Fronleichnam in Rosenheim: Gottesdienste und Prozessionen in der Innenstadt und Pang

Fronleichnam in Rosenheim: Gottesdienste und Prozessionen in der Innenstadt und Pang

Rosenheim – In Rosenheim wird das Fronleichnamsfest auch in diesem Jahr mit Gottesdiensten und Prozessionen gefeiert. Für Gläubige in den Stadtteilkirchen gibt es dabei zwei Möglichkeiten zur Teilnahme.

Die zentralen Feierlichkeiten finden am heutigen Donnerstag (4. Juni) statt. Beginn ist um 9 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Rosenheim. Den Gottesdienst leitet Dekan Stadtpfarrer Thomas Schlichting. Im Anschluss zieht die feierliche Fronleichnamsprozession durch die Innenstadt. Der Weg führt über Königstraße, Bismarckstraße, Rathausstraße und den Max-Josefs-Platz.

Fronleichnam in Pang

Eine weitere Feier ist für Sonntag (7. Juni) im Rosenheimer Stadtteil Pang geplant. Dort beginnt um 9 Uhr der Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Geleitet wird die Messe von Pater Ciprian Ban. Bei schönem Wetter schließt sich anschließend die Prozession auf dem bekannten Weg an.

Im Anschluss ist ein gemeinsames Beisammensein geplant. Angeboten werden Würstl am Kriegerdenkmal, bei Regen findet die Bewirtung im Pfarrheim statt. Organisiert wird das Mittagessen vom Pfarrgemeinderat Mariä Himmelfahrt unter Leitung von Veronika Wylezol.

Anwohner werden gebeten, ihre Häuser entlang der Strecke festlich zu schmücken. Bei schlechtem Wetter entfallen die Prozessionen.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: Archiv aez)

Traditionelles Pfarrfest in der Kastenau am 13. Juni

Traditionelles Pfarrfest in der Kastenau am 13. Juni

Kastenau / Rosenheim – Im Rosenheimer  Stadtteil Kastenau steht wieder das jährliche Pfarrfest der Pfarrei Heilige Familie an. Am Samstag, 13. Juni 2026, kommen Besucher im Stadtteil Rosenheim zusammen, um nach dem Gottesdienst im Pfarrhof in geselliger Runde zu feiern.

Beginn ist um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Rosenheimer Polizeichor und sorgt damit für einen feierlichen Auftakt.
Im Anschluss verlagert sich das Geschehen in den Pfarrhof, wo das traditionelle Pfarrfest stattfindet. Dort steht das gemeinsame Beisammensein im Mittelpunkt.

Musik, Brotzeiten und Spiele

Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Vogtareuther Dorfmusi. Für das leibliche Wohl der Gäste ist mit Grillfleisch und Brotzeiten bestens gesorgt.
Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz: Sie dürfen sich auf Spiele und ein Kinderprogramm freuen
(Quelle: Mitteilung Heilige Familie Kastenau / Beitragsbild: Symbolfoto re).

Feierliche Erstkommunion in Kammer – 19 Kinder feiern großen Glaubensmoment

Feierliche Erstkommunion in Kammer – 19 Kinder feiern großen Glaubensmoment

Kammer / Traunstein – In diesen Wochen steht vielerorts im Raum Rosenheim und Traunstein ein besonderer Tag im Mittelpunkt: die Erstkommunion. Auch in Kammer (Landkreis Traunstein) haben jüngst 19 Kinder diesen wichtigen Schritt im katholischen Glauben gefeiert.

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Kammer empfingen die jungen Christinnen und Christen ihre erste Heilige Kommunion. Die Feier stand unter dem Leitgedanken der Gemeinschaft mit Jesus und wurde musikalisch vom Chor „Glücksfoi“ unter der Leitung von Caro Schneider feierlich umrahmt. Am Abend trafen sich die Kinder und ihre Familien zu einer gemeinsamen Dankandacht in der Kirche.

„Unsichtbarer Freund“ in der Predigt

Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrvikar Josef Heiß, assistiert von Diakon Tobias Raab sowie der für Kammer zuständigen Gemeindereferentin Monika Angerer. Auch Lehrkräfte der Grundschule Kammer nahmen teil. „Wir haben uns gemeinsam monatelang vorbereitet – und nun ist er da, der große Tag“, begrüßte der Diakon die Kinder in der voll besetzten Kirche.

