„Das kalte Herz“ in Galerie Markt Bruckmühl

„Das kalte Herz“ in Galerie Markt Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Am Wochenende eröffnete zum ersten Mal seit über zwei Jahren eine Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl. Gezeigt werden unter dem Titel „Das kalte Herz“ Arbeiten sechs junger Künstler, Studierende und Absolventen bei Professor Christoph Ruckhäberle an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Unsere Repros zeigen „Monstren auf der Sachsenbrücke“ des Koreaners Serungjoo Lee.Der Zeitungsleser aus Pappmachèe im Freiraum ist eine davon unabhängige Arbeit des Restaurators und Künstlers Ruppert Dorrer, der vor Jahren sein Elternhaus der Marktgemeinde für die Galerienutzung übergeben hat.
(Quelle: Text: Hendrik Heuser / Beitragsbild und Foto: Hendrik Heuser)

Mehr zur Ausstellung und der Galerie Markt Bruckmühl gibt es hier: 

Gesucht: Private Erinnerungen an Olympia 1972

Gesucht: Private Erinnerungen an Olympia 1972

Rosenheim – 50 Jahre Olympische Sommerspiele in München. In dieses sportliche Großereignis im Jahr 1972 waren auch zahlreiche Rosenheimer auf verschiedenste Art und Weise eingebunden. Das Städtische Museum Rosenheim widmet diesem Jubiläum deshalb ab Juni dieses Jahres eine Sonderausstellung mit Fokus auf die Stadt Rosenheim. Der Titel dazu lautet passend: „Ro-Lympisch `72“.  Einige Exponate stehen bereits fest. Museumsleiter Walter Leicht ist zusammen mit seinem Team auf der Suche nach weiteren privaten Erinnerungsstücken.

Es gab ihn in den verschiedensten Größen und Ausführungen: der bunt gestreifte Dackel „Waldi“ begeisterte im Sommer 1992 viele kleine und große Olympia-Fans auf der ganzen Welt. „Waldi“ war das erste offizielle Maskottchen einer Olympiade.  Walter Leicht ist sich sicher, dass sich noch in vielen Rosenheimer Wohnungen „Waldis“ finden. „Natürlich dürfen sie bei der Sonderausstellung im Städtischen Museum nicht fehlen“, sagt er. Der Leiter des Städtischen Museums hofft für die geplante Sonderausstellung „Ro-Lympisch `72“ aber auch auf andere private „olympische“ Erinnerungsstücke, die vielleicht weit weniger bekannt sind wie der „Waldi“, dafür aber interessante Geschichten zu erzählen haben.

Olympische Fackel
und alte Chucks

Die olympische Fackel, die als Einstimmung der olympischen Spiele, durch Rosenheim getragen wurde, ist so ein Exponat.  Die Fackelträger stellten die Rosenheimer Sportvereine. Für sie ein bis heute unvergessliches Ereignis. Auch für Walter Leicht selbst. Er selbst spielte in seiner Jugendzeit leidenschaftlich gerne Basketball. Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 wurden erstmals Basketballspiele in voller Länge im Fernsehen übertragen. Das löste einen enormen Boom für diese Sportart aus – auch in Rosenheim. Für die Olympia-Ausstellung steuert er selbst deshalb seine eigenen Chucks bei.

Olympia-Attentat
am 5. September 1972

Die olympischen Sommerspiele 1972 sollten der Welt ein friedliches, fröhliches Bild Deutschland ermitteln. In die Erinnerung eingebrannt hat sich aber vor allem das Olympia-Attentat vom 5. September 1972 mit dem Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer „September“ auf die israelische Mannschaft. Elf israelische Sportler wurden ermordet. Aufgrund dieses schrecklichen Ereignisses wurden bereits Stimmen laut, dass man dem 50-jährigen Jubiläum dieser Spiele überhaupt keine Ausstellung widmen dürfe. Walter Leicht sieht das nicht so: „Natürlich muss auch diesem schrecklichen Ereignis Raum in unserer Ausstellung gegeben werden. Aber es gibt eben auch noch viele andere Facetten, die beleuchtet werden können. Unser Fokus liegt klar auf Rosenheim. Wie haben die Rosenheimer diese Spiele erlebt, wie wurde unsere Stadt durch dieses Großereignis geprägt und was ist davon erhalten geblieben.“

