Schwangerschaftsberatung: ab jetzt auch online Termine vereinbaren

Schwangerschaftsberatung: ab jetzt auch online Termine vereinbaren

Landkreis Rosenheim – Die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen des Gesundheitsamtes am Landratsamt Rosenheim bietet seit diesem Jahr eine Online-Terminvereinbarung an. Termine für eine allgemeine Beratung sollen so noch schneller und unkomplizierter vereinbart werden können.

Die Mitarbeiter der Beratungsstellen informieren und beraten Familien zu verschiedenen Themen bis zum 3. Lebensjahr des Kindes – kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym. Besonders bei Fragen zu gesetzlichen Ansprüchen und Rechten wie Elterngeld oder Elternzeit, finanziellen Hilfen und weiteren Angeboten für Familien bieten die Beraterinnen Unterstützung an.
Zudem beraten sie auch bei einer ungewollten Schwangerschaft (hier ist weiterhin nur eine telefonische Terminvereinbarung möglich), bei Partnerschafts- oder Familienfragen, zu Familienplanung, Empfängnisverhütung oder zur vertraulichen Geburt. Auch Informationen vor, während und nach vorgeburtlichen Untersuchungen bietet die Beratungsstelle an.

Termine können gerne telefonisch unter 08031 392-6205, per Mail unter schwangerschaftsberatung@lra-rosenheim.de oder online über die Webseite www.schwanger-in-rosenheim.de vereinbart werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Schulleitungsdialog: „Demokratische Bildung im Fokus“

Rosenheimer Schulleitungsdialog: „Demokratische Bildung im Fokus“

Landkreis Rosenheim – Die Leitungen von 18 Schulen des Landkreis Rosenheim diskutierten im Rahmen des dritten Schulleitungsdialogs über politische und demokratische Bildung in Schulen.

„Für die Schulen im Landkreis hat die demokratische Bildung bereits einen hohen Stellenwert“, stellte Rosenheims Landrat Otto Lederer fest und nannte Initiativen wie die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die anstehende Juniorwahl, an der sich eine Vielzahl an Schulen im Landkreis bereits angemeldet haben. Landrat Otto Lederer mahnte dennoch: „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen sie jeden Tag aufs Neue leben und verteidigen und versuchen, sie an die nächste Generation weiterzugeben.”

Als Referent konnte Rupert Grübl Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, gewonnen werden. Dieser sprach in seinem Vortrag „Der Beutelsbacher Konsens und seine Bedeutung für die Schule“ über die Grundlagen und Zielsetzungen politischer Bildung. Dazu zähle auch, „extremistische, populistische und gefährliche Tendenzen auf Grundlage von Tatsachen als solche zu benennen“, so Grübl. Schüler sollen in die Lage versetzt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden.

Schüler für antidemokratische Strömungen in der Politik sensibilisieren

Er verwies dabei auch auf das neue Spiel „Deine Stimme“ der Landeszentrale, das Schüler für populistische und antidemokratische Strömungen in der Politik sensibilisiere. Dieses kann von Schulen auf der Homepage www.blz.bayern.de kostenlos heruntergeladen werden. Damit können Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenz bei der Beurteilung von politischen Medieninhalten stärken. Das Spiel wird unter der Leitung einer Lehrkraft angewandt.
Katrin Röber, Bildungskoordinatorin des Landkreises Rosenheim, organisiert den Dialog seit 2023 im Rahmen der „(Digitalen) Bildungsregion”. Die jährliche Veranstaltung vernetzt Schulleiter aller Schularten und bietet neben fachlichen Input Gelegenheit für den persönlichen Erfahrungsaustausch.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Erweiterung der Kinderkrippe Aising wird teurer

Erweiterung der Kinderkrippe Aising wird teurer

Aising / Rosenheim – Aufgrund von Platznot soll die Kinderkrippe im Rosenheimer Stadtteil Aising erweitert werden. Das genehmigte Projektbudget in Höhe von rund 420.000 Euro kann nicht eingehalten werden. Die Kosten steigen um rund 100.000 Euro. Das sind die Gründe:

