„Verzweigt“ in der Städtischen Galerie

„Verzweigt“ in der Städtischen Galerie

Rosenheim – Am gestrigen Donnerstag Abend wurde die Ausstellung „Verzweigt“ eröffnet. Die Städtische Galerie Rosenheim widmet sich dem Baum in der Fotografie und präsentiert außergewöhnliche Fotografie-Kunst der letzten zwei Jahrhunderte aus der Sammlung SpallArt.

Egal ob trutzige Baumriesen oder zarte Pflänzchen, knorrig oder biegsam, im unberührten Walddickicht oder urbanen Umfeld – Menschen und Bäume pflegen von jeher enge Beziehungen. So hat der Baum Eingang gefunden in Philosophie, Religion, Literatur und Bildende Kunst.
Mit der Ausstellung „Verzweigt“, die vom 22. September bis zum 5. November stattfindet, zeigt die Städtische Galerie Rosenheim Fotografien dieser faszinierenden Lebewesen aus der Sammlung SpallArt. Zu sehen sind sowohl Aufnahmen aus der Frühzeit der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts, Arbeiten namhafter Künstler des 20. Jahrhunderts, wie Pablo Picasso, Mario Giacomelli und Martin Kippenberger, als auch Aufnahmen zeitgenössischer Fotografen wie Thomas Struth.
Singuläre Baumporträts, Landschaftsaufnahmen, Reisefotografien, Stadtansichten, nächtliche Szenerien spiegeln die vielfältigen Lebensräume der Bäume. Das Spektrum reicht von schier undurchdringbarer grüner Dschungelhölle bis hin zu durch Gärtnerhand zu Tode getrimmten Bäumchen und der zerstörerischen Kraft von Naturgewalten, etwa des Orkansturms „Kyrill“, der 2007 große Waldbestände Europas zerstörte.
Dokumentierend, spielerisch verfremdend, aufrüttelnd, experimentell – eine Einladung zum Waldbaden in der Kunst der Fotografie.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Städtischen Galerie Rosenheim oder online erhältlich ist.
Begleitend zur Ausstellung bietet die Städtische Galerie wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ausstellung und Veranstaltungen sind Teil des Sonderprogramms der vhs Rosenheim „Räume für Bäume“ mit zahlreichen weiteren Angeboten rund um das Thema Baum.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Ansel Adams, Jeffrey Pine, Sentinel Dome, Yosemite National Park, California: Copyright The Ansel Adams Publishing Rights Trust, courtesy Sammlung SpallArt)

Architektouren 2023: Ausstellung eröffnet

Architektouren 2023: Ausstellung eröffnet

Rosenheim – Architektouren 2023: Die Ausstellung in Rosenheim wurde mit einer Podiumsdiskussion eröffnet. An der Vernissage im Staatlichen Bauamt Rosenheim nahmen zahlreiche Gäste teil.

Welchen Veränderungen muss sich Architektur heute stellen, welche Rolle kommt auf Architekten zu, was sind die großen Zukunftsaufgaben: Um diese und andere Fragen ging es bei einer Podiumsdiskussion anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Architektouren 2023“. Das Staatliche Bauamt Rosenheim und die Bayerische Architektenkammer hatten dazu geladen, fast 40 Gäste aus allen Fachbereichen der Architektur, aber auch Architektur- und Kunstinteressierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um die Diskussion zu verfolgen.

Auf dem Podium, Doris Lackerbauer, Leiterin Staatliches Bauamt Rosenheim, Michael Laubender, Laubender Architektur, Prof. Clemens Richarz, 1. Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer, Armin Stiegler, Landschaftsarchitektur Stiegler sowie Johann Wagenstaller, Guggenbichler + Wagenstaller. Die Moderation übernahm Dr. Eric-Oliver Mader, Referent für Information und Kommunikation der Bayerischen Architektenkammer.