Ein Highlight von „Ro-Lympia“ wird das Original-Kajak des damaligen Olympiasiegers Siegbert Horn sein, der die Goldmedaille im Kajak-Einer für die damalige DDR holte – angefertigt in Rosenheim. „Der Sitz wurde genau an den Sportler angepasst“ weiß der Leiter des Städtischen Museum. Ebenfalls schon gesichert hat er sich für die Sonderausstellung drei Original-Dirndlkleider der Olympia-Hostessen. Von diesen Dirndlkleidern gab es 14 verschiedene Versionen. Besonders interessiert wäre Walter Leicht noch an dem Olympia-Dirndl in hellblauer Farbe. Denn diese Farbe wurde auch von Hostess Silvia Renate Sommerlath getragen – die heutige Königin Silvia von Schweden.  Sie lernte ihren späteren Mann Carl XVI. Gustaf von Schweden bei den Olympischen Spielen in München kennen und lieben. Nach Meinung von Walter Leicht ist es leicht möglich, dass genau diese Version des Olympia-Dirndls noch in irgendeinem Rosenheimer Kleiderschrank hängt und darauf wartet, endlich wieder einmal der breiten Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Dirndlkleid und
Maskottchen „Waldi“

Neben diesem besonderen Dirndlkleid und den „Waldis“ ist Walter Leicht aber auch an allen anderen Dingen interessiert, die mit Olympia 1972 in Zusammenhang stehen: Eintrittskarten, Souvenirs, Plakate, Trikots usw. Alles kann eine Geschichte erzählen über dieses besondere Sportereignis aus Sicht der Stadt Rosenheim. Walter Leicht und sein Team freuen sich über Leihgaben.
Wer etwas zur Sonderausstellung beitragen kann, soll sich bitte mit dem Städtischen Museum unter Telefon 08031 / 3658751 in Verbindung setzen oder per Internet an museum@rosenheim.de  ein Foto von dem in Frage kommenden Exponat schicken.

Benefizführungen für Ukraine

Benefizführungen für Ukraine

Rosenheim – „Das Schicksal der Ukrainerinnen und Ukrainer betrifft uns alle. Wir möchten helfen und die Menschen vor Ort in ihrer lebensbedrohlichen Situation unterstützen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Städtischen Galerie Rosenheim. Die Kuratorin der aktuellen Ausstellung „La Belle Époque – Zauber des Jugendstils“ Dr. Olena Balun – selbst gebürtige Ukrainerin – bietet am Sonntag, 27. März, um 13 Uhr sowie 15.30 Uhr jeweils eine Führung durch die Ausstellung an. Der Erlös wird vollumfänglich der Ukraine Nothilfe des Deutschen Roten Kreuz gespendet.

Die Ausstellung „La Belle Époque“ sei ein anschauliches Beispiel, wie eng die europäischen Länder in Ost- wie auch Westeuropa stets auf kultureller Ebene miteinander verbunden waren. Der Jugendstil als Kunstrichtung erfasste zum ausgehenden 19. Jahrhundert ganz Europa in allen Bereichen von der Malerei, über Grafik bis hin zu Möbel-, Schmuck- und Geschirrgestaltung. Im Bestreben, eine stilvolle Kunst mit hochwertiger Qualitätsarbeit zu verbinden, erfasste der Jugendstil alle Lebensbereiche – vom Teller, über Weingläser bis hin zum Beistelltischchen, vom Haarkamm bis zu Zeitschriften, vom Treppenaufgang bis zur Hausfassade – alles wurde atemberaubend ästhetisch und doch voll fließender Leichtigkeit gestaltet, um mit einer facettenreichen Pracht aus Farbe, Form und außergewöhnlicher Materialverarbeitung die menschlichen Sinne unvermittelt anzusprechen. Die Ausstellung führt zurück in die Ästhetik der damaligen Zeit und präsentiert international bekannte, aber auch regionale Werke des Jugendstils.

Besucherinformationen:
Für den Besuch der Städtischen Galerie Rosenheim gilt derzeit die 3Gplus-Regel, das heißt, Menschen, die vollständig geimpft oder genesen sind oder einen tagesaktuellen negativen Schnelltest vorweisen, kann der Zugang zu den Ausstellungsräumen gewährt werden. Im gesamten Gebäude muss eine FFP2-Maske getragen werden (bis 12 Jahre medizinische Maske). Die tagesaktuellen Besucherregelungen gibt es unter www.galerie.rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Martin Weiand – zeigt: Blick in die Ausstellung Saal 1 und 2)

Ab in die Eiszeit

Ab in die Eiszeit

Rosenheim – Der Frühling naht – aber in Rosenheim beginnt die „Eiszeit“. Im Lokschuppen startet eine erlebnisreiche Reise in eine Welt lange vor unserer Zeit, in der hierzulande Löwen, Mammuts, Nashörner, Hyänen und Büffel heimisch waren. „Eine Ausstellung, die niemanden kalt lässt“, versprechen die Veranstalter. Offizielle Eröffnung ist am 18. März. Innpuls.me durfte sich am heutigen Mittwoch schon ein Bild von der „Eiszeit“ machen.

