Kunstausstellung mit hoher Qualität

Kunstausstellung mit hoher Qualität

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Gut 130 Exponate zum Teil erstaunlicher Qualität bot die Neue Künstlerkolonie Brannenburg in der Brannenburger Wendelsteinhalle. Die Resonanz war dementsprechend groß.

Werk Zirkus von Anita Stuffer

Für die neuntägige Gemeinschaftsausstellung gab es keine Themenvorgabe. Knapp 30 Kunstschaffende aus der Brannenburger Region waren mit Grafik, Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Bildhauerei und Keramik vertreten, darunter die skurril-realistischen Bilder der originellen Samerberger Malerin Anna Stuffer wie zum Beispiel die Zirkusszene (siehe Foto).
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Gemaelde mit Puppe, Teddy, Spielzeugelefant, und Schaukel vor Schriftzügen Facebook und Coo.
„Gebaut und Gewachsen“

„Gebaut und Gewachsen“

Rosenheim – Menschenleere Landschaft – bebauter Raum: Wie Menschen ihre Umgebung prägen und Naturgewalten unsere Landschaften formen thematisieren der Bildhauer Werner Pokorny und der Aiblinger Maler Andreas Legath in einer gemeinsamen Retrospektive, die noch bis 6. November 2022 in der Städtischen Galerie Rosenheim (Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim) zu sehen ist.

Blick in Ausstellung Saal 3 im Staedtischen Museum Rosenheim mit Gemaelden und Holzskulpturen

Blick in Saal 3 in der Staedtischen Galerie Rosenheim. Foto: Martin Weiand

Werner Pokorny gehört zu den renommiertesten Bildhauern Deutschlands. Seine Skulpturen finden sich in zahlreichen Städten, darunter Aachen, Berlin, Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart – und nun auch für begrenzte Zeit in Rosenheim, sowohl vor als auch in der Städtischen Galerie. Das Haus als Symbol der menschlichen Zivilisation, in dem sich gesellschaftliche und individuelle Bedürfnisse bündeln, ist das zentrale Thema des Künstlers. Ausgehend von Grundformen wie Kugel oder Quadrat formt er in Kombination mit dem immer wiederkehrenden Haus durch Reduktion, Drehung und Kippung kontinuierlich neue, überraschende Perspektiven – schwankend zwischen Klarheit und Abstraktion. Schier unerschöpflich ist dabei Pokornys Gestaltungsreichtum, in den großformatigen Plastiken aus Stahl oder Holz ebenso wie im kleineren Format. Mit Freude kann das Auge der Formsprache des Objekts folgen – scharfe Kanten wechseln über zu weichen Schwüngen und ergeben im Zusammenspiel ganz ungewohnte Wahrnehmungsweisen von Haus und Häuslichkeit, innen und außen, Enge aber auch Beengt-Sein.

Andreas Legath hat sich
ganz der Landschaft verschrieben

Andreas Legath hat sich mit seiner Malerei ganz der Landschaft verschrieben. Ihn beschäftigen vor allem die menschlichen Spuren und Strukturen in der Natur – insbesondere Italiens sonnengedörrte, zerklüftete Böden vernarbt von Brandspuren und Furchen bannt er in eindringlicher Weise auf Leinwand. Seine großformatigen Bilder sind menschenleer und doch voller Bewegung – unvermittelt transportieren sie die Verletzlichkeit und Vergänglichkeit der Natur, zugleich aber auch kraftvolle Materialität. Eingearbeitetes Marmormehl und Schamott geben den Bildern krustig aufgeworfene, schrundige Oberflächen, die zugleich wie eigene, kleine Landschaften anmuten. Die feinen Kristalle im Sand reflektieren zugleich immer wieder das Licht und so erwächst zwischen der breiten Palette brauner Erdtöne strahlkräftige Lebendigkeit. Beim Betrachten seiner Kunst wird die gleißende Hitze Italiens regelrecht körperlich spürbar, fast meint man das Zirpen der Grillen zu hören.
Gerade die reduzierte motivische Themenauswahl – Haus und Gefäß bei Pokorny, gebrandmarkte Landschaft bei Legath – lassen eindringlich eine intensive, tief gründende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Sujet erspüren und öffnen Raum für ganz individuelle Empfindungen und Assoziationen.

