Von Ostermünchen nach Positano: Marie Therese Binder veröffentlicht ihren ersten Roman

Von Ostermünchen nach Positano: Marie Therese Binder veröffentlicht ihren ersten Roman

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Vier Kinder, ein Beruf als Journalistin und eine große Leidenschaft fürs Schreiben: Marie Therese Binder aus Ostermünchen hat jetzt ihren ersten Roman veröffentlicht. In „Zitronenbitter – Flucht nach Positano“ schickt sie ihre Hauptfigur nach Italien – und auf die Suche nach einem Neuanfang. Mehr über die Autorin und ihr Buch erfährst du im Podcast „Rosenheim der Podcast“ unseres Kooperationspartners Radio Regenbogen.

Marie Therese Binder lebt mit ihrer Familie in Ostermünchen. Zeit zum Schreiben findet sie vor allem nachts beziehungsweise in den frühen Morgenstunden. Sie selbst beschreibt ihre Schreibzeiten als die „Lücken des Familienalltags“ – mit einer Tasse Kaffee und der Sehnsucht nach dem Meer und dem italienischen Lebensgefühl im Kopf.

Die Liebe zu Italien begleitet Binder schon lange. In ihrem ersten Roman wird das Land nun zum Schauplatz einer Geschichte über Flucht, Verrat und einen möglichen Neuanfang.

Ein One-Way-Ticket nach Positano

Im Mittelpunkt steht Nele Bergmann. Ihr Leben liegt beruflich und privat in Trümmern. Nach einem Verrat, der tiefe Spuren hinterlassen hat, beschließt sie, so weit wie möglich wegzugehen. Mit zwei Koffern und einem One-Way-Ticket reist sie nach Positano. Dort erwarten sie Zitronenduft, das Meer und die engen Gassen der italienischen Küstenstadt. Gleichzeitig nimmt sie sich vor, sich ganz sicher nicht noch einmal zu verlieben.

Wie Marie Therese Binder zum Schreiben kam, wie sie Familienleben und ihre Arbeit als Journalistin mit dem Schreiben verbindet und was hinter ihrem ersten Roman steckt, erzählt sie im Gespräch mit Reinhart Knirsch, Studioleiter von Radio Regenbogen.

Podcast mit Radio Regenbogen

Das Interview mit Marie Therese Binder ist im Podcast „Rosenheim der Podcast“ unseres Kooperationspartners Radio Regenbogen zu hören. Das Gespräch führte Studioleiter Reinhart Knirsch.

Den Podcast findest du auf Spotify und über die digitalen Angebote von Radio Regenbogen.
(Quelle: Pressemitteilung Radio Regenbogen / Beitragsbild, Fotomontage Copyright Maria Binder)

Talkshow in Rosenheim: „Der unbekannte Hitler“

Talkshow in Rosenheim: „Der unbekannte Hitler“

Rosenheim – Auf Einladung des Lions Clubs, der beiden Rosenheimer Rotary Clubs und der Soroptimisten fand eine Talkshow vor vielen Zuschauern über das neu erschienene Buch „Zwölf Jahre mit Hitler“ im Hotel „My Home“ statt.

Die Moderation hatte Norbert Haimerl vom Regionalfernsehen Rosenheim übernommen, Gesprächspartner waren der Verleger und Buchautor Klaus G. Förg sowie der Übersetzer des Buches Notar Dr. Lothar Lederer.
Christa Schroeder, die Geheimsekretärin Hitlers, hatte diesen zwölf Jahre lang begleitet und berichtete dem französischen Offizier Albert Zoller während ihrer Gefangenschaft im Augsburger Gefängnis genau vom Werdegang Hitlers bis zu seinem Tod in Berlin. In diesem Buch, das bereits 1949 erschienen und danach in Vergessenheit geraten ist, erfährt der Leser genau, was Adolf Hitler gedacht hat, welche Marotten er gehabt hat, wie er sich aufgeregt hat, aber auch zusammengebrochen, und auch wie er in den letzten Jahren immer  mehr verfallen ist, dement, ein körperliches Wrack.

Atemlose Stille am Schluss des Gesprächs, als Klaus G. Förg die letzten Zeilen des Buches vorgelesen hat, als Hitler zusammengebrochen ist und nur mehr ein Gurgeln zu hören war.
(Quelle: Artikel: Klaus G. Förg / Beitragsbild: Copyright Klaus G. Förg)

Städtisches Museum Rosenheim unter neuer Leitung

Städtisches Museum Rosenheim unter neuer Leitung

Rosenheim – Im Städtischen Museum Rosenheim fanden am gestrigen Donnerstagabend gleich zwei Premieren auf einmal statt: Andrea Krammer stellte sich als neue Museumsleiterin vor und präsentierte dabei das Begleitbuch zur aktuellen Sonderausstellung „Sammelsurium“.

