Feierliche Verabschiedung von Daniel Reichel

Feierliche Verabschiedung von Daniel Reichel

Rosenheim – Diese Nachricht war vor wenigen Wochen für viele Rosenheimer ein Schock: Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel (Beitragsbild Mitte) verlässt die Stadt zum Jahresende (wir berichteten). Am heutigen Montag wurde der 46-jährige im Rosenheimer Stadtteil Pang mit einem Festgottesdienst zum Patrozinium Mariä Himmelfahrt und Pfarrfest im Kindergarten St. Josef feierlich verabschiedet.

Unter den Gästen waren Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner, Rosenheims ehemalige Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, der ehemalige Bürgermeister Anton Heindl, viele Bezirks- und Stadträte, Pfarrer Andreas Maria Zach von der Stadtteilkirche-Inn, Pfarrer Dr. Bernd Rother von der evangelischen Schwesterkirche, die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer, Paul Deutschenbaur, Vorsitzender vom Dekanatsrat Rosenheim sowie zahlreiche Weggefährten, Familienangehörige und Gläubige aus Rosenheim und darüber hinaus.
Ab Januar 2023 ist Reichel Pfarrer von Freising, wo er mit der Errichtung einer Stadtteilkirche beauftragt wird.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild, Fotos: Martin Aerzbäck)

Hier Fotos von der Abschiedsfeier:

Beim Festgottesdienst
Rosenheims ehemalige Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer
Verabschiedung von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel aus Rosenheim
Verabschiedung von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel aus Rosenheim
Verabschiedung von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel aus Rosenheim
Verabschiedung von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel aus Rosenheim
Verabschiedung von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel aus Rosenheim
Verabschiedung von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel aus Rosenheim
Was ist los an Mariä Himmelfahrt?

Was ist los an Mariä Himmelfahrt?

Landkreis Rosenheim / München / Bayern – Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholiken am Montag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Es wird auch Mariä Himmelfahrt oder Frauentag genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten. Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising begehen auch ihr Patrozinium – darunter auch im Landkreis Rosenheim.

Der Brauch der Kräuterweihe geht auf eine Erzählung des Johannes von Damaskus zurück, der als Mönch um 700 im Kloster Mar Saba bei Jerusalem lebte. Laut dieser Erzählung erfüllte „wundersamer Kräuterduft“ das Grab Mariens. Auch aus dem 14. Jahrhundert ist eine Legende überliefert, wonach die Grabtücher, in die der Leichnam Mariens gewickelt war, „gleich Balsam und der Blume der Lilien“ dufteten. Vor diesem Hintergrund werden in Bayern zu Mariä Himmelfahrt die zu Sträußen zusammengebundenen Kräuter gesegnet. Bei der Kräutersegnung wird über die Fürsprache Mariens Gottes Heil erbeten. Darin drückt sich nicht nur die Achtung vor der Schöpfung aus, die Heilkraft der Kräuter symbolisiert auch die liebende Zuwendung Gottes zu den Menschen.

Traditionell werden lebensnotwendige und heilkräftige Pflanzen wie Brotgetreide, Heil- und Gewürzpflanzen eingebunden. Vor allem im Oberland wird in der Mitte eine Königskerze eingefügt. Hinzu kommen Rohrkolben und Rainfarn sowie Heilpflanzen wie Johanniskraut, Salbei, Schafgarbe und Kamille. Als Gewürzpflanzen gehören Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Minze und Liebstöckl in den Strauß, daneben die Hauptgetreidearten Hafer, Gerste, Weizen und Roggen. Oft wird der Kräuterbuschen auch mit Blumen aus dem sommerlichen Garten und einer Rose, dem Symbol für Maria, geschmückt. Gerade in bäuerlichen Familien werden die Kräuterbuschen kopfüber an einem schattigen Ort aufgehängt, getrocknet und später im Herrgottswinkel aufgesteckt.

Patrozinium wird auch in
Tuntenhausen gefeiert

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert um 10 Uhr einen Pontifikalgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt in Tuntenhausen, Landkreis Rosenheim, zum Patrozinium sowie zum 80. Jahrestag der Basilikaerhebung.

Der Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd, Weihbischof Wolfgang Bischof, zelebriert um 10 Uhr einen festlichen Gottesdienst anlässlich des Patroziniums der Wallfahrtskirche Birkenstein in Fischbachau, Landkreis Miesbach. Zum Hochfest und Patrozinium der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Rohr in Niederbayern feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg um 10 Uhr einen Pontifikalgottesdienst und hält die Festpredigt. Zum Abschluss des Patroziniums feiert er um 14 Uhr eine festliche Marienvesper in der Klosterkirche.

Im Münchner Liebfrauendom feiert Domdekan Prälat Lorenz Wolf um 10 Uhr einen Festgottesdienst. Das Vokalensemble der Dommusik, Solisten und Domorchester singen unter Leitung von Domkantor Benedikt Celler die „Spatzenmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Gottesdienst wird unter www.erzbistum-muenchen.de/stream live gestreamt und gebärdet.

