Hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Hohe Waldbrandgefahr in Bayern

München / Bayern  – Hohe Waldbrandgefahr in Bayern. Forstministerin Michaela Kaniber mahnt zur Vorsicht: Die Waldbrandgefahr in Bayern ist erneut angestiegen: In weiten Teilen des Freistaats wird an diesem Wochenende die zweithöchste Warnstufe vier erreicht. In Franken sowie in der Oberpfalz herrscht teilweise sogar die fünfte und damit höchste Gefahrenstufe.

Karte DWD Waldbrandgefahr

DWD-Bayernkarte mit Waldbrandgefahrenindex für den heuteigen Samstag, 18. Juni. (Screenshot)

Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber appelliert deshalb eindringlich an alle Waldbesucher, sich unbedingt an das geltende Rauchverbot im Wald zu halten und bei Freizeitaktivitäten sehr aufmerksam zu sein: „In Bayerns Wäldern gilt jetzt äußerste Vorsicht! Die Böden sind vielerorts mit trockenen, leicht entzündlichen, Blättern, Zweigen und Nadeln bedeckt. Da kann schon ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe ausreichen, um unbeabsichtigt einen folgenschweren Brand auszulösen“.

Risiko von Fahrzeugen mit
heißen Katalysatoren

Auch das Risiko von Fahrzeugen mit heißen Katalysatoren ist hoch: Schon im Eigeninteresse sollte man keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken. Die Ministerin empfiehlt zudem allen Waldbesitzern dringend, bei Waldarbeiten anfallendes Holz, Reisig oder Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern abzutransportieren oder zu hacken. Besonders brandgefährdet sind lichte Kiefern- und Fichtenbestände, sonnige Südhanglagen sowie stark frequentierte Wälder in den Ausflugsgebieten. Eine Entspannung der Gefahrensituation wird erst nach ergiebigen Regenfällen erwartet.
(Quelle: Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft / Beitragsbild Symbolfoto re / Foto: Screenshot DWD)

Verbot von Daxenfeuern aufgehoben

Verbot von Daxenfeuern aufgehoben

Landkreis Rosenheim – Gestern und heute endlich Regen nach langen Wochen der Trockenheit in der Region Rosenheim. Das Landratsamt Rosenheim meldet darum aktuell: „Die Waldbrandgefahr im Landkreis Rosenheim ist deutlich gesunden“.
Das Verbot von Daxenfeuern ist deshalb mit sofortiger Wirkung aufgehoben, teilt das zuständige Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim mit.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kein Feuer entzünden

Kein Feuer entzünden

Landkreis Rosenheim – Das außergewöhnlich trockene Wetter sorgt dafür, dass in Teilen des Landkreises Rosenheim in den kommenden Tagen hohe, teils sogar sehr hohe Waldbrandgefahr herrscht (wir berichteten). In einer aktuellen Pressemitteilung weist des Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim darauf hin, dass gemäß der Verordnung über die Verhütung von Bränden das Anzünden von Daxenfeuern verboten ist.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Verbot von Daxenfeuern aufgehoben

Erhöhte Waldbrandgefahr

Rosenheim / Landkreis / Oberbayern Erhöhte Waldbrandgefahr in Oberbayern! Am gestrigen Mittwoch fand deshalb, auf Anordnung der Regierung von Oberbayern, bereits Luftbeobachtungflüge für die Landkreise Rosenheim, Traunstein, Miesbach, Mühldorf am Inn, Garmisch-Partenkirchen, Erding, Ebersberg, Berchtesgadener Land, Bad Tölz-Wolfratshausen und Altötting statt.  

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist, laut Mitteilung der Regierung von Oberbayern, der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für Teile im östlichen und südlichen Oberbayern aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4 von 5). Besonders gefährdet seien Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.
Deshalb starteten am gestrigen Mittwoch Flieger zwecks Beobachtung der Lage vom Himmel aus von den Stützpunkten Erding, Ohlstadt und Mühldorf. 

Die Regierung von Oberbayern bittet die Bevölkerung dringend darum, im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Meter:

  • kein Feuer oder offenes Feuer anzuzünden oder zu betreiben
  • keine offenen Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben
  • keine Bodendecken abzubrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusenden
  • keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen und nicht zu reichen.
    (Quelle: Information Regierung von Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
In trockener Wiese gezündelt

In trockener Wiese gezündelt

Holzkirchen – Derzeit besteht im Bereich von Holzkirchen akute Waldbrandgefahr – Stufe 3 von 5. Dennoch zündelten zwei Jugendliche am vergangenen Sonntag gegen 18 Uhr in einer Wiese in Holzkirchen.

Nach den Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall auf Höhe der Spitzwegstraße, Die beiden Jugendlichen rauchten Zigaretten am Feldweg hinter dem Flinspachspielplatz. Dabei legten sie Feuer an der nahegelegenen Wiese. Mehrere Brandlöcher wurden festgestellt. Als die Polizei eintraf, waren die Jugendlichen nicht mehr da. Die Polizei ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandlegung.
Einer der beiden Jugendlichen ( Alter ca. 15 bis 18 Jahren) trug einen pinken Hoddy und eine schwarze Jacke und war mit einem Hund unterwegs.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, sollen sich bei der Polizeiinspektion Holzkirchen, Telefon 08024/9074-0 melden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Waldbrandrisiko durch Zigaretten aktuell besonders hoch ist und auch trockene Wiesen und Felder durch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen in Brand geraten können.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Ein März der Rekorde

Ein März der Rekorde

Rosenheim / Bayern – Sonne satt! Die Wetteraussichten für ganz Bayern sind für die kommende Woche gut. „Gut“ ist dabei relativ. Ergiebiger Regen weiter nicht in Sicht. Der Monat März bricht Rekorde. Mit nur 4 mm Niederschlag (Stand am heutigen Samstag, 19. März) ist er bei uns in Bayern der trockenste März seit mindestens 16 Jahren. Die Auswirkungen spürbar: die Pegelstände in den Flüssen fallen. Die Waldbrandgefahr ist weiter erhöht.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche von den Samerberger Nachrichten)