„Die Herausforderungen sind vielfältig und groß“

Roter Faden der Podiumsdiskussion war das Motto der diesjährigen Architektouren „Architektur verwandelt“. „Die Herausforderungen sind vielfältig und sie sind groß“, fasste es Doris Lackerbauer zusammen. „Hohe Energiekosten, Materialknappheit, steigende Zinsen – gleichzeitig muss Bauen nachhaltiger werden, um die Umwelt zu schonen und die Klimaziele zu erreichen.“ Den Staatlichen Bauämtern kommt hier eine besondere Rolle zu: „Die Staatlichen Bauämter sind planende und ausführende Büros des Freistaats Bayern. In dieser Vertretung – wir bekommen unsere Aufträge aus den vorgesetzten Dienststellen, den Ressorts – haben wir eine Vorbildfunktion. Auch im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit.“

„Nachhaltigkeit ist inzwischen keine Entscheidung mehr“, betonte auch Prof. Clemens Richarz: „Nachhaltigkeit muss konstituierender Bestandteil von Baukultur werden. Das Aufgabenfeld der Architektinnen und Architekten hat sich um diesen Aspekt erweitert. Aus einem ‚kann‘ ist ein ‚muss‘ geworden.“ Dieser Entwicklung möchte die Bayerische Architektenkammer mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“, das sie in diesem Jahr erstmals vergeben hat, Rechnung tragen. „Mit diesem Prädikat zeichnet die Kammer Projekte aus, die besondere Nachhaltigkeitskriterien erfüllen“, so der 1. Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer.

Vergeben werden die Prädikate in fünf Kategorien: Energieeffizienz, Klimaanpassung, Flächensparen, Barrierefreiheit und weitere Aspekte der Nachhaltigkeit. Spitzenreiter dabei das Projekt „CampusRo in Rosenheim“, das gleich alle fünf Nachhaltigkeitskriterien erfüllte. Johann Wagenstaller, dessen Büro bei diesem Projekt für die Leistungsphase 6-9 und Armin Ziegler, dessen Büro für die Landschaftsplanung zuständig war, stellten es gemeinsam vor. Ebenfalls einen Projektvortrag hielt Michael Laubender. Sein Projekt in Bad Tölz „Neubau geförderter Wohnungsbau in Holzbauweise“, erfüllte das Nachhaltigkeitskriterium im Bereich der Klimaanpassung.
Nach der Podiumsdiskussion folgten ein Get-together und ein gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung. Gezeigt werden rund 80 der insgesamt 218 Projekte, die eine unabhängige Jury im Auftrag der Bayerischen Architektenkammer für die Architektouren ausgewählt hatte, dargestellt auf eigenen Ausstellungstafeln.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich Freitag, 6. Oktober 2023, für alle Interessierte geöffnet; von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr im Staatlichen Bauamt Rosenheim, Wittelsbacher Str. 11, 83022 Rosenheim. Alle Projekte der diesjährigen Architektouren gibt es in digitaler Form auch hier: www.byak.de/architektouren.
(Quelle: Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Peter Lion, Staatliches Bauamt Rosenheim)

 

Kunst am bayerischen Meer

Kunst am bayerischen Meer

Prien / Landkreis Rosenheim – Bis einschließlich Sonntag, 24. September, präsentieren die Düsseldorfer Galerie Geuer & Geuer und der artstar Verlag in Kooperation mit dem Kulturförderverein Prien am Chiemsee e.V. und der Prien Marketing GmbH zeitgenössische Kunst  in der Galerie im Alten Rathaus in Prien (Alte Rathausstraße 22).

Gezeigt werden Arbeiten von internationalen Top-Künstlern wie Gottfried Helnwein, Günther Uecker, Heinz Mack, Gerhard Richter, Julian Schnabel, Damien Hirst, David LaChapelle, Jonathan Meese, Markus Lüpertz, A.R. Penck, Jeff Koons, Tony Cragg, Hermann Nitsch, Igor Oleinikov, Stefan Szczesny, Jiri Dokoupil, David Gerstein, Gaby Fey, Ben Buechner sowie weiterer Kunststars. Galerist und Kurator Dirk Geuer erklärt das Konzept der Ausstellung folgendermaßen: „Die ‚Art Chiemsee‘ ist eine Ausstellung, die die Kunstschaffenden und ihre Arbeiten in den Fokus stellt. Jeder der Künstler:innen erhält einen eigenen Bereich.“ Ntv Art präsentiert während der „Art Chiemsee“ zahlreiche Dokumentationen aus der Reihe „Inside Art“, moderiert von Kunstexperte Wolfram Kons, mit intimen Einblicken in das Leben und die Ateliers der Künstler:innen. Am Sonntag, 10. September können Kunstinteressierte nochmals um 14.30 Uhr an einer Führung teilnehmen. Regulärer Eintritt zuzüglich Aufpreis Führung. Eine Anmeldung ist unter ingridfricke@t-online.de erforderlich. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich.

