Gottesdienst zum Weltgebetstag in Pang

Gottesdienst zum Weltgebetstag in Pang

Pang / Rosenheim – Der Gottesdienst zum Weltgebetstag findet in diesem Jahr am Freitag, 7. März, um 19 Uhr im Pfarrsaal vom Rosenheimer Stadtteil Pang statt.

Die katholische Stadtkirche Rosenheim feiert ihn gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Versöhnungskirche in der Aisingerwies.  „Wunderbar geschaffen“, so lautet das Motto der Christinnen auf den Cook-Inseln, die weit verstreut im Pazifik liegen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hören im Rahmen der Veranstaltung im Pfarrsaal Pang den Frauen zu, die von ihrem Leben, ihren Sorgen und ihrem Glauben erzählen, um informiert beten und betend handeln zu können.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung geehrt

Rosenheim: Langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung geehrt

Rosenheim – Auf ein mehrere Jahrzehnte langes ehrenamtliches Engagement in ihren Pfarreien blickten mehrere Mitglieder der Kirchenverwaltungen von Pang, Heilig Blut und Oberwöhr im Rahmen vom Pfarrgottesdienst in Mariä Himmelfahrt am Sonntag, 9. Februar 2025, zurück.

 

Dekan Thomas Schlichting, Leiter der Stadtkirche Rosenheim, und Verwaltungsleiter Florian Weindl (Vierter von links) würdigten den Einsatz (von links): Erwin Mohr, Anneliese Kaiser, Franz Unterlinner, Josef Mayer, Johann Bodner und Ruppert Weingast.

Sie überreichten den Geehrten jeweils ein Präsent der Pfarreien im Rosenheimer Süden und deren Gläubigen – im Fall von Ruppert Weingast waren das beispielsweise über 46 Jahre Ehrenamt.
Nicht auf unserem Beitragsbild sind Manuela Heubusch und Martin Aerzbäck.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: aez)

Generationswechsel in Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eingeleitet

Generationswechsel in Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eingeleitet

Pang / Rosenheim – Jüngst galt es beim Pfarrgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Rosenheimer Stadtteil Pang, „Danke“ zu sagen und einen Generationswechsel einzuläuten. Denn beim Vorbereitungsteam der Kinderkirche verabschiedeten sich einige Leiterinnen aus dem Rosenheimer Süden nach einem teilweise mehrere Jahrzehnte langen Engagement.

Generationenwechsel in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos. Martin Aerzbäck

Die Nachfolgerinnen wurden herzlich willkommen geheißen. Fotos: Martin Aerzbäck

Mit Herzblut und Liebe zum Detail bereiten sie die Kindergottesdienste vor, leiten diese ehrenamtlich und bringen den Kleinen nahe, was Kirche und Religion bedeuten: Rosenheims Stadtpfarrer Thomas Schlichting und Gemeindereferentin Maria Leutgäb (links auf unserem Beitragsbild, Verantwortliche vom pastoralen Team der Stadtkirche für die Kindergottesdienste, bedankten sich bei (von links) Annette Heigl, Maria Fischbacher (20 Jahre Ehrenamt), Andrea Laxy, Kathrin Suter und Elisabeth Langer (21 Jahre Ehrenamt) für deren tatkräftigen Einsatz.
Zugleich wurden deren Nachfolgerinnen willkommen geheißen (auf unserem Foto von links): Barbara Loferer, Marion Wimmer-Hoenauf und Petra Beckmann.

Seit über 20 Jahren im Team dabei ist zudem Michaela Gietl aus dem Rosenheimer Stadtteil Pang (zweite von rechts), Gottesdienstbeauftragte und Leiterin der Kindergottesdienste, die sich auch weiterhin in diesen Funktionen einbringen will. „Es ist mir ein Herzensanliegen“, sagte sie dazu im Gespräch mit Innpuls.me.
Nicht auf den Fotos sind Irmi Aurbach aus dem Rosenheimer Stadtteil Pang und Anna-Lena Paul aus dem Rosenheimer Stadtteil Hohenofen, die ebenfalls beide im Team dabei sind.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild, Foto: Martin Aerzbäck)

Friedensgebet in Neukirchen am Simssee: „Verantwortung statt Lähmung“

Friedensgebet in Neukirchen am Simssee: „Verantwortung statt Lähmung“

Neukirchen am Simssee /Landkreis Rosenheim – In der Wallfahrtskirche Maria Stern in Neukirchen am Simssee (Landkreis Rosenheim) versammelten sich zahlreiche Gläubige zum Friedensgebet – einem Abend voller Nachdenklichkeit, musikalischer Tiefe und dem gemeinsamen Wunsch nach einer gerechteren Welt.