Andrea Krammer ist die neue Museumsleiterin des Städtischen Museum Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Die neue Leiterin des Städtischen Museum Rosenheim, Andrea Kammer, bei ihrer Rede. Fotos: Innpuls.me

79 Sonderausstellungen gab es schon in der Geschichte des Städtischen Museums Rosenheim. Immer ging es es um Themen aus der Stadtgeschichte. Bei der 80. Sonderausstellung steht nun das Städtische Museum selbst im Fokus. Der Titel lautet: „Sammelsurium“. Den Besuchern wird dabei anschaulich und leicht verständlich erklärt, welche Aufgaben das Museum eigentlich hat und wie Erwerb und Aufbewahrung von Exponaten funktionieren (wir berichteten).
Eröffnet wurde die Ausstellung im Frühjahr diesen Jahres. Für Walter Leicht war der Termin ein Abschied. Denn er trat danach seinen wohlverdienten Ruhestand an (wir berichteten).
Seine Nachfolgerin ist Andrea Krammer. Sie nutzte die Vorstellung des Begleitbuchs zur Sonderausstellung „Sammelsurium“, um sich öffentlich vorzustellen.

Die 44jährige lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Grabenstätt. „Geschichte hat mich immer schon interessiert. In der 8. Klasse wusste ich dann, dass ich Archäologin werden will“, erzählte sie den Besuchern der Veranstaltung im Städtischen Museum Rosenheim.
Nach ihrer Schulzeit studierte Andrea Kramer Provinzialrömische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte sowie Alte Geschichte an der LMU in München. Nach freier Mitarbeit im Museum Salzburg leitete sie das Römermuseum in Seebruck.
2014 erhielt sie dort dann einen Anruf von Walter Leicht aus Rosenheim. Er bat sie um Unterstützung bei der Neuausrichtung der Römerausstellung im Städtischen Museum.  Diesen Wunsch erfüllte Andrea Kramer gerne. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir dann in der Wirtsstube des Städtischen Museum Rosenheim am Tisch saßen und erste Ideen besprachen“.
Nun hat sie die Leitung für das Städtische Museum übernommen. Wichtig ist ihr, dass das Museum unterschiedliche Zielgruppen begeistert. Darum soll das museumspädagogische Programm weiter ausgebaut werden.
So wichtig wie die Präsentation sei aber auch das Sammeln, Forschen und Bewahren. Beim Punkt „Bewahren“ sei man in der Stadt Rosenheim nun auf einem sehr guten Weg: „Die Planungen für ein modernes Zentraldepot werden schon in nächster Zukunft beginnen“.

Das Begleitbuch zur Sonderausstellung. Foto: Innpuls.me

Das Begleitbuch zur Sonderausstellung „Sammelsurium“. 

Das Begleitbuch zur Sonderausstellung. Foto: Innpuls.me

Die Sonderausstellung „Sammelsurium“ sollte eigentlich Anfang November enden, geht aber nun bis zum Februar 2024 in die Verlängerung.
Damit die dabei gezeigten Exponate auch danach nicht in Vergessenheit geraten, wurde ein Begleitbuch konzipiert und verfasst. Mit den Arbeiten dafür betraut waren Walter Leicht, Elisabeth Rechenauer, Marlene Thimet, Lydia Zellner und Susanne Heisserer.  Finanzielle Unterstützung kam vom Förderverein des Städtischen Museums. Vorsitzender Franz Weiland bezeichnet die aktuelle Sonderausstellung als „Glanzpunkt“. Rosenheims Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht sieht darin „Bilanz und Neuanfang“.
Erhältlich ist das Begleitbuch an der Museumskasse für 9,90 Euro. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Neue Leiterin am Städtischen Museum stellt sich vor

Neue Leiterin am Städtischen Museum stellt sich vor

Rosenheim – Im Städtischen Museum Rosenheim finden am Donnerstag, 26. Oktober, 18 Uhr,  gleich zwei Premieren auf einmal statt: Andrea Krammer wird sich als neue Museumsleiterin vorstellen und dabei das neu erschienene Begleitbuch zur Sonderausstellung „Sammelsurium“ präsentieren.