Erstkommunion im Frühling – ein besonderer Zeitpunkt im Kirchenjahr

Die Erstkommunion wird traditionell im Frühling gefeiert, häufig rund um die Oster- und Pfingstzeit. In dieser Zeit steht im Kirchenjahr die Auferstehung Jesu und das neue Leben im Mittelpunkt – zentrale Themen, die auch in der Vorbereitung der Kinder auf die erste Heilige Kommunion eine große Rolle spielen.
Bei der Erstkommunion empfangen katholische Kinder erstmals das Sakrament der Eucharistie. Sie gelten dann als vollständig in die eucharistische Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.

In seiner Predigt verglich Diakon Tobias Raab den Heiligen Geist mit einem „unsichtbaren Freund“. Dieser werde dort spürbar, wo Menschen im Sinne Jesu handeln. „Besonders erfahrbar wird dies beim Empfang der Heiligen Kommunion, die ihr heute zum ersten Mal empfangen werdet“, so der Diakon.

Während der Feier nahmen alle 19 Kinder im Altarraum Platz und empfingen erstmals die Heilige Kommunion.

Viele Helfer im Hintergrund

Zahlreiche Mütter unterstützten die Vorbereitung und erhielten als Dank eine kleine Aufmerksamkeit in Form eines Marmeladenglases. Auch weitere Helferinnen wurden gewürdigt, darunter Anita Billinger, Pia Brandstätter, Barbara Huber, Barbara Sailer, Veronika Schimpfhauser, Krissi Tiefenböck und Christa Zollner. Walburga Kiesl gestaltete zudem eine große „Freundebuchseite für Jesus“ am Kircheneingang.
Im Anschluss wurde der besondere Tag im Familienkreis gefeiert. Am Abend kamen die Kinder und Eltern nochmals zu einer kurzen Dankandacht in der Kirche zusammen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Kasten Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

Pfingsten einfach erklärt – was am Pfingstsonntag eigentlich gefeiert wird

Pfingsten einfach erklärt – was am Pfingstsonntag eigentlich gefeiert wird

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Bei Weihnachten und Ostern wissen die meisten sofort, worum es geht. Doch wenn es um Pfingsten geht, wird es oft schon deutlich schwieriger. Dabei gehört auch dieses Fest zu den wichtigsten Feiertagen im Kirchenjahr.

Pfingsten ist ein christliches Fest, das 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. Der Name leitet sich aus dem Griechischen „pentekoste“ ab, was so viel wie „der fünfzigste Tag“ bedeutet. Genau daraus hat sich auch das Wort „Pfingsten“ entwickelt.

Was wird an Pfingsten gefeiert?

Im Mittelpunkt steht die sogenannte „Aussendung des Heiligen Geistes“. Nach der christlichen Überlieferung waren die Jünger Jesu nach dessen Tod und Auferstehung zunächst verunsichert und hatten sich zurückgezogen. Dann, so heißt es in der Bibel, kam der Heilige Geist auf sie herab – und sie konnten plötzlich wieder sprechen, verstehen und öffentlich auftreten.

Dieses Ereignis gilt als Beginn der öffentlichen Verkündigung des christlichen Glaubens und wird deshalb auch als Geburtsfest der Kirche bezeichnet.

Warum Pfingsten oft schwer greifbar ist

Im Gegensatz zu Weihnachten mit Geschenken oder Ostern mit Eiersuche hat Pfingsten kaum sichtbare Bräuche im Alltag. Viele Menschen verbinden damit vor allem eines: ein langes Wochenende. In manchen Regionen gibt es jedoch bis heute kirchliche Traditionen wie Gottesdienste, Prozessionen oder die Pfingstnovene, eine neuntägige Gebetszeit vor dem Fest.

Pfingsten fällt jedes Jahr auf ein anderes Datum, weil es vom Ostertermin abhängt. Gefeiert wird immer am 50. Tag nach Ostern. Dadurch liegt Pfingsten meist zwischen Mitte Mai und Mitte Juni.

Pfingstmontag als Feiertag

Der Pfingstmontag ist in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag und verlängert das Wochenende um einen zusätzlichen freien Tag. Historisch hat er sich als fester Bestandteil des Pfingstfestes etabliert und ist eng mit der kirchlichen Tradition verbunden.

Ein Fest mit vielen Gesichtern

Pfingsten wird nicht nur in Deutschland gefeiert, sondern auch in vielen anderen Ländern – allerdings mit sehr unterschiedlichen Traditionen. Während es hierzulande oft ruhig und kirchlich geprägt ist, stehen in anderen Regionen eher Volksfeste und Prozessionen im Mittelpunkt.

