Rosenheimer Herbstfest: Infos zum Erntedankfest im Mangfallpark Süd

Rosenheimer Herbstfest: Infos zum Erntedankfest im Mangfallpark Süd

Rosenheim – Im Rahmen des Rosenheimer Herbstfestes findet am Sonntag, 7. September,  das traditionelle Erntedankfest im Mangfallpark Süd statt. Die Veranstalter laden herzlich zur gemeinsamen ökumenischen Messe unter freiem Himmel ein, die inmitten der herbstlich geschmückten Parklandschaft gefeiert wird.

Der Kirchenzug startet um 9.15 Uhr ab dem Max-Josefs-Platz, der Gottesdienst beginnt um ca. 9:50 Uhr. Der feierliche Festzug zur Wiesn beginnt im Anschluss um ca. 11 Uhr.
Da es sich um eine Feldmesse handelt, ist eine großflächige Bereitstellung von Sitzplätzen, laut dem Wirtschaftlichen Verband als Veranstalter, nicht möglich. Alle Besucher sind daher herzlich eingeladen, sich eigene Sitzgelegenheiten wie Klappstühle oder andere geeignete Sitzunterlagen mitzubringen, um die Messe bequem verfolgen zu können.

Da Sonnenschein und warme Temperaturen vorhergesagt sind, sollte zudem auf eine passende Ausrüstung und Vorbereitung geachtet werden. Vor Ort befindet sich bei unmittelbarem Bedarf eine Wasser-Ausgabestelle nahe der Fußgänger- und Fahrradbrücke. Ebenso wird ein mobiles WC direkt an der Brücke vorgehalten. Die nächsten Parkplätze befinden sich in fußläufiger Nähe.
Der Wirtschaftliche Verband und die teilnehmenden Gruppen mit knapp 1.000 Teilnehmern freuen sich auf zahlreiche Besucher und ein gemeinsames, besinnliches Erntedankfest im Herzen Rosenheims. 
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Stephanskirchen Opferstock in Kirche St. Georg am Schloßberg aufgebrochen

Stephanskirchen Opferstock in Kirche St. Georg am Schloßberg aufgebrochen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Am Sonntagmorgen (31.8.2025), zwischen 6 und 10 Uhr, wurde der Opferstock in der Kirche St. Georg am Schloßberg in Stephanskirchen von bislang unbekannten Tätern aufgebrochen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde das Vorhängeschloss vermutlich aufgehebelt und entfernt. Der Beuteschaden wird derzeit auf rund 20 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Rosenheim hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Verfahren wegen Diebstahls eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

Gottesdienste und Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt

Rosenheim / Landkreis / München – Mit feierlichen Gottesdiensten und Kräutersegnungen begehen Katholiken am Freitag, 15. August, das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel. Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising feiern an diesem tag ihr Patrozinium.

Traditionell werden zu Sträußen gebundene Kräuter gesegnet, die Gläubige zu den Gottesdiensten mitbringen. Der Feiertag wird auch „Hoher Frauentag“ genannt und gilt als wichtigstes unter den Marienfesten.

Mehr als 100 Kirchen im Erzbistum München und Freising begehen an Mariä Himmelfahrt ihr Patrozinium, darunter die beiden Münchner Marien-Wallfahrtskirchen, in denen es auch der Auftakt für den traditionellen Frauendreißiger ist. 30 Tage lang bis zum Fest Kreuzerhöhung am 14. September finden in den Kirchen täglich Gottesdienste, Andachten und Rosenkranzgebete statt. In der Pfarrkirche Maria Ramersdorf feiert Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg den Festgottesdienst zum Patrozinium um 10 Uhr. Die Chorgemeinschaft Maria Ramersdorf, Solisten und Orchester bringen die Missa Beatissimae Virginis Mariae und Ah, Jesu recipe von Michael Haydn (1737-1806) zu Gehör. In St. Maria Thalkirchen wird am Freitag, 15. August, ab 14 Uhr zu jeder vollen Stunde der Rosenkranz gebetet in Vorbereitung auf die Feier des Patroziniums und der Eröffnung des Frauendreißigers beim Festgottesdienst um 19 Uhr, zu dem die Missa Criolla von Ariel Ramírez (1921-2010) erklingt.

Lichterprozession am Vorabend des Hochfestes

Eine Lichterprozession am Vorabend des Hochfestes ist der Auftakt zu den Patroziniumsfeierlichkeiten in Maria Eich in Planegg (Landkreis München). Sie beginnt am Donnerstag, 14. August, um 20.30 Uhr, sollte es regnen, wird eine Andacht in der Wallfahrtskirche gefeiert. Der Festgottesdient an Mariä Himmelfahrt beginnt am Freitag um 11 Uhr. In der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Riedering (Landkreis Rosenheim) beginnt der Festgottesdienst mit Kräuterweihe um 10.15 Uhr und wird musikalisch mit der Missa Festiva von Lorenz Maierhofer (geb. 1956) gestaltet. Im Anschluss feiert die Gemeinde das Patrozinium mit ihrem Pfarrfest, das auch ein eigenes Kinderprogramm bietet.