Andrea Krammer studierte Provinzialrömische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte sowie Alte Geschichte an der LMU in München. Nach freier Mitarbeit im Museum Salzburg leitete sie das Römermuseum in Seebruck und kuratierte als freie Mitarbeiterin die Neuaufstellung der Römerabteilung im Städtischen Museum Rosenheim. Zuletzt arbeitete sie als hauptamtliche Leiterin der Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land. Die 44-jährige Andrea Krammer lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Grabenstätt. Sie interessiert sich für Natur und Literatur und engagiert sich in der Erwachsenenbildung.

Die Sonderausstellung „Sammelsurium“ ist bereits seit dem 29. April im Städtischen Museum zu sehen. In einem eigenen Schauraum werden Gegenstände aus 2000 Jahren Rosenheimer Geschichte gezeigt, die sonst im nichtöffentlich zugänglichen Depot aufbewahrt werden. Mit dem dazugehörigen Begleitbuch kommt Rosenheimer Geschichte nicht nur in die heimischen Wohnzimmer, die Sonderausstellung wird auch dauerhaft dokumentiert und gesichert.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Buchtipp: „Goldener Sommer auf Capri“

Buchtipp: „Goldener Sommer auf Capri“

Rosenheim – Autor Andreas Franke hat zwei große Leidenschaften – Kriminalromane und Italien. Mit seinen Büchern verbindet er beides: Max Hartinger ermittelt wieder. Sein neunter Fall führt ihn auf die schöne Insel Capri.

Cover von Goldener Sommer auf Capri von Andreas Franke
Im Jahr 1970 ist Andreas Franke als Zweijähriger das erste Mal nach Italien gereist – auf der Rückbank eines RV. Mittlerweile war er schon 74 Mal in Italien. Darum kennt er Land und Leute gut. Genau davon profitieren seine Bücher. Der Leser fühlt sich quasi mitgenommen auf Reisen.
Nach Gardasee, Assisi, Trope, Rom und Ischia, Venedig geht es nun auf die Insel Capri. Von dort aus will der Rosenheimer Kommissar Max Hartinger zusammen mit seiner Frau Chiara eine Woche auf der Yacht eines Freundes verbringen. Bei ihrer Ankunft auf der Insel wird Chiara von einem Obdachlosen überfallen, der wenige Stunden später erschlagen aufgefunden wird.
Noch vor dem Auslaufen der Yacht wird deren Skipper ebenfalls ermordet. Anstatt sich auf dem Wasser zu erholen, steckt Max wieder einmal mitten in Ermittlungen, die viele Fragen aufwerfen. Warum sind plötzlich alle Obdachlosen der Insel verschwunden? Stehen die Morde in Zusammenhang und gibt es womöglich ein gemeinsames Motiv? Als eine weitere Leiche gefunden wird, erscheint der Fall noch undurchsichtiger. Aber auch dieses Mal kann sich Max auf seinen gewohnten Spürsinn verlassen. Schritt für Schritt kommt er  der Lösung näher.

„Reiseführer in
Krimiformat“

„Goldener Sommer auf Capri“ kann wie alle anderen Fälle von Max Hartinger auch als „Reiseführer in Krimiformat“ bezeichnet werden. Die Leser erwartet nicht nur kurzweiliges Krimi-Vergnügen, sondern auch jede Menge Wissen und Tipps rund um die wunderschöne Insel im Golf von Neapel, die so viel mehr zu bieten hat als nur die berühmte Blaue Grotte.
Noch ein Tipp von uns: Auf der Website des Autors finden sich zu den einzelnen Schauorten aus seinen Werken viele Foto-Impressionen. Damit kann man sich noch besser ein Bild davon machen, wo genau Max Hartinger ermittelt.
(Quelle: Beitragsbild: Karin Wunsam, Foto: Buchcover Andreas Franke)

Die Abenteuer des kleinen „Luci Bär“

Die Abenteuer des kleinen „Luci Bär“

Rosenheim / Bayern – Friseurmeisterin Tanja Engelhardt  hat in der Zeit des Corona-Lockdowns ihr Talent zum schreiben und zeichnen von Kinderbüchern entdeckt. Ergebnis ist der „Luci Bär“ und seine Freunde. Neu erschienen von ihr ist jetzt ein Taschenbuch mit vier süßen Kurzgeschichten. Ein Teil des Erlöses geht an das Heilpädagogische Wohnheim des Behandlungszentrum Aschau im schönen Chiemgau.