So bleibt Pfingsten ein Fest, das zwar eine lange Geschichte hat, im Alltag aber oft überraschend wenig greifbar ist – und genau deshalb jedes Jahr wieder kurz erklärt werden muss.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Premiere im Rosenheimer Riedergarten: Erste gemeinsame Maiandacht der Stadtkirche Rosenheim

Premiere im Rosenheimer Riedergarten: Erste gemeinsame Maiandacht der Stadtkirche Rosenheim

Rosenheim – Premiere im Rosenheimer Riedergarten: Rund 160 Gläubige feierten am Freitagabend (1.5.2026) an der Mariensäule die erste gemeinsame Maiandacht der Stadtkirche Rosenheim – ein Ereignis, das sich künftig als neue Tradition etablieren soll.

Die Gemeindereferentinnen Maria Leutgäb, Hannelore Maurer und Conny Doppelberger stellten in ihren Impulsen Jesus als schützendes „Zelt“ im Leben in den Mittelpunkt.
Zudem wurde der Dank für die Verdienste der vergangenen Jahrzehnte im Stadtrat mit der Vorfreude auf ein lebendiges Miteinander der Stadtgesellschaft und eine gute gemeinsame Zeit unter dem neuen Oberbürgermeister Abuzar Erdogan verknüpft.

Unter den Gästen war auch der ehemalige zweite Bürgermeister Anton Heindl. Musikalisch umrahmte der Chor der Stadtteilkirche Inn unter der Leitung von Herbert Weß die stimmungsvolle Andacht unter freiem Himmel.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: Copyright aez)

 

Neue Pfarrgemeinderäte in die Traunsteiner Stadtkirche St. Oswald eingeführt

Neue Pfarrgemeinderäte in die Traunsteiner Stadtkirche St. Oswald eingeführt

Traunstein  – In den Pfarreien der Stadtkirche Traunstein sind am 1. März 2026 die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt worden. Die Gremien gestalten in den kommenden vier Jahren das kirchliche Leben vor Ort mit und beraten gemeinsam mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern über pastorale Fragen in den Gemeinden.

Mit einem Gottesdienst wurden die Staffelstäbe der Pfarrgemeinderäte innerhalb der Stadtkirche Traunstein weitergereicht. Fotos: Hubert Hobmaier

Mit einem Gottesdienst wurden die Staffelstäbe der Pfarrgemeinderäte innerhalb der Stadtkirche Traunstein weitergereicht. Fotos: Hubert Hobmaier

Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Stadtpfarrkirche St. Oswald wurden nun die ausgeschiedenen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte der Stadtkirche Traunstein verabschiedet und die neu gewählten Gremien offiziell vorgestellt. Zur Stadtkirche gehören die Pfarreien Haslach, Heilig Kreuz, Kammer, St. Oswald und Surberg.
Den Gottesdienst gestalteten Stadtpfarrer Konrad Roider, Pfarrvikar Josef Heiß, Diakon Tobias Raab, die Gemeindereferenten Monika Angerer und Uli Englmaier sowie Verwaltungsleiterin Elke Küblböck.

„Ostern ist der Anfang von allem Neuem“

In seiner Predigt betonte Stadtpfarrer Konrad Roider: „Ostern ist der Anfang von allem Neuem“ und wünschte insbesondere den neu gewählten Mitgliedern, das christliche Wirken im Alltag und in den Aufgaben der Pfarreien sichtbar zu machen.
Zum Abschluss wurden die neuen sowie die bestehenden Pfarrgemeinderäte der einzelnen Pfarreien namentlich vorgestellt. In St. Oswald übernimmt Silke Slodczyk den Vorsitz, unterstützt von Mariya Diener und Markus Schmid als Stellvertretung. Weitere Mitglieder sind unter anderem Waltraud Grill, Dr. Elisabeth Blakert und Johannes Engel.
In Heiligkreuz steht Corinna Heintel dem Gremium vor, in Haslach Viktoria Schwarzer und in Kammer Dr. Martin Pohl. In Surberg führt Josef Wimmer den Pfarrgemeinderat.
Im Anschluss wurden die ausgeschiedenen Mitglieder der Pfarrgemeinderäte mit Dankurkunden und kleinen Geschenken verabschiedet. In St. Oswald waren dies unter anderem Mitglieder mit Amtszeiten von zwei bis 20 Jahren.

Stehempfang zum Ausklang

Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Stehempfang statt. Dabei nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum Austausch über die vergangene Amtszeit und die kommenden Aufgaben in den Pfarrgemeinderäten.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)