Exklusive Führung durch die Ausstellung „Vennezia 500“

Exklusive Führung durch die Ausstellung „Vennezia 500“

Prien / Landkreis Rosenheim – Venedigs Faszinationskraft ist ungebrochen. Die im Wasser erbaute Stadt vermittelt einzigartige Sinneseindrücke,  heute wie vor 500 Jahren. Bis Sonntag, 4. Februar zeigt die Alte Pinakothek München die Ausstellung „Venezia 500, Die sanfte Revolution der venezianischen Malerei“.

Zweifellos schulte das Erscheinungsbild der Stadt die hohe Sensibilität der venezianischen Künstler für die Farben und das Licht. Herausragender Kolorismus und Innovationsfreude zeichnen die Malerei im Venedig der Renaissance aus.
Am Samstag, 25. November, um 16 Uhr ermöglichen der Kulturförderverein Prien am Chiemsee e.V. und die Prien Marketing GmbH Interessierten einen Gruppenbesuch der Ausstellung „Venezia 500“.
Bei der exklusiven Führung durch die Räumlichkeiten der Alten Pinakothek betrachten die Teilnehmer gemeinsam mit der Kunstvermittlerin Inge Fricke M.A. die bahnbrechenden Neuerungen der venezianischen Malerei, die bis weit in die europäische Moderne nachwirkten. Die Ausstellung vereint 15 Meisterwerke der Münchner Sammlung mit rund 70 internationalen Leihgaben und konzentriert sich dabei auf Porträts und Landschaften aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Denn hier treten die Charakteristika und Errungenschaften der in Venedig florierenden Malkunst besonders deutlich hervor. Die szenographisch gestaltete Ausstellungspräsentation, die an einzelnen Positionen von Klanginstallationen begleitet wird, befragt die Exponate hinsichtlich ihrer Entstehungszusammenhänge und zeitgenössischen Lesarten – in thematischen Gruppen sowie in Gegenüberstellungen mit Zeichnungen, druckgraphischen Arbeiten und Skulpturen. Zu sehen sind vor allem Werke folgender Künstler: Giovanni Bellini, Giovanni Battista Cima da Conegliano, Marco Basaiti, Vincenzo Catena, Andrea Previtali, Giorgione, Palma il Vecchio, Lorenzo Lotto, Giovanni Girolamo Savoldo, Giulio und Domenico Campagnola, Bartolomeo Veneto, Sebastiano del Piombo, Bernardino Licinio, Tizian, Paris Bordone und Tintoretto.
Eine Anmeldung ist im Ticketbüro Prien erforderlich. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro, zuzüglich Führung. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen, die maximale Gruppengröße sind 20 Teilnehmende. Ein weiterer Termin ist am Samstag, 2. Dezember 2023, um 16 Uhr.
Anmeldung und weitere Informationen im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon 08051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Paris, Musée du Louvre Copyright   bpk | RMN – Grand Palais | Thierry Le Mage)

Wissenswertes zum „Feuersalamander“

Wissenswertes zum „Feuersalamander“

Rosenheim – Wo leben Feuersalamander eigentlich? Von was ernähren sie sich? Oder stimmt es, dass sie zwischen Kiemen- und Lungenatmung wechseln können? Fragen wie diese klärt die aktuelle Wanderausstellung über das Höhlentier des Jahres 2023 im Landratsamt Rosenheim.

Bei der Sonderausstellung zum Feuersalamander im Foyer des Landratsamt Rosenheim. Foto: Landratsamt Rosenheim

Interessierte können bei Führungen oder Workshops – auch für Schulklassen – noch tiefer in das Thema eintauchen. Bei der Eröffnung der Wanderausstellung(siehe Foto von links) tauschten sich Sabine Pröls (Landesamt für Vogel- und Naturschutz e.V.), Rainer Auer (BUND Naturschutz in Bayern e.V.), Elisabeth Rudischer (Alpengebietsbetreuung für den Landkreis Rosenheim), Stefanie Mühl (Landesamt für Vogel- und Naturschutz e.V.), und Cornelia Walter (Leiterin des Sachgebiets für Naturschutz und Gartenfachberatung im Landratsamt Rosenheim) über die Faszination „Feuersalamander“ aus und betonten vor allem die Schutzbedürftigkeit des Tieres.
Die Ausstellung ist noch bis 13. November zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes Rosenheim zu sehen. Diese sind von Montag bis Freitag von 8.15 bis 12 Uhr, sowie Donnerstag von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wer einen Workshop zum Thema Feuersalamander besuchen möchte, kann sich an Stefanie Mühl unter stefanie.mühl@lbv.de wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Wissenswertes zum „Feuersalamander“

Wanderausstellung über Feuersalamander

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Anfang des Jahres wurde der Feuersalamander zum Höhlentier des Jahres 2023 gewählt. Wer sich umfassend über diese seltenen Tiere informieren möchte, hat ab Donnerstag, 5. Oktober im Landratsamt Rosenheim Gelegenheit dazu. Bis 13. November ist im Foyer eine Wanderausstellung zum Feuersalamander zu sehen. Die Alpengebietsbetreuung des Landratsamtes Rosenheim präsentiert gemeinsam mit Stefanie Mühl vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz das Projekt zum Schutz des Feuersalamanders.

