Neun neue Tagespflegekräfte für Stadt und Landkreis Rosenheim qualifiziert

Neun neue Tagespflegekräfte für Stadt und Landkreis Rosenheim qualifiziert

Rosenheim / Landkreis – Die Kinderbetreuung in Stadt und Landkreis Rosenheim wird weiter ausgebaut: Neun neue Tagespflegekräfte haben erfolgreich einen Qualifizierungskurs abgeschlossen. Damit können künftig zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder ab einem Jahr angeboten werden.

Der Kurs wurde in Kooperation zwischen dem Amt für frühkindliche Bildung der Stadt Rosenheim, dem Kreisjugendamt sowie dem Katholischen Bildungswerk durchgeführt.

160 Unterrichtsstunden in vier Monaten

Die Qualifizierung umfasste 160 Unterrichtsstunden über vier Monate. Inhalte waren unter anderem die Förderung von Kindern, die Zusammenarbeit mit Eltern sowie rechtliche, finanzielle und organisatorische Grundlagen der Kindertagespflege.
Mit dem Abschluss können die Teilnehmer nun die offizielle Pflegeerlaubnis beantragen.

Betreuung in kleinen, familiären Gruppen

Ein Teil der Absolventen beginnt anschließend eine selbstständige Tätigkeit in der öffentlich geförderten Kindertagespflege oder in einer Großtagespflege.

Die Kindertagespflege (Kindertagespflegepersonen) gilt als besonders flexible und familiennahe Betreuungsform mit kleinen Gruppen. Andere nutzen die Qualifizierung als Einstieg in eine Tätigkeit als Assistenzkraft in Kindertageseinrichtungen im Rahmen einer Weiterbildungsoffensive des Freistaats Bayern.

Nächster Kurs startet 2027

Der nächste Qualifizierungskurs beginnt am 21. Januar 2027. Ein Informationsabend dazu findet bereits am 12. November 2026 im Bildungswerk Rosenheim statt.

Interessierte können sich an die Fachberatungen wenden:

  • Stadt Rosenheim: 08031/365-1604
  • Landkreis Rosenheim: 08031/392-24511
  • kindertagespflege@lra-rosenheim.de
    (Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim: Future Skills im Fokus

Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim: Future Skills im Fokus

Rosenheim – Wie können junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen der Zukunft vorbereitet werden? Mit dieser Fragestellung befasste sich der vierte Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim. Landrat Otto Lederer begrüßte dazu die Schulleiter der landkreiseigenen Schulen zu einem schulartübergreifenden Austausch.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sogenannte Future Skills, also Zukunftskompetenzen, sowie die Frage, wie diese gezielt vermittelt werden können. Den Schulen komme dabei als „zentrale Orte des Miteinander“ eine entscheidende Rolle zu, betonte der Landrat. Dieses Miteinander werde auch durch den schulartübergreifenden Dialog gefördert, den die „(digitale) Bildungsregion“ bereits zum vierten Mal organisiert. „Der Landkreis hat viele Aufgaben, das Thema Bildung ist eines der wichtigsten.“, erklärte Landrat Otto Lederer zum Abschluss seiner Begrüßung.

Fachliche Impulse lieferten unter anderem Julia und Matteo Corona vom WeQ Institute und Spreadwings sowie Prof. Tania Singer von der Max-Planck-Gesellschaft. In Vorträgen und kurzen Übungen erhielten die teilnehmenden Pädagogen praxisnahe Einblicke, wie soziale, emotionale und persönliche Kompetenzen bei Schülern ebenso wie bei Lehrkräften gestärkt werden können.

Darüber hinaus stellte Bildungskoordinatorin Katrin Röber die Ergebnisse einer Umfrage unter den Schulen vor. Demnach beschäftigen die Schulen in der Region insbesondere die Themen Digitalisierung, Unterrichtsentwicklung, Inklusion und Personalentwicklung. Entsprechend liegen die Schwerpunkte vieler schulischer Projekte und Initiativen in den Bereichen Unterrichtsentwicklung und Lernen der Zukunft, Inklusion und Chancengerechtigkeit sowie Digitale Transformation und Künstliche Intelligenz.

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Staatliche Realschule Bruckmühl und die Wirtschaftsschule Alpenland aktuelle Praxisbeispiele. Vorgestellt wurden unter anderem ein Berufswandertag sowie ein neues Modulsystem, in dem Schüler zwischen verschiedenen Schwerpunkten wie Tourismus und Gesundheit wählen können.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Analoge Uhren: Können Kinder die Uhrzeit noch lesen?

Analoge Uhren: Können Kinder die Uhrzeit noch lesen?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Die digitale Uhrzeit blinkt uns überall entgegen – auf Handys, Tablets und Displays. Die gute alte analoge Uhr hängt verwaist an der Wand, und immer mehr Kinder blicken ratlos auf die Zeiger.