Während der Ausstellung „Art Chiemsee“ hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr und freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie am Dienstag, 15. August von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de , www.geuer-geuer-art.de und https://www.artstar-verlag.de sowie unter Telefon +49 8051 69050. Der Flyer mit Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Geuer & Geuer Art GmbH, zeigt Jiri Dokoupil,Bubbles on White,2022,90x60cm, Auflage 35,Pigmentdruck auf Bütten mit gerissenen Kanten)

Kunstwerke, die inspirieren und Spaß machen sollen

Kunstwerke, die inspirieren und Spaß machen sollen

Rosenheim – Kunstwerke, die inspirieren und Spaß machen sollen, sind derzeit in den Gängen und Räumen des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Rosenheim (Münchner Straße 24) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Vier renommierte Künstler zeigen ihre Kunstwerke. „Bilder, Objekte, Dinge nehmen je nach Blickwinkel verschiedene Bedeutungen an. Umstände, die als negativ empfunden werden, können sich zum Guten wenden“, so Künstlerin Hilde Prinz, die Bodyprints zu surrealen Landschaften und hybriden Wesen verarbeitet.
Der Österreicher James Clay zeichnet mit Buntstift kleinformatige surreale Landschaften.
Ute Klapschuweit wendet die Abklatschtechnik an und entwickelt daraus Pflanzen, Tiere und Menschen.
Konvex oder konkav? Gregor Prokorny spielt in seinen Fotos mit optischen Täuschungen.
Die verwendeten Techniken wurden am Anfang des 20. Jahrhunderts im Surrealismus entwickelt und spielen in der aktuellen Kunst eine große Rolle, das zeigt die letzte Biennale in Venedig.
Die Ausstellung ist kostenfrei noch bis zum 21 Dezember, von 8 bis 16 Uhr in den Räumen der Caritas zu besichtigen. Weitere Infos unter Telefon: 08031  /2038 – 0.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentrum Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Caritas Zentrum Rosenheim, zeigt Hilde Prinz)

„Junge Kunst 2023“ schon früher in Kolbermoor

„Junge Kunst 2023“ schon früher in Kolbermoor

Rosenheim / Kolbermoor – Derzeit ist die Wanderausstellung „Junge Kunst 2023“ und „Die Kinder von Dali bis Picasso“ noch im Foyer des Landratsamtes Rosenheim zu sehen (wir berichteten). Ab 6. September zieht die Ausstellung dann bereits weiter ins Rathaus Kolbermoor.

Interessierte sehen sie dort jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie von Montag bis Mittwoch auch von 14 bis 15.30 Uhr und am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr. Am 7. September findet dort zum Auftakt ab 18 Uhr eine Vernissage statt.
Nach Kolbermoor wandert die Ausstellung ins Haus des Gastes in Eggstätt. Dort sind die Werke von 25. September bis 20. Oktober 2023 zu sehen. Die Öffnungszeiten wurden geändert, diese sind von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 und 14 bis 16 Uhr.
Die Wanderausstellung zeigt über 40 Arbeiten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der Region, die sich kreativ mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen der bildenden Kunst auseinandergesetzt haben. Zu sehen sind Collagen, Fotografien sowie Zeichnungen, Acryl- und Dispersionsleinwände diverser Techniken.
„Junge Kunst 2023“ ist eine Veranstaltung mit Unterstützung des Landkreises Rosenheim, konzipiert und organisiert durch die Kommunalen Jugendarbeit Rosenheim. Es ist eine Ausstellung von jungen, nicht akademischen Künstlern, die sich mit ihren Ausdrucksmitteln und Inhalten mitteilen wollen. Sie suchen im Publikum den Gesprächspartner, um über ihre Erfahrungen, Ängste, Situationen der aktuellen Daseinslage, Probleme und Auseinandersetzungen mit dem Leben und der Umwelt zu kommunizieren. Besonders ausdrucksvoll sind die Arbeiten der „Kinder vom Dali bis Picasso“ im Alter von 2 – 13 Jahre, die nicht am naturtreuen Abbilden orientiert sind, sondern die eigene Fantasie und das eigene Weltverständnis aufs Blatt bringen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Repro Hendrik Heuser)

 

Kinder-Workshop im Holtechnischen Museum

Kinder-Workshop im Holtechnischen Museum

Rosenheim – Ein Ferienworkshop für Kinder findet am Freitag, 4. August, im Holztechnischen Museum Rosenheim Max-Josefs-Platz) statt. 

Beginn ist um 10 Uhr. Der Preis pro Kind beträgt 6 Euro. Gestaltet wird natürlich mit dem Rohstoff Holz.
(Quelle: Pressemitteilung Holztechnisches Museum Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)