Führung mit Ausstellungskuratorin
Elisabeth Rechenauer 

Am Sonntag, 6. November findet um 14 Uhr gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin Elisabeth Rechenauer. Um Voranmeldung wird gebeten unter galerie@rosenheim.de oder Telefon 08031 / 365 1447 (3 Euro zzgl. Eintritt).
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Martin Weiand)

„Auf einer Wellenlänge“

„Auf einer Wellenlänge“

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Für drei Tage bot der Wasserburger Kunstverein AK 68 eine Ausstellung dreier Künstlerinnen im ehemaligen Umspannwerk in der Priener Straße 3. Der Ausstellungstitel lautete „Auf einer Wellenlänge“.

Kuenstlerin Clara Thiele bei der Eroeffnung der Ausstellung im ehemaligen Umspannwerk

Künstlerin Clara Thiele aus Soyen. Foto: Hendrik Heuser

Der Verein darf die Immobilie noch solange nutzen, bis sie nächstes Jahr abgerissen wird. Hier soll der neue städtische Wertstoffhof entstehen. Bei der dreitägigen Ausstellung waren Werke von Doro Seror, Clara Thiele und Gabriele Dräger zu sehen.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Hier weitere Impressionen der Ausstellung und vom ehemaligen Umspannwerk:

Bemaltes ehemaliges Umspannwerk in Wasserburg
Exponat der Ausstellung - viele grellbunt-bemale Bilder auf einem Haufen vor einem Kunstwerk an der Wand
Ausstellung im ehemaligen Umspannwerk in Wasserburg - Ente an der Wand - davor Dosen
Fassade ehemaliges Umspannwerk mit einer gemalten Eidechse an der Eingangstüre
Blick auf das bemalte ehemalige Umspannwerk in Wasserburg mit Goofy und Tiger
Bemalte Fassade am ehemaligen Umspannwerk in Wasserburg mit Schrift und bunten Kreisen
Bemalte Fassade am ehemaligen Umspannwerk in Wasserburg
Flamingo an der Wand
Ausstellung „Gebaut und Gewachsen“

Ausstellung „Gebaut und Gewachsen“

Rosenheim – Menschenleere Landschaft – bebauter Raum: Wie Menschen ihre Umgebung prägen und Naturgewalten unsere  Landschaften formen thematisieren der Bildhauer Werner Pokorny und der Aiblinger Maler Andreas Legath in einer gemeinsamen Retrospektive, die noch bis zum  6 November 2022 in der Städtischen Galerie Rosenheim (Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim) zu sehen ist.

Werk Basento von Andreas Legath

Werk von Andreas Legath: Basento, Acryl. Foto: Andreas Legath

Werner Pokorny gehört zu den renommiertesten Bildhauern Deutschlands. Seine Skulpturen finden sich in zahlreichen Städten, darunter Aachen, Berlin, Frankfurt, Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart – und nun auch für begrenzte Zeit in Rosenheim, sowohl vor als auch in der Städtischen Galerie. Das Haus als Symbol der menschlichen Zivilisation, in dem sich gesellschaftliche und individuelle Bedürfnisse bündeln, ist das zentrale Thema des Künstlers.

Kunstwerke schwankend
zwischen Klarheit und Abstraktion

Ausgehend von Grundformen wie Kugel oder Quadrat formt er in Kombination mit dem immer wiederkehrenden Haus durch Reduktion, Drehung und Kippung kontinuierlich neue, überraschende Perspektiven – schwankend zwischen Klarheit und Abstraktion. Schier unerschöpflich ist dabei Pokornys Gestaltungsreichtum, in den großformatigen Plastiken aus Stahl oder Holz ebenso wie im kleineren Format. Mit Freude kann das Auge der Formsprache des Objekts folgen – scharfe Kanten wechseln über zu weichen Schwüngen und ergeben im Zusammenspiel ganz ungewohnte Wahrnehmungsweisen von Haus und Häuslichkeit, innen und außen, Enge aber auch Beengt-Sein.