In zwei Münchner Marien-Wallfahrtsorten
beginnt wieder der „Frauendreißiger“

In den zwei Münchner Marien-Wallfahrtsorten Ramersdorf und Thalkirchen beginnt wieder der traditionelle „Frauendreißiger“: 30 Tage lang bis zum Fest Kreuzerhöhung am 14. September finden in den Kirchen täglich Gottesdienste, Andachten und Rosenkranzgebete statt. Auch heute noch pilgern Menschen in allen Lebenslagen, pfarrliche Gruppen oder Touristen zu den beiden Gnadenorten, um Ruhe und Einkehr zu finden. In Maria Ramersdorf wird der Frauendreißiger um 10 Uhr mit einem Pontifikalgottesdienst eröffnet, in Maria Thalkirchen um 19 Uhr mit anschließender Lichterprozession.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gottseidank-Wallfahrt am Dienstag

Gottseidank-Wallfahrt am Dienstag

Riedering / Landkreis Rosenheim – Am kommenden Dienstag, 2. August, findet zum Beginn der Sommerferien wieder die Gottseidank-Wallfahrt statt. Beginn ist um 19 Uhr am Aussichtsbankerl zwischen Bergham und Schaidering und der Weg führt uns dann nach Neukirchen.

Heuer ist ein kleines Jubiläum: Die Gottseidank-Wallfahrt findet schon zum zehnten mal statt. Was ursprünglich eine „gspinnerte Idee“ war ist mittlerweile ein fester Programmpunkt im Jahresablauf des Pfarrverbands. Niederschwellig, miteinander unterwegs sein, mit Impulsen und dazwischen auch einfach zum ratschen. Eingeladen sind alle Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, Familien und Alleinstehende, die miteinander froh sind, dass das Jahr mit den beginnenden Sommerferien einmal a bisserl durchschnauft.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrverband Riedering / Beitragsbild: Pfarrverband Riedering)

Verabschiedung von Domkapitular Daniel Reichel

Verabschiedung von Domkapitular Daniel Reichel

Domkapitular Dekan Daniel Reichel, Pfarrer der Stadtteilkirche-Am Wasen und der Pfarrverbände Bad Endorf sowie Westliches Chiemseeufer sowie Dekan von Rosenheim, Bad Aibling und Chiemsee (Unser Beitragsbild rechts) verlässt die Region zum Jahresende. Aufgrund der unsicheren Corona-Lage im Herbst besteht bereits jetzt die Möglichkeit, sich von ihm zu verabschieden. Nach einer sechs Jahre langen Pause findet am Montag, 15. August, im Rosenheimer Stadtteil Pang wieder ein traditionelles Pfarrfest statt.

Beginn ist mit einem Festgottesdienst zum Patrozinium der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt um 10 Uhr am Kindergarten St. Josef an der Panger Straße, der vom Kirchenchor Pang-Heilig Blut musikalisch gestaltet wird. Auch eine Kräuterweihe findet statt.
Im Anschluss an den Festgottesdienst servieren die fleißigen Helfer vom Pfarrgemeinderat unter Leitung von Veronika Wylezol bayerische Brotzeiten. Die Frauengemeinschaft Pang-Aising verkauft Kaffee und Kuchen. Es besteht dabei die Möglichkeit, mit Domkapitular Dekan Reichel auf die vergangenen zwölf Jahre seines Wirkens in Stadt und Landkreis Rosenheim zurückzublicken und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Zur musikalischen Unterhaltung spielt die Wasner Musi unter Leitung von Hans Rutz auf. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt, das Pfarrfest und die Verabschiedung im sanierten Panger Pfarrsaal.
Neben allen Gläubigen sind auch die Vereine und Verbände aus den Pfarreien Pang, Oberwöhr und Heilig Blut inklusive Fahnenabordnungen herzlich eingeladen, den Festgottesdienst mitzufeiern.
(Quelle: Artikel Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Karin Wunsam – fotografiert beim Sommerempfang der Stadt Rosenheim)

Domkapitular Daniel Reichel verlässt Rosenheim

Domkapitular Daniel Reichel verlässt Rosenheim

Rosenheim – Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel verlässt Rosenheim zum Jahresende. Das hat der 46-jährige am heutigen Sonntag in den drei Pfarrgottesdiensten in den Rosenheimer Stadtteilen Pang, Oberwöhr und Heilig Blut bekannt gegeben.

Reichel ist seit rund zwölf Jahren Pfarrer der Stadtteilkirchen Am Wasen mit Heilig Blut, Happing, Pang, Aising, Westerndorf am Wasen und Oberwöhr. Zudem ist er Leiter der Pfarrverbände Bad Endorf und Westliches Chiemseeufer inklusive Prien, Bernau, Rimsting, Wildenwart und Hittenkirchen, Dekan von Rosenheim, Bad Aibling und Chiemsee, Rosenheimer Landkreis-Dekan und Mitglied des Metropolitankapitels in München.
Ab Januar 2023 ist Reichel Pfarrer von Freising, wo er mit der Errichtung einer Stadtteilkirche beauftragt wird.
Wer den beliebten Seelsorger in seinen vielen Ämtern und als Pfarrer in Rosenheim nachfolgt, weiß bisher niemand. Eines steht jedenfalls fest: Dekan Reichel wird eine große Lücke in seinen Pfarrverbänden, in den Dekanaten und in der Region hinterlassen.
(Quelle: Artikel Martin Aerzbäck / Beitragsbild-Archiv: Martin Aerzbäck, zeigt von links Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel mit Prodekan Sebastian Heindl und Pfarrer Andreas Maria Zach vor der Pfarrkirche St. Nikolaus in Rosenheim.)

Schwabering, Landkreis Rosenheim, 1935

Schwabering, Landkreis Rosenheim, 1935

Schwabering / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1935. Das historische Foto zeigt Schwabering – ein Ortsteil der Gemeinde Söchtenau im Landkreis Rosenheim. 

Gut zu erkenne die Pfarrkirche St. Peter. Sie zählt heute zu den ursprünglichsten erhaltenen  neugotischen Kirchenbauten Südostbayerns. Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins frühe Mittelalter. 
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)