Eröffnet wurde die Kinderkrippe in der Gärtnerstraße im Jahr 2013. Der Platz reicht mittlerweile nicht mehr aus. Der Mehrzweckraum wird deshalb bereits seit einigen Jahren als Gruppenraum für eine fünfte Krippengruppe genutzt (wir berichteten).
Darum stimmten die Stadträte im Frühjahr dieses Jahres einstimmig der Projektgenehmigung für einen Erweiterungsbau zu. Kalkuliert wurde mit rund 420.000 Euro. Der Baubeginn war zu diesem Zeitpunkt für Juli 2024 geplant.
Nun steht fest: es wird teurer – um genau zu sein um rund 100.000 Euro. Einer der Gründe dafür: Die Angebotspreise beim Hauptgewerk Holzbau- und Zimmererarbeiten lagen, laut Information der Stadtverwaltung, weit über der ursprünglichen Kostenberechnung.  Aus diesem Grund wurden sogar die Ausschreibungen aufgehoben und der Baubeginn auf Frühjahr2025 verlegt und in der Neuausschreibung die Vergabeart gewechselt, um so den Markt weiter zu öffnen und die Kosten zu senken.
Bei der zweiten Ausschreibung war die Preissituation dann zwar tatsächlich besser, aber die Risikoreserve sei dennoch nahezu verbraucht. Und dabei sind andere Gewerke, die ebenfalls für die Arbeiten nötig werden, noch gar nicht mit berücksichtigt.
Darum wird jetzt von voraussichtlichen Mehrkosten in Höhe von rund 100.000 Euro ausgegangen. Darin enthalten ist ein neuer Puffer für Unvorhergesehenes in Höhe von rund 25.000 Euro.
Für die Stadtverwaltung gibt die Weiterführung des Projekts trotz der Kostenentwicklung und angespannter Haushaltslage unumgänglich, da ohne eine Erweiterung der Krippe 12 dringend benötigte Betreuungsplätze in der Übergangsgruppe wegfallen würden.
Die Stadträte stimmten in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (10.12.2024) einstimmig zu.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Tag der offenen Tür“ in der Freien Waldorfschule Rosenheim

„Tag der offenen Tür“ in der Freien Waldorfschule Rosenheim

Rosenheim – Die Freie Waldorfschule Rosenheim (Mangfallstraße 53, 83026 Rosenheim) veranstaltet einen „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 9. November, von 9 bis 14 Uhr. Besucher bekommen einen abwechslungsreichen Einblick in die Waldorfpädagogik. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

.Die Klassenzimmer der Mittelstufe (Klassen 6-9) und die Oberstufenausstellung in der Aula sind ab 9 Uhr für Sie geöffnet. Es wird um 10 Uhr eine Monatsfeier der Unterstufe und eine Elternschule durch unsere Unterstufenkollegium ab 11 Uhr geben. Die Oberstufenschüler führen die Besucher durch die Ausstellung ihrer Arbeiten und Projekte und zeigen Ihnen im Rahmen einer Schulführung die Räumlichkeiten der Schule. Ab 11:15 ist im Dachsaal Raum für Musik mit Instrumentalschülern der Schule. Ein Gesprächskreis für alle noch offenen Fragen rundet den Tag um 13 Uhr ab.
Im Klassenzimmer der 11. Klasse befindet sich der Büchertisch, der Stifteverkauf und der Stand der Elternwerkstatt. Es wird auch eine Kinderbetreuung angeboten.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

13. August: Tag der Linkshänder

13. August: Tag der Linkshänder

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt –  Tag der Linkshänder (13.8.2024) Lange Zeit hatten es Linkshänder nicht leicht:  Bin in die 1970er Jahre hinein wurden sie in der Schule gezwungen, mit der rechten Hand zu schreiben – mit teils schlimmen Folgen.

Nur gut ca. 10 bis 20 Prozent der Menschen sind linkshändig – bedeutet sie benutzen vornehmlich im Alltag ihre linke Hand. Festgelegt ist das in unserem Gehirn, ist angeboren und wird vererbt.. Warum nun die Mehrheit der Menschen Rechtshänder sind, dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass die Evolution eine Rolle spielt – Menschen lernen durch Nachahmung und das funktioniert nun mal leichter, wenn wir alle alles mit der gleichen Hand machen.
Rechtshändigkeit ist also in unserer Gesellschaft die Norm – und bei allen Normen, gibt es gerne mal ein Problem: alles, was nicht in die Norm passt, hat es oftmals schwer.