Andreas Legath hat sich mit
seiner Malerei ganz der Landschaft verschrieben

Andreas Legath hat sich mit seiner Malerei ganz der Landschaft verschrieben. Ihn beschäftigen vor allem die menschlichen Spuren und Strukturen in der Natur – insbesondere Italiens sonnengedörrte, zerklüftete Böden vernarbt von Brandspuren und Furchen bannt er in eindringlicher Weise auf Leinwand. Seine großformatigen Bilder sind menschenleer und doch voller Bewegung – unvermittelt transportieren sie die Verletzlichkeit und Vergänglichkeit der Natur, zugleich aber auch kraftvolle Materialität. Eingearbeitetes Marmormehl und Schamott geben den Bildern krustig aufgeworfene, schrundige Oberflächen, die zugleich wie eigene, kleine Landschaften anmuten. Die feinen Kristalle im Sand reflektieren zugleich immer wieder das Licht und so erwächst zwischen der breiten Palette brauner Erdtöne strahlkräftige Lebendigkeit. Beim Betrachten seiner Kunst wird die gleißende Hitze Italiens regelrecht körperlich spürbar, fast meint man das Grillen der Zirpen zu hören.
Gerade die reduzierte motivische Themenauswahl – Haus und Gefäß bei Pokorny, gebrandmarkte Landschaft bei Legath – lassen uns eindringlich eine intensive, tief gründende Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Sujet erspüren und öffnen Raum für ganz individuelle Empfindungen und Assoziationen.

Führungen mit Ausstellungskuratorin
Elisabeth Rechenauer

Am Sonntag, den 9. Oktober sowie am 6. November jeweils um 14 Uhr gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin Elisabeth Rechenauer. Um Voranmeldung wird gebeten unter galerie@rosenheim.de oder 08031 / 365 1447 (3 Euro zzgl. Eintritt).
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim, Beitragsbild: Copyright Werner Pokorny, zeigt Wheel I-III/11, Bild: Copyright Andreas Legath)

„Build your own World“

„Build your own World“

Rosenheim – „Build Your own World“ ist der Titel der aktuellen Ausstellung beim Kunstverein Rosenheim, Klepperstraße 19. Gezeigt werden Arbeiten von Melanie Siegel aus den vergangenen drei Jahren. 

Gemaelde eines Schwimmingpools aus der Vogelperspektive

Werk von Melanie Siegel: Schwimmingpool mit Schattenwurf der Bäume aus der Vogelperspektive. Foto: Hendrik Heuser

Der Titel ist Programm: Melanie Siegel baut sich mit ihren Werken eine ganz eigene Welt. Inspiration holt sie sich dabei von realer Architektur. Die Künstlerin konstruiert reale Orte neu – arrangiert und verändert das Gegebene und schafft dadurch völlig neue Stimmungen.
Beliebte Motive sind Flächen für menschliche Freizeitnutzung, insbesondere Schwimmingpools (unser Beitragsbild).
Melanie Siegel hat eine Ausbildung zur Bühnenmalerin und -plastikerin. Das anschließende Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München hat sie als Meisterschülerin von Professor Karin Kneffel abgeschlossen. Heute lebt und arbeitet sie in München.
Ihre Arbeit wurde bereits mehrfach mit Projektförderungen und Preisen ausgezeichnet. Ihre Werke werden regelmäßig in ganz Deutschland ausgestellt.
Die Ausstellung beim Kunstverein Rosenheim ist noch bis zum 23. Oktober zu sehen. Die Öffnungszeiten sind: Donnerstag, Freitag, Samstag von 14 bis 17.30 Uhr, sowie Sonntag von 11 bis 17.30 Uhr.
Mehr Infos zum Rahmenprogramm gib es unter kunstverein-rosenheim.de.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

„Zeitenwende“ beim Kunstverein Bad Aibling

„Zeitenwende“ beim Kunstverein Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Noch bis zum 2. Oktober ist die Ausstellung „Zeitenwende“ das Bad Aiblinger Kunstvereins im alten Feuerwehrgerätehaus (Irlachstraße 5, 83043 Bad Aibling) zu sehen.

Skulptur in der Kunstausstellung "Zeitenwende" vom Kunstverein Bad Aibling

Einmal jährlich findet beim Kunstverein Bad Aibling eine Mitgliederausstellung statt. Das Motto in diesem Jahr lautet „Zeitenwende“. 45 Mitglieder haben dazu, laut Internetseite des Vereins, eine Skulptur oder ein Bild eingereicht. Die Interpretation des Themas ist weit gefächert. Thematisiert werden unter anderem der Krieg in der Ukraine, Klimaschutz, Kirchenaustritte und der Zustand der Erde.
Jeder Besucher kann per Stimmzettel seine Stimme für ein Werk abgeben. Die drei Arbeiten mit den meisten Stimmen werden dann am letzten Ausstellungstag ermittelt und prämiert.
Geöffnet ist die Ausstellung Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)