Sanierung der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf am Inn macht Fortschritte: Projektsteuerer beauftragt

Sanierung der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf am Inn macht Fortschritte: Projektsteuerer beauftragt

Mühldorf am Inn – Die Gesamtinstandsetzung der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf am Inn geht in die nächste Phase. Mit der Beauftragung eines Projektsteuerers beginnt nun die Zusammenstellung eines umfangreichen Planungsteams. Erste Bauabschnitte zur Sanierung des denkmalgeschützten Gotteshauses sollen 2026 starten.

Doris Lackerbauer, Leiterin des Staatlichen Bauamtes Rosenheim, betont die Bedeutung der aktuellen Fortschritte: Eine Sanierung dieser Größenordnung sei „ein Marathon“, umso wichtiger sei die nun beginnende detaillierte Planungsphase. Für sämtliche Gewerke sollen spezialisierte Planer gewonnen werden, die Ausschreibungen und weitere Planungsschritte übernehmen.
Die letzte große Renovierung der Kirche liegt über 60 Jahre zurück. Im ersten Bauabschnitt sollen konstruktive Schäden am historischen Dachstuhl, bauphysikalische Mängel im Sockelbereich sowie Fassadenschäden behoben werden. Anschließend folgt eine umfangreiche Innenrenovierung, einschließlich der Erneuerung der Haustechnik sowie der Reinigung von Raumschale und Ausstattung.
Projektleiterin Christiane Hüpping erklärt, dass aufgrund des großen Umfangs mehrere Planungs- und Bauabschnitte gebildet wurden. Der derzeitige Zeitplan sieht vor, den Generalplaner samt Fachplanungsteam bis Sommer 2026 zu beauftragen. Alle Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz.

Gemeindebetrieb bleibt während der Bauarbeiten größtenteils erhalten

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, erstmals 1251 erwähnt, feierte erst 2025 ihr 250. Weihejubiläum nach dem Wiederaufbau des eingestürzten Vorgängerbaus im 18. Jahrhundert. Die Bürger Mühldorfs hatten sich über Jahrzehnte für den Erhalt ihrer Kirchen eingesetzt – zuletzt erfolgreich bei der Wiedereröffnung der Katharinenkirche im Jahr 2021.
Während der ersten Bauabschnitte soll die Stadtpfarrkirche weiterhin geöffnet bleiben, wenngleich mit Einschränkungen. Für spätere Abschnitte der Innenrenovierung sind Gottesdienste in der Frauenkirche geplant.
Die Gesamtkosten der Instandsetzung betragen rund 20,5 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt 14,2 Millionen Euro, das Erzbischöfliche Ordinariat trägt weitere 6,3 Millionen Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Führung durch die Kirche von Urschalling

Führung durch die Kirche von Urschalling

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen des Priener Winterzaubers lädt Kirchen- und Gästeführerin Helga Schömmer am Montag, 5. Januar 2026, um 14 Uhr zu einer Führung durch die Kirche von Urschalling ein.

Die Kirche beherbergt wieder freigelegte Bilderzyklen aus zwei Epochen, die zu den am besten erhaltenen im oberbayerischen Raum zählen. Besucherinnen und Besucher werden auf anschauliche Weise in die Zeit der Biblia pauperum, einer mittelalterlichen Bilderbibel, versetzt. Helga Schömmer erklärt viele überraschende Details und Bildsymboliken, die sich in den Fresken verbergen.
Besonders bekannt ist die Dreifaltigkeitsdarstellung mit drei Häuptern, deren frauenhafte Mittelfigur seit jeher kontrovers diskutiert wird. Außerdem ist bis Mitte Januar die liebevoll gestaltete Krippe des Ehepaars Abé zu sehen, über die es ebenfalls Interessantes zu erfahren gibt.

Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung direkt bei Helga Schömmer unter  Telefon 08051 / 5130 erforderlich. Parkplätze befinden sich an ausgewiesenen Besucherbereichen, direkt an der Kirche ist das Parken nicht möglich.
(Quelle: Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

„Jesus glauben“ – Vortrag zu Glaube und Konzil von Nizäa

„Jesus glauben“ – Vortrag zu Glaube und Konzil von Nizäa

Brannenburg-Degerndorf / Landkreis Rosenheim – Was bedeutet es, Jesus zu glauben, 1700 Jahre nach dem Konzil von Nizäa? Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Andreas R. Batlogg SJ in einem Vortrag am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus „Diakoniehaus“ (Kirchenstr. 8, 83098 Brannenburg-Degerndorf). Der Eintritt ist frei.

Veranstaltet wird der Vortrag, der im Rahmen der ökumenischen Vortragsreihe „Mystik, Spiritualität und interreligiöser Dialog“ von der Evangelischen Kirchengemeinde Brannenburg und dem Orden der Teresianischen Karmeliten (Deutschland) in Kooperation mit dem Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, dem Pfarrverband Oberes Inntal, dem Bildungswerk Rosenheim e.V. Kath. Erwachsenenbildung sowie der Dietrich Bonhoeffer Akademie – Evangelisches Bildungswerk gGmbH. Weitere Informationen finden Sie online hier
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Dr. Batlogg geht der Frage nach, wie man Jesus glauben kann, obwohl er vor über 2000 Jahren gelebt hat: „Wer Jesus traut, ihm vertraut – lernt auch, an ihn zu glauben. Das geht also: Ihm glauben und deswegen an ihn glauben (wollen und können)!“
Er erläutert die Beschlüsse des Konzils von Nizäa (325 n. Chr.), bei dem Bischöfe festlegten, dass Jesus „wesensgleich“ mit Gott sei und nicht ein zweiter Gott, wie es Arius gelehrt hatte. Der Vortrag thematisiert, was dieses historische Glaubensbekenntnis heute für Einzelne bedeutet und wie es im Alltag gelebt werden kann.

