Firmung für die Pfarreien Kammer und St. Oswald

Firmung für die Pfarreien Kammer und St. Oswald

Traunstein – Einen großen Tag hatten 29 Jugendlichen aus den Traunsteiner Pfarreien St. Oswald und Kammer. Sie empfingen durch den Dekan Dr. Florian Schomers das Sakrament der Heiligen Firmung.

Aufgeteilt in drei Firmgruppen haben sie sich etwa neun Monate lang auf die Feier vorbereitet und sich mit vielen Fragen zur Kirche und der christlichen Gemeinschaft auseinandergesetzt. Viele Familienangehörige und die Firmpaten folgten der Einladung und feierten zusammen in der Traunsteiner Stadtpfarrkirche die Heilige Messe.
Eine wichtige Aufgabe in der Vorbereitung kam insbesondere den Firmhelfern und Gruppenleitern zu. In Kammer wurden die zwölf Jugendlichen durch Bernadette und Johannes Geisreiter auf ihren Weg begleitet. Die beiden Traunsteiner Gruppen wurden von Eva Kaltenhauser sowie mehreren Eltern und von Anja Garschhammer, Lucia Neubauer und Martin Ritschl auf die Firmung vorbereitet.

„Wir wollten die Jugendlichen in der Vorbereitungsphase mit den christlichen Werten und einem guten Miteinander vertraut machen“, informiert die Gemeindereferentin Monika Angerer. Zusammen mit Diakon Tobias Raab hat sie die Gesamtkoordination für die Pfarreien Haslach, Heilig Kreuz, St. Oswald und Kammer sowie für die Pfarrei Surberg übernommen. Neben mehreren Gottesdienstbesuchen und den Gruppenstunden gehörten auch ein Besinnungstag sowie die Beichtvorbereitung zu den „Programmpunkten“ der Firmlinge.

Handauflegung und Salbung

Durch Handauflegung ihrer Firmpaten und der Salbung mit Chrisam, dem geweihtem Öl, wurde den Firmlingen das Sakrament beschenkt. Damit soll die „Gabe des Heiligen Geistes“ symbolisiert werden und die Jugendlichen ermutigen, ihren Glauben aktiv zu leben und sich in die Gemeinschaft der Kirche einzubringen. Gespendet wurde das Sakrament durch Dekan Dr. Florian Schomers, der sich für jeden Einzelnen auch etwas Zeit nahm und einige Worte wechselte.
Neben dem Dekan gestalteten Traunsteins Stadtpfarrer Konrad Roider sowie Monika Angerer die Heilige Messe. Darüber hinaus wurde die Feier vom Chor „Mehrklang“ musikalisch begleitet. Durch einige Helfer aus den Reihen der Pfarrgemeinden sowie den Mesnern wurde die Stadtpfarrkirche „fein herausgeputzt“ und prächtig geschmückt. Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Firmlinge, ihre Firmpaten und die Familien zu einem Stehempfang im Pfarrsaal zusammen.
Insgesamt empfingen in den vergangenen Tagen 97 Jugendliche aus den Pfarreien Haslach, Heilig Kreuz, St. Oswald, Kammer und Surberg ihr Firmsakrament. „Bei allen drei Terminen trafen wir auch junge, motivierte und engagierte junge Menschen“, freut sich die Gemeindereferentin und ergänzt, „dadurch hatten wir wirklich schöne Feste gefeiert, bei denen die jungen Christen im Mittelpunkt standen“.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Mariya Diener)

„Unverändert herausfordernd“: Erzdiözese München-Freising legt Jahresabschluss 2024 vor

„Unverändert herausfordernd“: Erzdiözese München-Freising legt Jahresabschluss 2024 vor

München –  Die Erzdiözese München und Freising hat ihren Jahresabschluss 2024 und Haushalt 2025 vorgelegt. Amtschefin Hermann dazu“: Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd“.

Die Erzdiözese München und Freising hat im Rahmen ihrer jährlichen Finanzpressekonferenz am Donnerstag (24.7.2025) ihren Jahresabschluss und Lagebericht 2024, den Haushalt 2025 sowie Jahresabschlüsse, Lageberichte und Haushalte weiterer wichtiger Rechtsträger im Erzbistum vorgelegt. Die Rechnungslegung erfolgte wie seit dem Jahr 2015 gemäß den Vorgaben des Handelsgesetzbuches (HGB).

