Kufsteiner Straße, Rosenheim, 1940

Kufsteiner Straße, Rosenheim, 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1940. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Unterführung in der Kufsteiner Straße in Rosenheim. 

Die Stadt hatte in diesem Jahr mit einem schweren Hochwasser zu kämpfen  und da musste sich auch der Bus seinen Weg durch die Fluten bahnen.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Oberkaltbrunn: Wie schlimm war das Hochwasser wirklich?

Oberkaltbrunn: Wie schlimm war das Hochwasser wirklich?

Rosenheim – Das kleine Dorf Oberkaltbrunn bei Rosenheim sorgte beim Dauerregen vor gut zwei Wochen deutschlandweit für Schlagzeilen. „Vom Hochwasser verschluckt“ wurde getitelt. Was war war dran? Ein Experte des Wasserwirtschaftsamtes äußerte sich dazu bei der jüngsten Stadtratssitzung: „Hat mich gewundert“:

Christoph Wiedemann, Leiter der Planungsabteilung am Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, wurde zu der jüngsten Stadtratssitzung aufgrund eines gemeinsame Antrags der Grünen und ÖDP. Die Parteien wollten aufgrund der Hochwasserereignisse in diesem Jahr wissen, wie gut die Stadt Rosenheim aktuell in Sachen „Hochwasserschutz“ dasteht.
Der Experte nahm dazu detailliert Stellung. Thematisiert wurde dabei dann auch der Dauerregen vor gut zwei Wochen,  der insbesondere in Österreich, Rumänien, Polen und Tschechien teils für große Schäden gesorgt hat.
Die Region Rosenheim blieb glücklicherweise weitestgehend verschont – Dennoch schaffte es  ein Rosenheimer Stadtteil in die deutschlandweiten Schlagzeilen. Bild titelte beispielsweise am 15.9.2024: „Hochwasser verschluckt ganzes Dorf„. Ähnliche Titel waren in vielen anderen überregionalen und regionalen Medien zu finden.
Was war dran? „Ich hab mich da schon gewundert“, sagte Christoph Wiedemann. In der Vergangenheit habe es in dem Ort oftmals schon weitaus mehr getroffen. „Diesmal war es ein fünfjähriges Hochwasser“, ordnete er die Hochwasserlage vor gut zwei Wochen ein. Und selbst ein hundertjähriges Wasser würde seinen Ausführungen zufolge bei weitem nicht alle Häuser in dem Stadtteil betreffen.
Bedeutet auch: Oberkaltbrunn wird bei den weiteren Maßnahmen für den Hochwasserschutz nicht priorisiert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hoher Wasserstand an den Rosenheimer Seen

Hoher Wasserstand an den Rosenheimer Seen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Die Flußpegel in der Region Rosenheim sind nach dem Dauerregen vor gut zwei Wochen mittlerweile deutlich gesunken. Anders ist die Lage an vielen Seen. Da ist nach wie vor Hochwasser, wie beispielsweise am Simsee.

Auch an den Seen sinken die Pegel, aber wesentlich langsamer als an den Flüssen. Am Chiemsee sind nach wie vor viele Uferflächen überflutet und auch am Simssee heißt es weiter „Land unter“ wie unsere aktuellen Fotos(24.9.2024) zeigen, aufgenommen am Badeplatz in Baierbach.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild; Fotos: Josefa Staudhammer)

Nach Dauerregen: Lage in Bruckmühl entspannt sich langsam

Nach Dauerregen: Lage in Bruckmühl entspannt sich langsam

Rosenheim – Nach dem Dauerregen vor knapp zwei Wochen war die Lage in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) sehr angespannt. Nun entspannt sich auch dort die Lage in den Kanälen allmählich. Auf Privatgrundstücken kämpft man aber immer noch mit den hohen Grundwasserständen.

Durch die großen Wassermengen, dem steigenden Grundwasser und dem zusätzlichen Einpumpen in das Kanalsystem wurden die Kapazitäten der Kläranlage Bruckmühl ausgeschöpft (Erstmeldung). 
„Die Kläranlage Bruckmühl hat in den kritischen Tagen zuverlässig gearbeitet und tut das weiterhin“, meldet Markt Bruckmühl aktuell.
Privatgrundstücke hätten aber nach wie vor mit den höhen Grundwasserständen zu kämpfen: Die aktuellen Wettervorhersagen werden dort derzeit mit einem etwas mulmigen Gefühl verfolgt, denn am Wochenende droht neuer, teils ergiebiger Regen. Die Gemeinde bittet die Bevölkerung darum, die Infos zur aktuellen Situation über die Gemeinde-Homepage weiter zu verfolgen. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Markt Bruckmühl)

Nach Dauerregen: In Bruckmühl immer noch wachsames Auge nötig

Nach Dauerregen: In Bruckmühl immer noch wachsames Auge nötig

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Nach dem Dauerregen kann in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) auch am heutigen Donnerstag (19.9.2024) noch nicht endgültig Entwarnung gegeben werden: „Nach wie vor ist ein wachsames Auge nötig“, wird von dort gemeldet.