Die Ausstellung „Eiszeit“ nimmt die Besucher mit in die Zeit zwischen 40.000 und 15.000Jahren vor unserer heutigen Zeit. Präsentiert wird sie von der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim in Zusammenarbeit mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmeter veranschaulichen rund 270 Ausstellungsstücke das Leben von Mensch und Tier in der damaligen Zeit.

Eiszeitskelett vom 
ältesten Bayern

Eines der Highlights ist das Eiszeitskelett vom ältesten Bayern: Der „Mann aus Neuessing“. 34.000 Jahre ist er alt und damit der älteste anatomisch moderne Mensch Bayerns. Dank fortgeschrittener Technik weiß man von ihm heutzutage so einiges. Beispielsweise soll er braune Augen, eine dunkle Hautfarbe und braune Haare gehabt haben. „Wir haben eigens für diese Ausstellung auch mit Hilfe unseres Freundeskreises in Forschung investiert, unter anderem in eine 3 D-Gesichtskonstruktion“, erklärt die Leiterin des Ausstellungszentrum Lokschuppten Dr. Jennifer Morscheiser.

So soll er ausgesehen haben – der älteste Bayer. Er lebte 34.000 Jahre vor unserer Zeit.

Die neue Ausstellung ist auf alle Fälle ein guter Tipp für Familien. Denn dank vieler interaktiver Stationen gibt es für die kleinen Besucher ein großes „Mitmachprogramm“ mit Maskottchen „Mammut Molli“: Höhlengemälde können mit den Fingern gemalt, Felle befühlt und am PC virtuell gejagt werden.
Gezeigt werden ganz viele Tiere, darunter die „Big Six“ der Eiszeit: Mammut, Höhlenlöwe, Riesenhirsch, Höhlenhyäne, Wollhaarnashorn und Flusspferd. Über 100 lebensechte Modelle und Präparate vermitteln einen anschaulichen Eindruck der Tierwelt, die damals auch Deutschland heimisch war.

Auch Fellnasshörner lebten einst bei uns in Rosenheim.

Professor Dr. Wilfried Rosendahl, Generadirektor der Reiss-Engelhorn-Museen und der rem gGmbH Stiftungs-Mussen, Direktor des Curt-Engelhorn-Zentrums für Kunst- und Kulturgeschichte sowie Wissenschaftlicher Vorstand des Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie gGmbh und Dr. phil Gaelle Rosendahl, Leiterin der Forschungsstelle Eiszeit/Steinzeit im Curt-Engelhorn-Zentrum für Kunst- und Kulturgeschichte der Reiss-Engehlorn-Museen in Mannheim sind die externen Kuratoren der Ausstellung „Eiszeit“ in Rosenheim. „Meistens meinen die Leute, es war damals alles eiskalt, mit Schnee und Eis, und alles gefroren. Das ist natürlich nicht so, es gab Kalt- und Warmzeiten und Jahreszeiten. Wir reden hier in Rosenheim über das letzte Drittel der letzten Eiszeit“, erläutet Professor Dr. Wilfried Rosendahl.

Neben der Tierwelt in der Eiszeit, widmet sich die Ausstellung dem Leben der damaligen Menschen.

Wichtig war den Kuratoren, die Menschen der damaligen Zeit lebendig werden zu lassen. „In vielen Ausstellungen geht es vor allem um die Objekte, um schöne Kunstwerke. Aber der Mensch verschwindet meistens etwas. Uns war es ein Anliegen, die Menschen lebendig und nahbar zu machen“, so Dr. phil. Gaelle Rosendahl.

Blick von oben auf einen Ausstellungsraum.

Die Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim (VKR) hat rund 2,5 Millionen Euro in die neue Ausstellung investiert. „Wir hoffen auf 195.000 Besucher“, so VKR-Geschäftsführer Peter Lutz. Der hohe wissenschaftliche Anspruch und der große Erlebnisfaktor seien gute Grundlagen für den Erfolg der „Eiszeit“.  Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 11. Dezember.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: Josefa Staudhammer)

„Alles unter einen Hut!?“

„Alles unter einen Hut!?“

Rosenheim / Bayern / Welt – Am Dienstag, 8. März, ist Weltfrauentag. In der Stadt Rosenheim wurde dazu bereits am vergangenen Freitag im Foyer der Technischen Hochschule Rosenheim  in der Hochschulstraße 1 die Ausstellung „Alles unter einen Hut!?“ eröffnet.