Über den Referenten:
Andreas R. Batlogg, geboren 1962 in Lustenau, studierte Philosophie und Theologie in Innsbruck und trat 1985 in den Jesuitenorden ein. 1993 wurde er zum Priester geweiht, 2000 promovierte er zum Dr. theol. Er war Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Stimmen der Zeit sowie Lehrbeauftragter an der TU Dresden, den Universitäten Bamberg und Innsbruck und der Sogang-University in Seoul. Dr. Batlogg arbeitete an der Edition „Sämtliche Werke“ Karl Rahners mit und veröffentlichte mehrere Bücher.
(Quelle: Pressemitteilung Evangelische Kirchengemeinde Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Adventssingen in der Kirche Heilige Familie Kastenau

Adventssingen in der Kirche Heilige Familie Kastenau

Kastenau / Rosenheim – In der Kirche Heilige Familie Kastenau lädt die Gemeinde am Sonntag, 14. Dezember, zum traditionellen Adventssingen ein. Im Anschluss können Besucher bei Glühwein und einer Feuerschale im Pfarrhof Kastenau gemütlich zusammenkommen. Der Eintritt ist frei.

Neben dem Adventssingen stehen in der Kastenau weitere besinnliche Veranstaltungen auf dem Programm: Am 5., 12. und 19. Dezember beginnt jeweils um 6 Uhr morgens ein Engelamt, gefolgt von einem gemeinsamen Frühstück. Am 14. Dezember findet um 16 Uhr eine Kindermette statt, die Christmette wird um 22 Uhr gefeiert. Am 27. Dezember feiert die Gemeinde um 18 Uhr das Patrozinium, anschließend lädt das Pfarrheim Kastenau zum Vorsilvester mit Vernissage ein.
(Quelle: Mitteilung Kirche Heilige Familie Kastenau / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Leonhardiritt in Leonhardspfunzen

Leonhardiritt in Leonhardspfunzen

Leonhardspfunzen / Stephanskirchen – Prachtvoller Höhepunkt des Bauernjahres ist der Leonhardi-Ritt. In Leonhardspfunzen in der Gemeinde Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) findet jährlich die größte Prozession zu Ehren des heiligen Ross- und Viehpatrons St. Leonhard im Landkreis Rosenheim statt. Am kommenden Sonntag, 26. Oktober, ist es wieder soweit.

Die Segnung der Pferde in Leonhardspfunzen hat eine lange Geschichte. Die Wallfahrtskirche ist bereits im Jahr 1416 erwähnt. Erste schriftliche Aufzeichnungen über den Leonhardi-Ritt finden sich im Jahr 1436. Irgendwann wurde diese Tradition aber eingestellt, wann genau lässt sich nicht mehr so genau ermitteln. Dagegen ist Fakt, dass im Jahr 1976 einige Leonhardspfunzener bei einem Stammtisch spontan beschlossen, einen Verein zu gründen, um dieses alte bayerisches Brauchtum wieder aufleben zu lassen. Seitdem finden der Umzug der Pferde dort jedes Jahr statt.

Der Festtag startet mit einem Frühschoppen ab 9 Uhr am Feuerwehrhaus. Beginn des Festgottesdienstes ist um 10.15 Uhr, anschließend gibt es dann den Umritt mit Pferdesegnung. Veranstalter ist der Leonhardiverein Leonhardspfunzen. 
Abschluss des Festes ist am Montag, 27. Oktober, ab 18.30 Uhr, das traditionelle Kesselfleischessen am Feuerwehrhaus.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Kirchweihsonntag in Pfarrkirche St. Nikolaus

Kirchweihsonntag in Pfarrkirche St. Nikolaus

Rosenheim – Voll besetzt war die Pfarrkirche St. Nikolaus am heutigen Kirchweihsonntag (19.10.2025). Der katholische Ruhestandspriester Otto Wiegele zelebrierte den festlichen Gottesdienst, den die Innfelder Musi mit alpenländischer Volksmusik und Kirchenmusiker Christopher Ryser musikalisch umrahmten.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte der Geistliche die Frage, wo die Kirche heute ihren Platz in der Welt und in der Gesellschaft, aber auch räumlich gesehen, hat. Denn das Kirchweihfest entstand ursprünglich als religiöse Feier zum jährlichen Gedenken an den Weihetag der jeweiligen Ortskirche. Da die vielen verschiedenen Termine in Bayern zu übermäßigem Feiern führten, wurde im 19. Jahrhundert zentral der dritte Sonntag im Oktober als allgemeiner Kirchweihtermin festgesetzt.

Zachäusfahne kündigte das Fest an

So war es am heutigen Sonntag wieder soweit. Die traditionelle Zachäusfahne kündigte das Fest bereits am Vortag, am Samstag, an. Ihren Namen hat sie vom Evangelium des Zöllners Zachäus, der auf einen Baum stieg, um Jesus zu sehen. Nach dem rund 70 Minuten langen Gottesdienst versorgten sich viele Besucher mit frisch gebackenen Kirtanudeln von einer nahen Bäckerei.
Weitere Gottesdienste fanden in Fürstätt statt, wo Pfarrer Thomas Schlichting und der ehemalige Rosenheimer Prodekan Sebastian Heindl die Rosenkranzkirche nach der Renovierung wieder eröffneten, in der Erlenau, wo beim Familiengottesdienst zum Patrozinium neue Wortgottesdienstleiterinnen ausgesandt wurden, und in Pang, wo der neue Pfarrvikar Ciprian Ban in sein Amt eingeführt wurde.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: aez)