Der Feuersalamander ist mit seiner gelb-schwarzen Färbung unverwechselbar und trotzdem überraschend gut getarnt. Der Schwanzlurch kommt in Deutschland vor allem im alpinen Gelände und in den Mittelgebirgen in feuchten Laubmischwäldern mit Quellbächen vor.
Vor einiger Zeit war der Feuersalamander im Alpenraum noch weit verbreitet, mittlerweile verzeichnet die Population einen Rückgang. Die Hauptursache hierfür ist der schrumpfende Lebensraum sowie stetig zunehmender Rad- und Autoverkehr. Zusätzlich breitet sich derzeit ein für die Tiere tödlicher Hautpilz namens Batrachochytrium salamandrivorans, kurz Bsal aus. Dieser wurde inzwischen auch in Bayern vereinzelt nachgewiesen.
Um der weiteren Dezimierung der Feuersalamander-Population entgegen zu wirken, wurde in Bayern vom Landesbund für Vogelschutz (LBV), gemeinsam mit dem Landesverband für Amphibien und Reptilienschutz (LARS) und dem BUND Naturschutz (BUND) ein Projekt zum Schutz des Schwanzlurchs ins Leben gerufen. Im Rahmen dessen sollen Laichgewässer verbessert, Straßenübergänge gesichert und Fallen (z.B.: Weideroste) unschädlich gemacht werden. So auch in der Gemeinde Frasdorf, die noch Feuersalamander beheimatet.

Die Wanderausstellung ist ein Teil des Kooperationsprojekts „Artenhilfsprogramm für den Feuersalamander in Bayern“ zwischen dem BUND Naturschutz (BN), dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) und dem Landesverband für Amphibien- und Reptilienschutz in Bayern (LARS) und wird aus Mitteln der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Ausstellung richtet sich Kinder und Erwachsene

Die Ausstellung richtet sich an interessierte Kinder, Erwachsene und Schulklassen und beleuchtet den Lebenszyklus, die Bedrohungen sowie den Schutz der gelb-schwarzen Lurche.
Die offizielle Eröffnungsfeier zur Ausstellung mit fachlicher Einführung findet am Donnerstag, 5. Oktober, um 10 Uhr im Foyer des Landratsamtes Rosenheim (Wittelsbacherstraße 53, 83022 Rosenheim) statt. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.
Die Ausstellung ist vom 5. Oktober bis 13. November zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes Rosenheim zu sehen. Diese sind von Montag bis Freitag von 8.15 bis 12 Uhr, sowie Donnerstag von 14 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellung der aktuellen Kunstszene der Region

Ausstellung der aktuellen Kunstszene der Region

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus in Prien (Landkreis Rosenheim) zeigt von Samstag, 28. Oktober bis Sonntag, 28. Januar 2024 die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee `23“ und entführt Interessierte in die aktuelle Kunstszene der Region.

Seit Jahrzehnten ist diese Ausstellung eine feste Größe im kulturellen Programm der Marktgemeinde Prien am Chiemsee. Alljährlich zeigen dabei über 60 Künstler  ihre kreative Bandbreite.

In der aktuellen Studioausstellung wird der 2022 verstorbenen Künstlerin Masanne Westermann-Rosen gedacht, die sich seit 1995 an der jährlichen Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee“ beteiligte. Sie spielte in der aufblühenden Kunstszene der 70er und 80er Jahre eine wichtige Rolle und war gern gesehener Gast bei den Gruppenausstellungen im Haus der Kunst in München, beim AK68 in Wasserburg, bei den Kunstvereinen Bad Aibling und Traunstein und mit Einzelausstellungen in Rosenheim und Prien. In ihrem malerischen Werk finden sich die Entwicklungsstränge der zeitgenössischen Nachkriegskunst wieder, vom Expressionismus über die gegenstandslose Farbmalerei zum Informel. Die Landschaft spielte in ihrer Malerei eine große Rolle, die sich abstrahiert und in einfacher Bildsprache in großen Gemälden und Aquarellen wiederfindet.