Trotz des positiven Jahresergebnisses der Erzdiözese in Höhe von rund 146 Millionen Euro, das im Wesentlichen auf „Einmaleffekte bei den Erträgen einerseits und nicht abgeflossene Mittel andererseits“ zurückzuführen sei, blieben die grundlegenden Rahmenbedingungen „unverändert herausfordernd“, unterstrich Stephanie Herrmann, Amtschefin des Erzbischöflichen Ordinariats, bei der Vorstellung der Zahlen: Man stehe „weiterhin vor der Aufgabe, steigende Ausgaben und sinkende Einnahmen in Einklang zu bringen.“ Dies verschärfe sich durch Effekte der Inflation, die Wirtschaftsexperten zufolge zu einem immer größer werdenden Abstand zwischen Nominal-Einnahmen und preisbereinigten Einnahmen führten, so Herrmann. Hinzu käme die rückläufige Entwicklung der Mitgliedszahlen, weshalb „die Steuereinnahmen abgesehen von unkalkulierbaren Sondereffekten auf lange Sicht auch aufgrund des Renteneintritts der geburtenstarken Jahrgänge zurückgehen“ würden. Damit blieben „Maßnahmen zur Konsolidierung notwendig“, sagte Herrmann. Positiv hob die Amtschefin hervor, „dass die Zahl der Kirchenaustritte seit mehr als zwei Jahren rückläufig ist“.

„Als Kirche präsent bleiben“

Auch wenn die allgemeinen Rahmenbedingungen eine große Herausforderung darstellten, wolle man als Kirche präsent bleiben, bekräftigte Herrmann. Dass dies gelinge, zeige sich etwa an der Nachfrage nach Angeboten der Glaubensorientierung oder auch bei den anhaltend hohen Anmeldezahlen an Schulen der Erzdiözese.
Herrmann zeigte sich zuversichtlich, dass „ein kritischer Blick auf unsere Angebote, die Konzentration auf das Wesentliche und Schwerpunktsetzungen auch eine Chance sind, Menschen neu anzusprechen.“ Kirche bleibe präsent in zentralen Bereichen und investiere entsprechend Mittel in ihren Kernaufgaben Seelsorge, Bildung und Caritas, versicherte Herrmann und verwies darauf, dass man einen Teil der Erträge aus 2024 für Maßnahmen zur Stärkung der Jugendarbeit und im Bereich Caritas einsetzen und dort jeweils 5 Millionen Euro als zusätzliche Sondermittel bereitstellen werde.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die gesamten Erträge der Erzdiözese im Jahr 2024 betrugen rund 921 Millionen Euro (Vorjahr: 856 Millionen Euro). Davon entfallen 645 Millionen Euro auf die Kirchensteuer (Vorjahr: 617 Millionen Euro). Weitere 140 Millionen Euro (Vorjahr: 134 Millionen Euro) flossen dem Erzbistum als öffentliche Zuschüsse zu. Davon waren entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip 90,9 Millionen Euro staatliche Zuschüsse für den Betrieb von Schulen sowie 11 Millionen Euro für den Religionsunterricht an staatlichen Schulen und 19 Millionen Euro Zuschüsse von Städten und Gemeinden im Wesentlichen für den Betrieb der diözesanen Kindertagesstätten.

Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, betonte, man stehe nicht nur vor wirtschaftlichen Herausforderungen, sondern auch vor der entscheidenden Aufgabe, als „Kirche für die Menschen da zu sein und auch jene anzusprechen, die – noch – nicht oder nicht mehr zu uns gehören“. Mit dem vor fünf Jahren gestarteten Gesamtstrategieprozess habe man sich der Frage gestellt, „wie wir bei weiter zurückgehenden Katholikenzahlen und weniger Ressourcen dennoch kraftvoll die frohe Botschaft Jesu Christi verkünden und erfahrbar machen können“. Einen zentralen Ort bildeten dabei die Pfarreien, „Kirche vor Ort, wie wir oft sagen. Wo die Menschen leben, da wollen wir ihnen auch nahe sein.“ Klingan unterstrich, dass für die Erzdiözese „ein Rückzug aus der Fläche, die Aufgabe unserer Pfarrstrukturen nicht in Frage“ komme. Das bedeute aber nicht, dass der Zuschnitt von Seelsorgeeinheiten, konkret besonders den Pfarrverbänden immer unverändert bleiben werde. Dabei sei stets die individuelle Konstellation in den Blick zu nehmen. In jedem Fall komme den Kirchenverwaltungen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des pfarrlichen Lebens zu: „Ihre Mitglieder sorgen für die Rahmenbedingungen kirchlichen Lebens vor Ort“, sie seien verantwortlich für das bei den Kirchenstiftungen angestellte Personal, für Finanzen und Gebäude. Bei dem Gremium handle es sich „um ein echtes Entscheidungsgremium, demokratisch gewählt. Beschlüsse werden dort nach dem Mehrheitsprinzip gefasst, da gibt es keinen Alleinentscheider“ – hier werde „synodal Verantwortung übernommen“, so Klingan. Umso dankbarer sei er, dass für die Wahl im November 2024 mehr als 5.000 Kandidatinnen und Kandidaten für dieses Ehrenamt gewonnen werden konnten, von denen rund 3.800 für die sechsjährige Amtsperiode gewählt wurden. Der Generalvikar führt diese hohe Bereitschaft auch auf die diözesanweite Kommunikationskampagne für die Wahlen zurück, in die die Erzdiözese etwa 600.000 Euro investiert habe.

Vor einem Jahr „Haus am Ostfriedhof“ eröffnet

Dass Seelsorge nicht nur innerhalb der Pfarreigrenzen stattfinde, veranschaulichten Angebote der Erzdiözese wie das vor einem Jahr eröffnete Trauerpastorale Zentrum „Haus am Ostfriedhof“ in München, führte Klingan aus. Trauernden zur Seite zu stehen, zähle zum „Kernbereich kirchlichen Handelns seit jeher und in Zukunft. Deshalb haben wir die Gelegenheit ergriffen, an einem großen Münchner Friedhof sichtbar präsent zu sein, ein Haus zu errichten und kräftig investiert“. Von den 12,5 Millionen Euro Gesamtkosten trug die Erzdiözese sieben Millionen, 5,5 Millionen Euro wurden von der St. Korbinian-Stiftung der Erzdiözese als Förderung übernommen. Das Haus am Ostfriedhof führe vor Augen, wie die Erzdiözese „Schwerpunkte“ setze und „auch in diesen herausfordernden Zeiten“ handle: „Wir haben den Anspruch, die Zukunft aktiv zu gestalten und nicht nur zu reduzieren, sondern auch wirklich starke inhaltliche Akzente zu setzen.“
Abschließend hielt Klingan fest, dass dies auch für den Bereich der Caritas gelte, etwa bei den unbürokratischen und schnellen Hilfen in Notfällen. Die entsprechenden Hilfsfonds haben laut Generalvikar im vergangenen Jahr „mehr als 8,5 Millionen Euro ausgeschüttet, unter anderem als Soforthilfe bei internationalen Katastrophen, als Fördermittel im Bereich Flucht, Asyl, Migration und Integration, als Wohnhilfen, zur Unterstützung von Schwangeren und Müttern mit Kindern in Notsituationen oder im Hospiz- und Palliativbereich“.  Damit wird nach Ansicht von Klingan deutlich: Kirche steht „an der Seite der Menschen, und das weiterhin auf vielfältige Weise, nicht ‚nur‘ in der Seelsorge, auch in den Bereichen Bildung und Caritas, die wichtige Felder kirchlichen Handelns sind und bleiben“.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Wertvolles Laiengestühl restauriert: Kirchenfeier in Kirche St. Ägidius in Degerndorf

Wertvolles Laiengestühl restauriert: Kirchenfeier in Kirche St. Ägidius in Degerndorf