Die Geschichte der analogen Uhr reicht weit zurück: Erste mechanische Uhren entstanden im 13. Jahrhundert, Zeigeranzeigen folgten im 14. Jahrhundert, und Armbanduhren wurden ab 1900 populär. Lange war die analoge Uhr ein fester Bestandteil des Alltags. Heute aber scheint ihre Stunde geschlagen: Digitale Anzeigen und Smartphones beherrschen zunehmend unseren Alltag, und Kinder begegnen analogen Uhren nur noch selten.

Fachleute und Lehrkräfte beobachten, dass viele Kinder deshalb Probleme haben, Stunden- und Minutenzeiger richtig zu deuten. Lehrkräfte berichten in einschlägigen Foren über ihre Erfahrungen: „Das ist eine sterbende Kulturtechnik … Messgeräte und Uhren sind heute weitgehend digital“>, lautet ein Kommentar. Ein weiterer Lehrer schreibt:  „Auf dem Handy, auf der Armbanduhr, auf Fahrplänen … werden immer nur digitale Uhrzeiten genutzt. Da bleibt das einfach nicht nachhaltig hängen.“

Analoge Uhren sind noch Teil des Unterrichts

Auch die Medien haben das Thema Uhrzeitlesen wiederentdeckt. Zeitungen, Online-Portale und Fernsehsendungen greifen aktuell das Thema auf und diskutieren, wie Kinder den Umgang mit analogen Uhren lernen. In den Grundschulen ist das Ablesen analoger Uhren aber nach wie vor Teil des Unterrichts: In Bayern wie auch bundesweit ist die Uhrzeit in den Lehrplänen der Klassen 2 und 3 verankert.

Wie Lehrkräfte in den Foren betonen, ist das Erlernen der analogen Uhr aber mehr als eine Schulaufgabe: Es vermittle den Kindern ein Gefühl für Zeit, Dauer und Tagesabläufe – Fähigkeiten, die digitale Anzeigen nicht automatisch ersetzen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: ai)

Noch Plätze frei in der BRK-Großtagespflege in Prien und Wasserburg

Noch Plätze frei in der BRK-Großtagespflege in Prien und Wasserburg

Prien-Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Der BRK Kreisverband Rosenheim macht darauf aufmerksam, dass in den Großtagespflegen „Die Seewichtel“ in Prien und „Die Minnis“ in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) aktuell zum neuen Betreuungsjahr ab 01. September noch wenige Plätze frei sind. Beide Einrichtungen bieten familiennahe Betreuung für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren.

Unter dem Dach des Konzepts Großtagespflege betreuen jeweils zwei Pädagoginnen maximal 10 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren gleichzeitig. Diese familiäre Atmosphäre soll eine intensive und individuelle Begleitung, die besonders auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt ist, ermöglichen.

Der ganze Tag in den Einrichtungen wird mit immer wiederkehrenden Ritualen gestaltet. Einen großen Teil der Spielzeit verbringen die pädagogischen Teams mit den Kindern an der frischen Luft.  In den Großtagespflegen wird täglich frisch gekocht. Dabei legen die Pädagoginnen großen Wert auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung.  Detaillierte Informationen sind auch auf der Website des Bayerischen Roten Kreuz  zu finden.

Freie Plätze gibt es zum aktuellen Zeitpunkt wie folgt:

Prien:
Ab 01.09.2025: 2- Tages-Platz, mittwochs und donnerstags jeweils von 7:30- 12:30 Uhr (Interessensbekundung unter gtp-prien@kvrosenheim.brk.de)

Wasserburg:
Ab 01.09.2025: 5- Tages-Platz, montags bis donnerstags jeweils von 08:30 bis 14:00 Uhr, freitags von 08:30 bis 12:30 Uhr (kann auf 2- oder 3-Tages-Platz aufgeteilt werden)
Und 4-Tages-Platz, montags bis donnerstags jeweils von 07:00 bis 15:30 Uhr (kann auf 2-Tages-Platz aufgeteilt werden)
Ab 01.11.2025 5-Tages-Platz, montags bis donnerstags jeweils von 08:30 bis 14:00 Uhr, freitags von 08:30 bis 12:30 Uhr (kann auf 2- oder 3-Tages-Platz aufgeteilt werden)
(Interessensbekundung unter gtp-wasserburg@kvrosenheim.brk.de)
(Quelle: Pressemitteilung BRK Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mint-Förderung in Stephanskirchner Kindergarten

Mint-Förderung in Stephanskirchner Kindergarten

Stephanskirchen  / Landkreis Rosenheim – Was passiert, wenn eine Murmel in einem Duschgel versenkt wird? Versinkt sie schneller oder langsamer als im Wasser? Und warum geht die Kerze aus, wenn sie keinen Sauerstoff bekommt? Im Kindergarten „Bärenstube“ in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) gehen schon die Kleinsten diesen Fragen mit Mini-Experimenten auf den Grund. Kein Wunder, denn die Bärenstube wurde kürzlich von der Stiftung Kinder forschen als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, stattete der Bärenstube deshalb einen Besuch ab.