.“Ich hab mich wie jedes Kind total auf meine Einschulung gefreut und dann saß ich ich da und wollte meine ersten Buchstaben schreiben –  natürlich mit links – und wurde dafür furchtbar geschimpft“, erinnert sich ein 56-jähriger Rosenheimer. Immer wieder habe man ihm in der Grundschule eingetrichtert, dass die linke Hand die schlechte Hand und die rechte Hand die gute sein. So richtig funktioniert habe die Umerziehung bei ihm nicht: „Ich tue mich bis heute dadurch sowohl beim schreiben als auch beim lesen schwerer.“ Mittlerweile ist wissenschaftlich bewiesen, dass Zwangsumschulung der Entwicklung des Gehirns schaden kann.

Mit Vorurteilen gegenüber Linkshändern aufräumen

Am 13. August 1976 rief der Amerikaner Dean Campbell den internationalen Linkshändertag ins Leben, um so auf auf die Vorurteile gegenüber Linkshändern hinzuweisen.
Glücklicherweise werden Linkshänder heutzutage kaum noch umerzogen. Aber mit Nachteilen haben sie nach wie vor zu kämpfen – denn viele Werkzeuge und Gerätschaften sind nach wie vor für Rechtshänder ausgelegt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schuleingangsuntersuchung in Rosenheim reformiert

Schuleingangsuntersuchung in Rosenheim reformiert

Rosenheim – In Stadt und Landkreis Rosenheim wird ab diesem Sommer ein neues Konzept für die Schuleingangsuntersuchung für Vorschulkinder eingeführt. Die Untersuchung findet nun ein Jahr früher als bisher statt, zudem wird der Umfang der Untersuchung erweitert. Ziel der Reform ist es, nach Auskunft des Landratsamts Rosenheim, die Kinder bei Bedarf früher gezielt fördern zu können. Auf den Zeitpunkt der Einschulung sowie das Einschulungsalter hat die Reform keinen Einfluss.

Bisher fand die Schuleingangsuntersuchung im letzten Kindergartenjahr statt, in der Regel also drei bis zwölf Monate vor der Einschulung. „Bei Kindern mit verzögerter Entwicklung reicht die Zeit oft nicht aus, um die Rückstände bis zum Schuleintritt aufzuholen“, sagt Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes. „Bei einer auffälligen Untersuchung kann künftig länger vor Schuleintritt gezielt gefördert werden. Das kann betroffenen Kindern und ihren Familien den Start ins Schulleben erleichtern. Es geht also darum, bei Bedarf Hilfe zu mobilisieren, nicht darum, eine Prüfung zu bestehen.“

Die Reform der Schuleingangsuntersuchung wurde 2018 vom Bayerischen Ministerrat beschlossen und soll bis 2027 flächendeckend bayernweit eingeführt werden. Die zuständige Fachbehörde in Bayern ist das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Die Durchführung der Schuleingangsuntersuchung obliegt den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern.
Die Umstellung der Schuleingangsuntersuchung in Stadt und Landkreis Rosenheim wird zeitlich gestaffelt umgesetzt. Ab Sommer 2024 werden erstmals die Kinder zur reformierten Schuleingangsuntersuchung eingeladen, die zwischen dem 1. Oktober 2018 und dem 30. September 2019 geboren sind. Die entsprechende Einladung erhalten Eltern rechtzeitig vom Gesundheitsamt.

Voraussichtlich ab April 2025 werden dann die Kinder eingeladen, die zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 geboren sind. So gestaffelt verlagert sich der Zeitpunkt der reformierten Schuleingangsuntersuchung im Laufe der kommenden Jahre immer weiter in das vorletzte Kindergartenjahr hinein. Diese zeitliche Staffelung ist notwendig, damit alle Kinder der kommenden Jahrgänge mit der notwendigen Sorgfalt untersucht werden können. Pro Jahrgang durchlaufen im Schnitt 3000 Kinder die Schuleingangsuntersuchung in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Alle aktuellen Informationen zur Schuleingangsuntersuchung stehen auch auf der Webseite des Landratsamts Rosenheim zur Verfügung: https://www.landkreis-rosenheim.de/gesundheitswesen. Hier können die Interessierten auch Informationsflyer des LGL in mehreren Sprachen finden. Bei Bedarf steht das Team Schuleingangsuntersuchung des Rosenheimer Gesundheitsamtes für Fragen zur Verfügung. Per E-Mail unter SEU-RO@lra-rosenheim.de oder telefonisch unter 08031 / 392-6011.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)