Sternsinger und Begleiter gesucht

Sternsinger und Begleiter gesucht

Rosenheim – Im Gebiet der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen findet von 1. bis 5. Januar 2023 nach einer pandemiebedingten Pause wieder eine flächendeckende Sternsinger-Aktion wie früher statt. Das heißt, eine Anmeldung im Voraus, wie in anderen Stadtteilen üblich, ist weiterhin nicht notwendig. Die Sternsinger klingeln an jeder Wohnungstür. Aber aktuell fehlen noch Sternsinger und Begleiter für den Rosenheimer Süden.

 Interessierte können sich deshalb bei folgenden Ansprechpartnern melden: Veronika Wylezol, Telefon 0171/4297583, für die Stadtteile Aising, Pang und Westerndorf am Wasen; Hedwig Maina, Telefon 08031/67001, für Heilig Blut und Happing sowie Hans Maier, Telefon 0175/9317708, für Oberwöhr.
(Quelle: Bildtext Martin Aerzbäck / Foto: Archiv Martin Aerzbäck)

 

Feierliches Engelamt

Feierliches Engelamt

Rosenheim – Am gestrigen Donnerstag fand das gemeinsame Engelamt für Männer und Frauen in der Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen statt. Die Resonanz war groß.

Am 8. Dezember feiert die katholische Kirche jedes Jahr das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ durch ihre Mutter Anna. Dieses Hochfest wird auch umgangssprachlich „Mariä Empfängnis“ bezeichnet. In Österreich ist dies ein gesetzlicher Feiertag. Obwohl der 8. Dezember dort eigentlich den Sonntagen gleichgestellt ist, dürfen österreichische Geschäfte und Kaufhäuser an Mariä Empfängnis jedoch geöffnet haben.

Nach dem Engelamt ging es
noch zum „Huberwirt“

In den vergangenen Jahren waren die Engelämter pandemiebeding auf mehrere Donnerstagstermine aufgeteilt worden. Zelebrant der Messe im Kerzenschein, bei der alle Sitzplätze belegt waren, war Mathias Klein-Heßling, Pfarrvikar der Stadtteilkirche-Am Wasen. Viele Gläubige nutzten die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem feierlichen Gottesdienst, der musikalisch von einem Chor und von Andreas Penninger, Kirchenmusiker der Stadtteilkirche-Am Wasen, gestaltet wurde. Anschließend kehrten einige Gottesdienstbesucher noch traditionell im benachbarten „Huberwirt“ ein.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Marin Aerzbäck)

Engelamt im Kerzenschein

Engelamt im Kerzenschein

Rosenheim – Ein feierliches Engelamt im Kerzenschein findet am morgigen Donnerstag, 8. Dezember, im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen statt. Beginn ist um 19 Uhr in der Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz.

Blick auf beleuchteten Christbaum in der Nacht vor Kirche

Zelebrant ist Mathias Klein-Heßling, Pfarrvikar der Stadtteilkirche Am Wasen. Nachdem in den vergangenen Jahren die Termine für die Engelämter pandemiebedingt auf mehrere Donnerstage verteilt worden waren, wird in diesem Jahr erstmals ein gemeinsamer Termin für alle angeboten.
Besucher sind nicht nur aus Pang, Westerndorf am Wasen und Oberkaltbrunn gerne gesehen.
(Quelle: Bildtext: Martin Aerzbäck / Beitragsbild, Foto: Martin Aerzbäck)

3. Dezember 2022

3. Dezember 2022

Heute gibt es einen besinnlichen Text-Beitrag der Rosenheimer Gemeindereferentin Hannelore Maurer.  Titel: „Da haben die Dornen Rosen getragen“:

Rosen-Kirchenfenster der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim
Rosen-Kirchenfenser in der Kirche St. Nikolaus

Die Kirchenfenster der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim. Fotos: Hannelore Maurer

Da haben die Dornen Rosen getragen….

Zugegeben, mir gefallen nicht alle Lieder, die wir im Gottesdienst singen. Manche Melodien und uralte Texte aus früheren Jahrhunderten empfinde ich einfach nicht mehr zeitgemäß.
Wenn aber die Orgel im Advent anfängt, ein bestimmtes Lied anzustimmen, passiert immer wieder das Gleiche: Die Melodie fängt schon nach den ersten Takten an, ganz tief in mir etwas auszulösen, das ich mit Worten nicht erklären kann. „Maria durch ein Dornwald ging“, beginnt die erste Strophe und ich muss dann immer an Menschen denken, die mir in der letzten Zeit begegnet sind. Menschen, die gerade solche dornigen Wege zu gehen haben. Es sind Menschen, die mit seelischen Verletzungen verschiedenen Ursprungs kämpfen oder im Moment nicht wissen, wie es im Leben weitergehen soll.
In der dritten Strophe kommt im Lied dann eine Auflösung: „Da haben die Dornen Rosen getragen!“ Der Dichter des Lieds bringt seine Überzeugung zum Ausdruck, dass die Wunden unseres Lebens durch Gottes Ankommen in unserem Herzen heilen und dann irgendwann auch einmal zum Blühen kommen können. Gerade nach schweren Zeiten. Im „Rosenfenster“ in unserer Pfarrkirche St. Nikolaus leuchtet das in den vielen kleinen Sternen auf, die das Fenster durchbrechen. Gott will ankommen mitten unter uns. Meist aber ganz anders, als wir das vermuten. Diese Hoffnung und diese Zuversicht möchte ich uns für den Advent 2022 wünschen.