Kardinal Reinhard Marx feiert an Mariä Himmelfahrt zum 250. Weihetag der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf am Inn ein Pontifikalamt. Der Gottesdienst mit dem Erzbischof von München und Freising beginnt um 10 Uhr, die musikalische Gestaltung übernehmen Kirchenchor und Orchester mit der Missa Sancti Nicolai in G von Joseph Haydn (1732-1809). Zwei Festgottesdienste werden im Mariendom in Freising gefeiert. Um 8.30 Uhr steht Weihbischof emeritus Bernhard Haßlberger der Messe vor, um 10.30 Uhr Weihbischof Wolfgang Bischof. Die Eucharistiefeier um 10.30 Uhr wird von Domchor und Domorchester mit der Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) gestaltet. Im Münchner Liebfrauendom feiert Dompfarrer Klaus Peter Franzl den Festgottesdienst um 10 Uhr. Vokalensemble der Dommusik, Solisten und Domorchester bringen dabei unter der musikalischen Leitung von Domkantor Benedikt Celler unter anderem Mozarts Piccolomini-Messe zu Gehör.

Der Brauch, zu Mariä Himmelfahrt Kräuter zusammenzubinden und segnen zu lassen, nimmt Bezug auf eine Erzählung, dass „wundersamer Kräuterduft“ das Grab Mariens erfüllt habe. Bei der Kräuterweihe wird über die Fürsprache Mariens Gottes Heil erbeten; die Sträuße sind Ausdruck der Achtung vor der Schöpfung und Symbol für die liebende Zuwendung Gottes zu den Menschen. Traditionell werden Getreide, Heil- und Gewürzpflanzen eingebunden. Vor allem im Oberland wird in der Mitte eine Königskerze eingefügt. Rohrkolben und Rainfarn sowie die Heilkräuter Johanniskraut, Salbei, Schafgarbe und Kamille sind üblich. Als Gewürzpflanzen gehören Majoran, Thymian, Bohnenkraut, Minze und Liebstöckl in den Strauß, daneben Hafer, Gerste, Weizen und Roggen. Oft wird der Kräuterbuschen auch mit Gartenblumen und einer Rose, einem Mariensymbol, geschmückt. Insbesondere in bäuerlichen Familien ist es üblich, mit den getrockneten Kräuterbuschen den Herrgottswinkel zu zieren.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weiterer interessanter Lesestoff zum Thema: 

Interaktive Ausstellung mit großer Resonanz

Interaktive Ausstellung mit großer Resonanz

Rosenheim – „Ich fühle mich fremd, wenn ich mich einsam fühle, obwohl um mich herum so viele Menschen sind.“ Das ist eine der vielen Rückmeldungen bei der interaktiven Installation zum Weltflüchtlingstag in der Rosenheimer Stadtkirche St. Nikolaus. Konzipiert und durchgeführt wurde die Ausstellung von einer jungen Studentin, die ihr Praxissemester in der Stadtkirche Rosenheim und im Fachdienst Asyl & Migration der Caritas absolviert hat.

Motto waren die Worte Jesu: „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35). Besucher waren in den vergangenen vier Wochen eingeladen, auf Pinnwänden zu notieren, wann oder wo sie sich fremd fühlen. So ergaben sich „Schreib-Gespräche“

„Besonders bewegt hat mich, wenn Personen notiert haben, dass sie sich ‘mit Fake-Friends‘, ‘in der Schule‘ oder ‘daheim‘ fremd fühlen“, sagt die Projektverantwortliche Isabell Asam, Studentin der Angewandten Theologie und Sozialen Arbeit. „Das zeigt, dass Orte und Menschen, die eigentlich ein Wohlgefühl erzeugen, es eben nicht immer sind“.
Die junge Studentin hat in den vergangenen Monaten ihr Praxissemester in der Stadtkirche Rosenheim und im Fachdienst Asyl & Migration der Caritas absolviert. Die Aktion in St. Nikolaus war zusammen mit einer Wortgottesfeier zum Weltflüchtlingstag ihr Projekt im Rahmen des Praktikums. „Ziel war es, dafür zu sensibilisieren, dass wir alle das Gefühl von Fremdheit, Ausgeschlossenheit kennen. Und weil wir es eben kennen, sind wir dazu aufgerufen, andere Personen mit Offenheit, Verständnis und Mitgefühl zu begegnen“, so Asam. Antworten auf die Frage „Wann fühlst Du dich aufgenommen?“ waren sehr verschieden: Ungewöhnliche Aussagen wie „auf dem Rücken von Manni (Pferd)“ oder „auf einem Rave“ fanden genauso Platz wie bewegende: „in einer Umarmung von Gott“, „wenn mich jemand anruft, ohne etwas von mir zu wollen“ oder „mit deutschem Pass“.