Tanja Engelhardt mit ihrem neuen Taschenbuch und Spendenbox für den guten Zweck. Fotos: re

Tanja Engelhardt betreibt einen Friseursalon in Pang – auch dieser blieb im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 für viele Wochen geschlossen. Die Friseurmeisterin hatte also viel Zeit und die verbrachte sie gemeinsam mit ihrem Sohn. Besonders gerne haben die beiden gezeichnet.  Als ihr Sohn, Spitzname „Luci Bär“, sie dann eines Tages dazu aufforderte, doch auch einmal ihn auf Papier zu bringen, zeichnete sie ein knuddeliges Bärenkind mit sehr großen Ohren. „Mein Sohn hat gelacht und gesagt, das sei doch eher eine Maus“, erinnert sich Tanja Engelhardt.
Die großen Ohren sind geblieben als besonderes Markenzeichen für die Hauptfigur ihrer Kinderbücher. Neben „Luci Bär“ hat Tanja Engelhardt noch eine ganze Reihe anderer lustiger Tiercharaktere erschaffen– allesamt erdacht nach einem menschlichen Vorbild. „Erich Eule hat beispielsweise viel Ähnlichkeit mit meinem Vater“, erzählt die Autorin schmunzelnd.
In ihrer ersten Bildergeschichte ging es um den ersten Haarschnitt. „Luci Bär“ entdeckt nach dem Winterschlaf eine ungewollte, blonde Locke auf seinem Kopf. Was tun? Die schlaue Eule Erich weiß Rat. Sie schickt das Bärenkind zum Friseur Schnipp-Schnapp. Die Begeisterung über die Kindergeschichte mit sich selbst als Hauptfigur war bei Tanja Engelhardts Sohn natürlich sofort groß. Aber auch ihre Eltern ermutigten sie dazu, das liebevoll illustrierte und geschriebene Büchlein doch auch anderen Kindern zugänglich zu machen. „Ich hab dann gleich so viel positive Resonanz bekommen, dass ich mich entschlossen habe, weiterzumachen“, erzählt sie stolz.
Ihr erstes Werk nutzte Tanja Engelhardt gleich für eine weihnachtliche Spendenaktion zugunsten des Haus Christophorus in Brannenburg, indem Kinder und Jugendliche mit angeborenen und erworbenen geistigen und mehrfachen Behinderungen betreut und gefördert werden. Ihre selbst gebundenen Hefte lagen vor Weihnachten gegen freiwillige Spenden in zahlreichen Geschäften in der Region aus. Trotz erneuten Lockdowns kamen auf diese Weise knapp 1600 Euro für den guten Zweck zusammen: „Darüber habe ich mich sehr gefreut“.
Durch ihren ersten Erfolg angespornt entstand gleich die nächste Geschichte – diese hat sie dem Unternehmen ihres Vaters gewidmet. Es geht um einen Rohrbruch. Und auch ich habe mittlerweile eine Rolle in einer ihrer Kurzgeschichten bekommen: als Katze. Mehr wird aber an dieser Stelle nicht verraten.

Auch in diesem Jahr will sich an Weihnachten wieder Kindern eine Freude machen, die es nicht leicht haben im Leben. Darum hat sie sich entschlossen, abermals Spenden zu sammeln und einen Teil der Einnahmen ihres neuen Taschenbuches ebenfalls für den guten Zweck zu verwenden.
Diesmal hat sie dafür das Heilpädagogische Wohnheim „Würzburger Haus“ in Aschau im Chiemgau ausgewählt. Es gehört zum Behandlungszentrum Aschau GmbH. Betreut werden dort Kinder und Jugendliche mit leichter körperlicher und psychischer Behinderung sowie mehrfach schwerst Behinderung.
Das Wohnheim besteht aus vier Gruppen: der Antoniusgruppe, Josefsgruppe, Regenbogengruppe und Franziskusgruppe.
Insgesamt wohnen dort aktuell knapp 30 Kinder und Jugendliche im Alter von eineinhalb bis 18 Jahren.

Spenden sollen
Spielplatz zugute kommen

Heuer im Frühling wurde direkt vor dem Wohnheim ein Spielplatz für die Kinder angelegt – mit tollen Möglichkeiten zum Austoben. Mit den Spendengeldern soll der Spielplatz noch etwas erweitert werden.
Erhältlich ist das Taschenbuch „Luci -Bär“ im Friseursalon Engelhardt in Pang und bei Brosig und Engelhardt Sanitär und Heizung in der Innstraße in Rosenheim. Es kann aber auch per Internet über amazon(Werbung) bestellt werden. Die Vorlesegeschichten sind geeignet für Kinder bis etwa acht Jahren.