Initiiert wurde die Ausstellung von Christine Mayer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rosenheim und dem Aktionsbündnis „Internationaler Frauentag“. Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin Ursula Winkler führte in die Ausstellung ein, bei der Themen wie „Kinderlosigkeit“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Erhöhtes Armutsrisiko bei Frauen“, „Rollenklischees“ oder die Folgen der Coronakrise für die Frauen thematisiert werden.
 Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 12. März. 
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Martin Weiand)

Möbel als Botschafter

Möbel als Botschafter

Rosenheim – Émile Gallé gehört zu den Gallionsfiguren des Jugendstils und war Mitbegründern der sogenannten Art Nouveau in Frankreich. Insbesondere im Bereich der Glaskunst setzte der aus Nancy stammende Künstler neue Maßstäbe, die bereits von Zeitgenossen auf den großen Weltausstellungen des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit Preisen geehrt wurden und bis heute u.a. im Musée d’Orsay ausgestellt werden. Wer derzeit nicht bis nach Paris oder Nancy reisen kann bzw. möchte, ist nun herzlich nach Rosenheim eingeladen. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „La Belle Époque – Zauber des Jugendstils“ präsentiert die Städtische Galerie Rosenheim noch bis zum 1. Mai diesen Jahres eine Vielzahl historischer Vasen sowie ausgewählte Möbelstücke des vielseitig begabten Künstlers.
Neben einer praktischen Ausbildung in renommierten Glas- und Keramikfabriken der Zeit, absolvierte Émile Gallé ein Studium der Kunst, Philosophie aber auch Botanik und Mineralogie u.a. in Weimar. Zeit seines Lebens blieb er gleichermaßen Naturforscher und Künstler: Form und Dekor eines Objekts sollten für ihn stets von der Natur inspiriert sein und so waren Pflanzen, Insekten sowie die Meeresflora von Beginn an zentrale Elemente seiner Gestaltungen.
Sein umfassendes Naturverständnis gepaart mit profunden Kenntnissen ostasiatischer und islamischer Kunst sowie eine große Offenheit für technische Neuerungen verschmolzen in seinen Entwürfen zu völlig neuartigen Gestaltung, vor allem in der Glaskunst. 1897 etablierte Gallé u.a. das „Marqueterie de Verre“-Verfahren – eine komplizierte Form der Einlegearbeit in Glas, bei der dünne farbige Glasblättchen etwa in Form von Blütenblättern, Stempeln oder Zweigen auf einen noch heißen Glaszylinder aufgeschmolzen wurden. Auch in seinen Möbelstücken arbeitete er mit sog. Intarsien, bei denen etwa einzelne Blattformen aus dünnem Furnier geschnitten und zu einem kompletten Motiv zusammengelegt werden. Besondere Strahlkraft erreichte er über die geschickte Kombination aus heimischen und exotischen Hölzern mit ihren unterschiedlichen Maserungen.

Glasobjekte sollen
inspirierende Botschaften vermitteln

Neben einem Höchstmaß an Ästhetik sollten Gebrauchsgegenstände für Gallé aber auch Inhalte und ein allumfassendes Sinnerlebnis transportieren. Ähnlich wie Bücher, Musik oder Malerei sollten seine Möbel und Glasobjekte Botschaften und inspirierende Gedanken vermitteln. Vor diesem Hintergrund entstand die Gruppe der sog. „Kampfobjekte“, bei denen er in Glas und Holz ausgewählte Textfragmente einarbeitete. Dabei wählte er nicht nur zeitgenössische Prosa und Lyrik, sondern setzte sich auch mit politischen Themen auseinander, darunter der Völkermord an den Armeniern oder auch die Unterdrückung der rumänischen Juden.

In der sogennanten Dreyfus-Étagère, die aktuell in der Städtischen Galerie Rosenheim zu sehen ist, verteidigte Gallé den wegen Landesverrat angeklagten jüdischen Offizier Alfred Dreyfus. Als Appell an das Gericht prangt auf der oberen Tischplatte aus dem Alten Testament (Jesaja, Kapitel 61 Vers 11) folgendes Zitat:„SICVT HORTUS semen suum germinat, sic Deus germinabit Justitiam.“ („Wie im Garten die Saat aufgeht, so wird Gott die Gerechtigkeit aufkeimen lassen.“)
Eine öffentliche Parteinahme wie diese verschaffte ihm zahlreiche Kritiker, die jedoch seinen Ruhm und die Begeisterung für seine Arbeiten nicht dauerhaft schmälern konnten.
Neben Émile Gallé sind in der Ausstellung „La Belle Époque“ der Städtischen Galerie Rosenheim noch viele weitere europäische aber auch regionale Kunstwerke des Jugendstils aus Angewandter Kunst, Grafik und Malerei zu sehen.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Martin Weiand)