Durch die großen Wassermengen in den vergangenen Tage und das steigende Grundwasser und dem zusätzlichen Einpumpen in das Kanalsystem waren die Kapazitäten der Kläranlage Bruckmühl, nach Auskunft der Gemeinde, am vergangenen Dienstag (17.9.2024) ausgeschöpft (wir berichteten). Am gestrigen Mittwochabend lag der Pegel bei 215. Normal sind dorr 90. Und auch am heutigen Donnerstag kommt es nach Auskunft der Marktgemeinde immer noch zu Pegelspitzen. „Viele Pumpen sind aktuell am Klärwerk im Einsatz. Die Lage bessert sich, aber nur sehr langsam und ist deshalb noch ernst“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung an Innpuls.me

Seit 2,5 Tage sind die Einsatzkräfte nun in Bruckmühl nun im Dauereinsatz. Nach wie vor und generell gilt: Kein abgepumptes Wasser aus Kellern oder Oberflächenwasser in das Kanalnetz oder die Straßenentwässerung einleiten. Denn genau dieses Fehlverhalten habe zur aktuellen Überlastung und brenzligen Lage geführt. Das Wasser darf nur in Privatgärten und Wiesen abgeleitet werden. Außerdem sollen die Bruckmühler auch heute noch auf den Betrieb von Waschmaschinen, Spülmaschinen sowie Vollbäder verzichten. Die Toiletten dürfen aber natürlich genutzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Nach Dauerregen: In Bruckmühl ist die Lage noch angespannt

Nach Dauerregen: In Bruckmühl ist die Lage noch angespannt

Update 18. September, 15.30 Uhr:  Laut Auskunft von Markt Bruckmühl singt der Pegel langsam – von 250 auf aktuell 215. Normal ist 90. Die Lage sei dennoch unverändert ernst. Die Feuerwehren waren mit Durchsagen in Waldhaim und Heufeld unterwegs. Weiterhin dar kein abgepumptes Wasser aus Kellern oder Oberflächenwasser in das Kanalnetz eingeleitet werden. Stattdessen soll das Wasser in Wiesen und Privatgärten abgeleitet werden. Wichtig zu wissen: Toiletten dürfen natürlich genutzt werden!

Buckmühl / Landkreis Rosenheim – Mit dem Dauerregen ist es zum Glück vorbei. Dennoch ist die Lage auch in der Region Rosenheim noch nicht in allen Gemeinden entspannt. Bruckmühl erlebte keine ruhige Nacht aufgrund des Wasserrückstaus (18.9.2024).

Durch die großen Wassermengen in den vergangenen Tage und das steigende Grundwasser und dem zusätzlichen Einpumpen in das Kanalsystem waren die Kapazitäten der Kläranlage Bruckmühl, nach Auskunft der Gemeinde, am gestrigen Dienstag (17.9.2024) ausgeschöpft. Es musste in den Kanal rückgestaut werden. Insbesondere in den Ortsteilen Waldheim und Heufeld bestand damit die Gefahr, dass das Wasser durch den Kanal in den Häusern beziehungsweise Kellern komm. Betroffen waren insbesondere Haushalte ohne Rückschlagklappe.

Der Grundwasserpegel in  Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) war am gestrigen Dienstagabend unvermindert hoch. Der Pegel an der Einlaufstelle zum Klärwerk lag zu diesem Zeitpunkt bei 250 – normal sind 90.Entwarnung kann dort deshalb noch nicht gegeben werden. Feuerwehren und Bauhof hatten in der Nacht deshalb weiter ein wachsames Auge auf die Situation.
Die Gemeinde bittet ihre Bewohner: Wasser unter keinen Umständen in den Kanal oder die Straßenentwässerung abzupumpen, sondern nur in Privatgärten abzuleiten. Weiterer Tipp zur Entlastung der Systeme: Vorerst auf den Betrieb von Waschmaschinen, Spülmaschinen sowie Vollbäder verzichten.
Außerdem wurde für Bewohner in Waldheim und Heufeld am gestrigen Abend empfohlen, wertvolle Gegenstände aus den Kellern zu bringen.
Die gute Nachrichte: Auch in Bruckmühl sollten sich  die Pegelständen im Laufe des heutigen Vormittags (18.9.2024) wieder normalisieren.
(Quelle: Pressemitteilung Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto Markt Bruckmühl)