„Das ist das Besondere an einem schriftlichen Austausch – alles hat seinen Platz.“ Dazu gehören auch kontroverse Aussagen: „Wenn die Kirche jetzt auch anfängt zu gendern! Da fühle ich mich sehr befremdet!“. Asam sagt dazu: „Ich habe bewusst diese Methode ausgewählt, bei der jede Aussage sein darf. Das heißt auch: Meinungsverschiedenheiten aushalten und akzeptieren. Ich denke, dass es gerade jetzt in einer Zeit der gesellschaftlichen Spaltung wichtig ist, verschiedene Wahrnehmungen und Emotionen zuzulassen.“
((Quelle: Pressemitteilung Caritas Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Isabell Asam)

In 1708 bayerischen Gemeinden ist Mariä Himmelfahrt ein Feiertag

In 1708 bayerischen Gemeinden ist Mariä Himmelfahrt ein Feiertag

Fürth / Bayern – Am kommenden Freitag, 15. August 2025, feiern die Katholiken Mariä Himmelfahrt. Das Hochfest ist in den bayerischen Gemeinden ein gesetzlicher Feiertag, wenn dort mehr katholische als evangelische Einwohner ihren Hauptwohnsitz haben. 

In 1708 von insgesamt 2056 bayerischen Gemeinden ist das der Fall. In denn restlichen 348 Gemeinden, in denen die evangelische Bevölkerung die katholische Bevölkerung überwiegt, ist der 15. August dagegen kein Feiertag. Mit der Feststellung der Einwohnerzahlen aus dem Zensus 2022 ergeben sich ab diesem Jahr, laut Pressemitteilung des Landesamts für Statistik, für acht Gemeinden in Bayern Änderungen bei Mariä Himmelfahrt. Im Vergleich zum Vorjahr erhalten sechs Gemeinden den Feiertag hinzu, in zwei Gemeinden ist Mariä Himmelfahrt nicht mehr gesetzlicher Feiertag, aber nach Art. 4 des Gesetzes über den Schutz der Sonn- und Feiertage (Feiertagsgesetz) weiterhin geschützt.

Änderungen in acht Gemeinden

Nach den Ergebnissen des Zensus 2022 ist Mariä Himmelfahrt ab 2025 in folgenden Kommunen ein Feiertag: in Marktrodach in Oberfranken, in den mittelfränkischen Gemeinden Baiersdorf und Weisendorf, im unterfränkischen Schwebheim sowie in den Kommunen Memmingerberg und Oettingen in Bayern im Regierungsbezirk Schwaben. Baiersdorf und Memmingerberg hatten vor der Feststellung der amtlichen Einwohnerzahlen aus dem Zensus 2011 noch die Voraussetzungen für den Feiertag erfüllt und erhalten den Feiertag ab diesem Jahr wieder.
In den oberfränkischen Gemeinden Marktschorgast und Seßlach ist hingegen der 15. August nach der neuen Feststellung kein gesetzlicher Feiertag mehr, weil dort zum Stichtag des Zensus am 15. Mai 2022 mehr evangelische als katholische Personen ihren Hauptwohnsitz haben.

Katholischer Süden, gemischtes Bild im Norden

Während in Oberbayern und Niederbayern in allen Gemeinden der Anteil der katholischen Bevölkerung überwiegt, zeichnet sich im Norden Bayerns ein heterogenes Bild ab: speziell im protestantisch geprägten Ober- und Mittelfranken überwiegt der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder. Dort ist Mariä Himmelfahrt in 54,2 bzw. 81,0 Prozent der Gemeinden kein gesetzlicher Feiertag. In Schwaben, Unterfranken und der Oberpfalz ist der 15. August hingegen überwiegend ein Feiertag.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

PS-Stärke im Beistand des Herrn : Fahrzeugweihe in Aschau im Chiemgau

PS-Stärke im Beistand des Herrn : Fahrzeugweihe in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein Wochenende ganz im Zeichen historischer und klassischer Zweiräder war  die Kampenwandhistoric in Aschau im Chiemgau. Einer der Höhepunkte war die Fahrzeugweihe.

Die Veranstaltung zog auch in diesem Jahr wieder Hunderte Teilnehmer und Besucher an, die mit Motorrädern, Rollern, Fahrrädern und anderen Zweirädern anreisten, um ihre Leidenschaft zu teilen. Die Segnung der Fahrzeuge am Fuße von Schloss Hohenaschau spendete Ortspfarrer Paul Janßen. Die Zeremonie wurde eindrucksvoll von Alphornbläsern musikalisch untermalt – ein bewegender Moment für alle Anwesenden. Zum Abschluss der Andacht auf dem Festhallen-Gelände Hohenaschau überreichte Veranstalter Manfred Stein jedem Zweiradbesitzer ein Erinnerungsband, das als Glücksbringer und Zeichen der Teilnahme am Fahrzeug befestigt werden kann.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)