„Maria durch ein Dornwald“  findet sich zum ersten Mal in einer Volksliedsammlung, die der Gutsbesitzer August von Haxthausen 1850 in Paderborn herausgegeben hat.
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Weitere Informationen

Informationen zu Hannelore Maurer:

Die Rosenheimer Seelsorgerin ist auch Autorin. Von ihr erschienen sind „Herzaugenblicke“, „Ein Jahr zwischen Himmel und Erde“  und „Irgendwo und gar nicht weit“. Zu bestellen auf chiara-edition@web.de

Buchcover
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Kapellenweg zur Adventszeit

Kapellenweg zur Adventszeit

Pang / Aising / Rosenheim – Einen Kapellenweg zur Adventszeit veranstaltet der Pfarrgemeinderat von Mariä Himmelfahrt unter Leitung von Veronika Wylezol an den Adventssonntagen im Rosenheimer Süden. Der nächste steht am 4. Dezember, 16 Uhr auf dem Programm.

Bei der Filialkirche St. Stephanus im Rosenheimer Stadtteil Aising schaut dann auch der Nikolaus vorbei. Weiter geht es dann am 11. Dezember an der Kapelle in Hohenofen. Den Abschluss bildet eine adventliche Andacht am 18. Dezember an der Kapelle Pösling. Beginn jeweils 16 Uhr.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Symbolfoto: re)

„Jugendopfersonntag“ am 1. Advent

„Jugendopfersonntag“ am 1. Advent

Aschau / Landkreis Rosenheim / München – Der erste Adventssonntag wird auch als Jugendopfersonntag“ bezeichnet. Die Kollekten, die an diesem Tag in den katholischen Kirchen der Erzdiözese München und Freising gesammelt werden, kommen ausschließlich Einrichtungen der Katholischen Jugendführsorge München und Freising (KJF)  zugute. Heuer wird der größte Teil des Erlöses dafür eingesetzt, dass kriegsgeschädigte Kinder und Jugendliche in Aschau in Chiemgau medizinische Hilfe erhalten.

Jährlich rotierend erhält eine andere KJF-Einrichtung projektbezogen 90 Prozent der gesammelten Gelder. Die restlichen 10 Prozent gehen an „Unbürokratische Hilfen für Kinder in Not“ der KJF-Geschäftsstelle. Im vergangenen Jahr war es das Salberghaus in Putzbrunn, eine Einrichtung, die sich innerhalb der KJF-Familie um die Jüngsten kümmert.
Das Problem: Der Erlös des Jugendopfersonntags schrumpft von Jahr zu Jahr mit immer dünner besetzten Kirchenbänken. Doch auch wer nicht an der Kollekte am 1. Adventssonntag in der Kirche teilnehmen kann oder will, kann das Projekt unterstützen, indem er eine Spende überweist an:
Katholische Jugendfürsorge | LIGA-Bank eG | IBAN DE23 7509 0300 0002 1434 10 Verwendungszweck: „Jugendopfersonntag 2022“

Heuer wird mit der Spendenaktion KiZ – Kind im Zentrum Chiemgau unterstützt, dem Herzstück der Orthopädischen Kinderklinik Aschau, die weltweit einen sehr guten Ruf genießt. Das Engagement für verletzte und kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten hat schon seit Anfang der 1990er Jahren Tradition in Aschau im Chiemgau. Dabei setzte man von Anfang an auf die Zusammenarbeit mit der seit 1867 bestehenden deutschen Kinderhilfsorganisationen Friedensdorf international. 1992 wurde auf Anfrage von Friedensdorf International das erste Kind aus Vietnam zur medizinischen Behandlung in Aschau aufgenommen.

Schon vielen leidenden 
Kindern geholfen

Im selben Jahr wurde mit der Gründung des Hilfswerks Aschau durch den Kinderbuchautor Otfried Preußler unter anderem die finanzielle Grundlage für die medizinische Versorgung der schwerverletzten und an massiven Fehlbildungen leidenden Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten in Kooperation mit dem Friedensdorf gelegt.
27 Kindern aus Afghanistan, Angola, Armenien, Usbekistan und Kambodscha schenkte die Kinderklinik bis heute die zum Teil lebensrettenden Operationen, so zum Beispiel 1996 dem elfjährgen Abdul aus Afghanistan, der aufgrund einer schweren Minenverletzung den rechten Arm und das rechte Bein verloren hatte.
(Quelle Pressemitteilung KJF / Beitragbild: KJF – JOS)