Begleitet wurde sie von Stephanskirchens Bürgermeister Karl Mair und Linda Matzke, Koordinatorin des Netzwerks „Kinder forschen in der MINTregion18“. An der Technischen Hochschule
Rosenheim. Der Kindergarten setzt bereits seit Jahren konsequent auf MINT-Förderung (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und ermöglicht den Kindern durch regelmäßige Experimente und Forschungsaktivitäten einen spielerischen Zugang zu naturwissenschaftlichen Phänomenen. Die Vielfalt der Themen ist groß: von Experimenten mit Wasser und Luft bis hin zu Vulkanen können die Buben und Mädchen ihrem
 Forscherdrang freien Lauf lassen. Jedes Thema ist sofort griffbereit: es wird in Kartons verpackt und in Regale gestellt. Besonders beeindruckend: Die Kinder können jederzeit Fragen stellen, die sofort aufgegriffen und gemeinsam erforscht werden. Für jeden Monat gibt es ein eigenes thematisches Schwerpunktgebiet, und selbst die jüngsten Kinder aus der Krippengruppe werden bereits aktiv in die Forschungsaktivitäten eingebunden.
Daniela Ludwig war von dem Bildungs- und Forschungsangebot in der Bärenstube begeistert: “ „Dieser Kindergarten ist ein vorbildhaftes Beispiel dafür, wie wir bereits die Kleinsten für Naturwissenschaften und Technik begeistern können. Hier wird Neugier geweckt und Forschergeist gefördert – das sind wichtige Grundsteine für den späteren Bildungsweg der Kinder. Die MINT-Förderung ist von entscheidender Bedeutung für unsere Zukunft als Bildungs- und Innovationsstandort.“

Kindergartenleiterin Marion Dittrich und ihre stellvertretende Leiterin Elina Meier nahmen sich viel Zeit und erläuterten beim Rundgang durch das Haus die verschiedenen Räume und deren Nutzung für die MINT-Aktivitäten. Dabei wurde deutlich, wie durchdacht das pädagogische Konzept umgesetzt wird: Die Einrichtung legt großen Wert darauf, es dem Personal so einfach wie möglich zu machen, die Versuche durchzuführen. Durch die Fortbildungen der Stiftung Kinder forschen sowie ein eigens erstelltes Handbuch ist jede Erzieherin und Kinderpflegerin in der Lage, spontane Kinderfragen kompetent zu beantworten und entsprechende Experimente anzuleiten.

Die Technische Hochschule Rosenheim engagiert sich mit mehreren Projekten für die MINT-Förderung in der  Region. Eins davon ist die Kooperation mit der Stiftung Kinder forschen. Netzwerkkoordinatorin Linda Matzke zeigte sich ebenfalls sehr angetan von der Arbeit der
Einrichtung: „Die systematische und altersgerechte Heranführung an MINT-Themen, die hier praktiziert wird, ist beispielhaft. Besonders die Tatsache, dass spontane Kinderfragen sofort aufgegriffen und erforscht werden, zeigt die hohe pädagogische Qualität.“

Die Zertifizierung durch die Stiftung Kinder forschen würdigt das Engagement der Einrichtung bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den MINT-Bereichen. Die Auszeichnung erhalten Kindergärten, die kontinuierlich und qualitativ hochwertige Forschungsaktivitäten mit den Kindern durchführen sowie sich regelmäßig fortbilden. Bürgermeister Karl Mair unterstrich die Bedeutung solcher Bildungsangebote für die Kommune: „Wir sind stolz darauf, dass unser Kindergarten diese wichtige Auszeichnung erhalten hat. Frühe MINT-Förderung ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und unseres Standorts.“
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Daniel Ludwig)

Familienwerkstatt Rosenheim: „Grenzen und Halt – so stärken Sie die Selbstregulation Ihres Kindes“

Familienwerkstatt Rosenheim: „Grenzen und Halt – so stärken Sie die Selbstregulation Ihres Kindes“

Rosenheim – Am Donnerstag, 17. Juli widmet sich die Familienwerkstatt Rosenheim dem Thema „Grenzen und Halt – so stärken Sie die Selbstregulation Ihres Kindes“. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 19 Uhr im Gesundheitsamt Rosenheim (Prinzregentenstraße 19).

Die Familienwerkstatt ist ein Bildungsprogramm für werdende und junge Eltern mit Vorträgen zu unterschiedlichen Themen. Veranstaltet wird die Familienwerkstatt von der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen. Weitere Informationen hier.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)