Degerndorf / Landkreis Rosenheim – Aufgrund finanzieller Unterstützung durch die Messerschmidt-Stiftung wurde in Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege das wertvolle Laiengestühl in der historischen Kirche St. Ägidius Brannenburg (Landkreis Rosenheim) restauriert. Am Mittwoch, 23. Juli, 18 Uhr, wird das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Zuständig für die Restaurierungsarbeiten in der Kirche St. Ägidius in Degerndorf (Rosenheimer Straße 16, 83098 Brannenburg) war die Künstlerfamilie Perthaler.
Am Mittwoch, 23. Juli, gibt es neben einem Vortag zur Restaurierung auch Musik, Gebet und Segen und anschließend ab ca. 18.40 Uhr einen Stehempfang mit Häppchen.
(Quelle: Mitteilung Katholische Pfarrkirchenstiftung Christkönig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Malteser Rosenheim wieder mit geistlicher Begleitung

Malteser Rosenheim wieder mit geistlicher Begleitung

Rosenheim / Landkreis –  Die Malteser in Rosenheim haben wieder einen Ortsseelsorger: Prodekan Fabian Orsetti aus Stephanskirchen ist Anfang Juli zum Seelsorger des Malteser Hilfsdienstes für den Landkreis Rosenheim berufen worden.

Die Berufung fand im Rahmen der Johannifeier der Malteser im Erzbistum München und Freising statt. Dabei gedenkt die katholische Hilfsorganisation jedes Jahr der Geburt ihres Ordenspatrons Johannes des Täufers. Domkapitular Hans-Georg Platschek, Seelsorger der Malteser im Erzbistum, legte Orsetti zu Beginn der feierlich zelebrierten Heiligen Messe die Malteser-Stola um und überreichte die Berufungsurkunde.

Orsetti ist seit 14 Jahren Leiter des Pfarrverbands Stephanskirchen. Mit den Maltesern war er zuvor nur beiläufig über Erzählungen von Pfarrer Andreas Maria Zach, ehemaliger Seelsorger der Malteser Rosenheim, und anderer Gliederungsseelsorger in Berührung gekommen. Die starke Präsenz der Sanitätsdienst- und Einsatzfahrzeuge im Rosenheimer Stadtleben sei ihm jedoch schon oft aufgefallen, erklärte er. „Als ich nun nach der Anfrage, mich als Malteser Seelsorger zur Verfügung zu stellen, einen tieferen Einblick in die vielfältige Arbeit von Sanitätsdienst über Katastrophenschutz bis zur Begleitung von Menschen mit Behinderung erhielt, war ich richtig beeindruckt von diesem oft unbekannten kirchlichen Engagement. Dies seelsorglich zu begleiten, reizt mich sehr“, so Orsetti.“

Nähe zu hilfsbedürftigen Menschen im Mittelpunkt

Die Malteser sind als katholische Hilfsorganisation im kirchlichen Umfeld verwurzelt. Für viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeitenden ist die persönliche Ausrichtung am Glauben Grundlage ihres Handelns. „Deswegen bin ich sehr froh, dass wir nach dem schmerzlichen Abschied von Pfarrer Zach vor eineinhalb Jahren nun wieder einen Seelsorger an unserer Seite haben“, erklärt Stephanie Freifrau von Freyberg, Stadt- und Kreisbeauftragte der Malteser Rosenheim, und ergänzt: „Wer Hilfe benötigt, erhält diese natürlich unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht oder politischer Orientierung.“ Für das Team stehe die Nähe zu den hilfebedürftigen Menschen im Mittelpunkt des Handelns. „Deshalb sind uns alle Menschen willkommen, die sich engagieren und mit uns das Leben von Menschen zum Positiven verändern möchten“, so die Kreisbeauftragte.
Informationen zu den Diensten und Mitwirkungsmöglichkeiten auf der Webseite unter www.malteser-rosenheim.de .
(Quelle: Pressemitteilung Malteser / Beitragsbild: Copyright Daniel Reichel)

Brandstiftung in Kirche in Garmisch-Partenkirchen

Brandstiftung in Kirche in Garmisch-Partenkirchen

Garmisch- Partenkirchen – In einer Kirche in Garmisch-Partenkirchen wurde am Samstagnachmittag (5.7.2025) vorsätzlich ein Brand gelegt. Tatverdächtig ist ein 28-jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Der Mann wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstag (5. Juli 2025), gegen 16:13 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Oberbayern Süd die Mitteilung über einen Brand in einer Kirche in Garmisch-Partenkirchen ein. Noch bevor die sofort alarmierte Feuerwehr Garmisch-Partenkirchen vor Ort war, wurde der Brand durch den Mitteiler, einen 50-jährigen Mann und weiteren Kirchenbesucher, gelöscht und damit Schlimmeres verhindert.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch den Brand niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen hohen vierstelligen Euro-Betrag geschätzt.