Farbe als Träger von Gefühlen

Die Farbe war für die Künstlerin Träger von Gefühlen, Empfindungen und Stimmungen, die sie mit ihrer Kunst festhalten und zum Betrachter transportieren wollte.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de und unter Telefon 08051  / 92928. Der Flyer mit Begleitprogramm ist zeitnah im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 erhältlich. 
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Anna Frydman, zeigt:  „Gruß aus Ägypten“, um 1990: Mit leuchtenden Farben schuf Masanne Westermann-Rosen Landschaften des Herzens und des Gefühls)

Finale bei der Märchenausstellung im Mesnerhaus

Finale bei der Märchenausstellung im Mesnerhaus

Seeon / Landkreis Traunstein – Im Mesnerhaus bei Kloster Seeon (Landkreis Traunstein) ist, noch bis Sonntag, 1. Oktober, die Wanderausstellung „So leben sie noch heute. Europa illustriert die Grimms“ der Internationalen Jugendbibliothek zu besichtigen.

Die Künstler holen in ihren Bildern die Märchen in die Gegenwart und gehen damit überraschend andere Wege. Die Ausstellung ist täglich von 10  bis 12.30 Uhr und 13.30  bis 7 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Am letzten Öffnungswochenende sind insbesondere Familien und alle Interessierten eingeladen, das Rahmenprogramm zu besuchen.
Am Samstag, 30.9. inszeniert das „Klick-Klack-Theater“ den schönen Klassiker der Märchenliteratur „Dornröschen“ um 15 Uhr im Festsaal des Kultur- und Bildungszentrums. In einer kindgerechten Fassung begeistert Silvia Beyrer Zuschauer ab 3 Jahren genauso wie Erwachsene. Die Handpuppen-Darstellerin erzählt liebevoll die Geschichte von Dornröschen, die sich an ihrem 15. Geburtstag an der Spindel sticht und in einen tiefen Schlaf fällt. Erst als nach vielen Jahren ein Prinz in den Turm gelang, kann er die Prinzessin wachküssen und anschließend heiraten. Eine wahrlich zauberhafte Märchenstunde für die ganze Familie. Tickets sind im Klosterladen Seeon, unter www.kloster-seeon.de, über München Ticket oder an der Tageskasse erhältlich (Kinder bis 3 Jahre Eintritt frei).
Am letzten Öffnungstag, Sonntag, 1.10., beginnt um 14 Uhr eine kostenlose Führung durch die Ausstellung mit Kunsthistorikerin Hedwig Amann. Dabei stellt sich heraus, es ist gar nicht so leicht, Rotkäppchen, Schneewittchen oder Hänsel und Gretel in den Werken zu finden. Manchmal sehen die altbekannten Figuren in der Gegenwart ganz anders aus als erwartet. Eine spannende Reise in die Märchenwelt für die ganze Familie. Treffpunkt ist der Ausstellungsbereich im Mesnerhaus (Klosterladen).
Mehr Informationen zur Ausstellung und dem Programm unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Silvia Beyrer vom Klick-Klack-Theater entführt mit Ihren Handpuppen Kinder und Erwachsene gleichermaßen in eine bezaubernde Märchenwelt Copyright S. Beyrer)

Große Wirkung mit schlichten Materialien

Große Wirkung mit schlichten Materialien

Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim zeigt nach kurzer Sommerpause aktuell in der Rosenheimer Kunstmühle Werke der Aschauer Künstlerin Bettina Gorn. Titel: „bodies of matter“.

Bettina Gorn und Laudator Kunsthistoriker Jochen Meister bei der Eröffnung. Foto: Hendrik Heuser

Bettina Gorn und Laudator. Foto: Hendrik Heuser

Im Jahr 2021 wurde Bettina Gorn mit dem Kunstpreis des Kunstvereins Rosenheim ausgezeichnet. Die Künstlerin nahm bereits an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil, unter anderem am London Experimental Film Festival, der Balkan Art Biennale und der Nationalgalerie Sarajevo. 

Plastik von Bettina Gorn. Foto: Hendrik Heuser

Eine der gezeigten Plastiken von Bettina Gorn.

In ihrer aktuellen Ausstellung widmet sich Gorn dem menschlichen Torso und erzielt dabei bei ihren Plastiken mittels einfacher Materialien wie Holz oder Socken eine große Wirkung. Eindrucksvoll auch ihre kunstvollen Fotografien, die in den Jahren 2022 und 2023 entstanden sind.
Am Sonntag, 8. Oktober, findet eine Performance mit Bettina Gorn als Tänzerin und Marc Turiaux am Schlagzeug statt.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 22. Oktober.  Öffnungszeiten in der Kunstmühle in der Klepperstraße in Rosenheim: Von Donnerstag bis Samstag jeweils von 14 bis 17.30 Uhr und sonntags von 11 bis 17.30 Uhr, sonst auch nach individueller Vereinbarung unter Telefon 08031 / 12166. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos, Info: Hendrik Heuser)