Im Rahmen der ersten Maßnahmen vor Ort durch Kräfte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen mit Unterstützung durch Einsatzkräfte der Grenzpolizeistation Mittenwald sowie der Bundespolizei konnte ein Tatverdächtiger (28-Jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen) vorläufig festgenommen werden, welcher bis zum Eintreffen durch den 50-Jährigen und dessen 19 Jahre alten Sohn des Mitteilers festgehalten wurde. Im Rahmen der Festnahme leistete dieser Widerstand und verletzte hierbei zwei Polizeibeamtinnen und den 19-jährigen Sohn. Beide verletzte Polizeibeamtinnen waren danach nicht mehr dienstfähig.

Die weiteren Ermittlungen erfolgen wegen des Widerstandes durch die Polizeiinspektion Garmisch Partenkirchen und anlässlich des Branddeliktes durch die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen, jeweils unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II. Hierbei sind insbesondere die Hintergründe und das Motiv der Tat Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte vorsätzliches Handeln brandursächlich gewesen sein.
Die Staatsanwaltschaft München II stellte auf Grund des vorliegenden Sachverhalts Antrag auf einstweilige Unterbringung gegen den dringend Tatverdächtigen. Diese wurde im Laufe des heutigen Sonntags (6. Juli 2025) dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München zur Klärung der Unterbringungsfrage vorgeführt. Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts der Schweren Brandstiftung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Berggottesdienst an der Kampenwand

Berggottesdienst an der Kampenwand

Kampenwand / Landkreis Rosenheim – Auch in diesem Jahr lädt das Evangelisch -Lutherische. Dekanat Rosenheim wieder zum Berggottesdienst unter der Kampenwand ein. Er findet am Sonntag, 20. Juli, um 11 Uhr unter dem  Motto „Das Himmelreich ist nahe“ statt.

An der Kapelle an der Steinlingalm werden der Regionalbischof des Kirchenkreises Schwaben und Altbayern, Thomas Prieto Peral, Dekanin Dagmar Häfner-Becker, Evangelisch -Lutherische Dekanat Rosenheim, sowie Pfarrerinnen und Pfarrer des Dekanats diesen Gottesdienst feierlich gestalten. Für das musikalische Rahmenprogramm unter freiem Himmel sorgen die Posaunenchöre des Kirchenkreises und die „Hafenstoaner Alphornbläser“.

So kommt man zum Gottesdienstgelände

Die Steinlingalm ist über die Kampenwandbahn (Fahrtzeit ca. 15 Minuten) und einen anschließenden Spaziergang über einen leichten Bergweg von der Bergstation bis zur Kapelle in ca. 30 Minuten zu erreichen. Bitte denken Sie an wetterfeste, gegebenenfalls auch warme Kleidung sowie an festes Schuhwerk.

Alternativ kann die Steinlingalm auch über einen Wanderweg von der Talstation der Kampenwandbahn in ca. 2 ½ Stunden erwandert werden. Vom Parkplatz Hintergschwendt beträgt der Fußweg ca. 1 ¾ Stunden. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 11.15 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Aschau statt.

Auf der Homepage der Kirchengemeinde Aschau-Bernau erfährt man am Morgen des 20. Juli, ob der Gottesdienst in die Kirche in Aschau verlegt werden muss. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine finale Entscheidung über den Ort des Gottesdienstes wetterbedingt leider erst am Sonntag in der Früh fallen kann.
(Quelle: Pressemitteilung Evangelisch Lutherisches Dekanat Rosenheim / Beitragsbild: Copyright elkb /mckee)