Anlass war der 80. Todestag von Pater Alfred Delp, der sich bis zuletzt gegen
Unrecht und Unterdrückung stellte. Sein Vermächtnis, Verantwortung zu übernehmen
und sich nicht von Angst lähmen zu lassen, zog sich wie ein roter Faden durch den
Abend.
Die aktuellen Krisen – die Kriege in Europa und im Nahen Osten sowie die
angespannte gesellschaftliche Stimmung – waren spürbar präsent. In seiner Predigt
betonte Gemeindereferent Tobi, dass die Seligpreisungen kein sanftes
Seelenstreicheln, sondern ein hochpolitischer Text sind. „Wir müssen uns immer
wieder fragen: Wer sind heute die Armen, die Trauernden, die nach Gerechtigkeit
Hungernden? Und was bedeutet es, sich für sie verantwortlich zu fühlen?“ Gerade in
einer Zeit, in der Ängste oft gezielt geschürt werden, brauche es Haltung,
Wachsamkeit und die Bereitschaft zum Handeln.

Auf dem Altar wurden sechs Kerzen entzündet

Während der Feier wurden in sechs Friedensanliegen sechs Kerzen auf dem Altar
entzündet – ein sichtbares Zeichen der Hoffnung und Verantwortung.
Musikalisch wurde diese Anliegen eindrucksvoll unterstützt. Die Riederinger
Weisenbläser, Magdalena Hollinger mit zwei modernen Harfenstücken und vor allem
Florian Trübsbach, Professor für Jazzsaxophon am Konservatorium in München,
setzten bewegende Akzente. Trübsbach verwandelte Unsicherheit, die Sehnsucht
nach Frieden und die Zusage der Seligpreisungen in Klangbilder, die unter die Haut
gingen.

Die Texte, gelesen von Mitgliedern des Pfarrverbandsrates, und das gemeinsame
Friedensgebet des heiligen Franz von Assisi rundeten den Abend ab. Am Ende
brachte Tobias Gaiser die Botschaft auf den Punkt: „Kulturelle Vielfalt und Offenheit
erhalten den Frieden und die Freiheit. Denn genau diese Vielfalt wollen diejenigen
einschränken, denen nicht an Frieden und Freiheit gelegen ist.“
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Tobias Gaiser)

Festlicher Gottesdienst zu Mariä Lichtmess in Westerndorf am Wasen

Festlicher Gottesdienst zu Mariä Lichtmess in Westerndorf am Wasen

Westerndorf am Wasen / Rosenheim – Am heutigen Sonntag, 2. Februar, feiern Christen Mariä Lichtmess. Im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen fand dazu schon vorab ein feierlicher Gottesdienst statt. 

Darstellung des Herrn, lateinisch Praesentatio Jesu in Templo, volkstümlich auch Mariä Lichtmess, ist ein christliches Fest im liturgischen Jahr, das immer am 2. Februar, dem vierzigsten Tag nach Weihnachten, begangen wird.
Stefan Schmitt, Pfarrvikar der Stadtteilkirche Rosenheim, zelebrierte bereits vorab am Donnerstag (30.1.2025) einen feierlichen Abendgottesdienst in der Rundkirche Sankt Johann Batist und Heilig Kreuz im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen.

Am Ende wurde der Blasius-Segen gespendet

Der Lichtmess-Gottesdienst wurde zudem von einer Gruppe von Sängerinnen und Sängern mit Kirchenmusiker Andres Penninger gestaltet. Zudem ermutigte Pfarrvikar Schmitt in seiner Predigt die Gläubigen, dass sie am Erreichen von fünf wichtigen Anliegen in ihrem Leben arbeiten sollen und dies nicht immer weiter aufschieben sollten. Außerdem segnete er die Kerzen, die in der Kirche in diesem Jahr entzündet werden. Am Ende spendete der Geistliche den Blasiussegen, der vor Halskrankheiten schützen soll.
Weitere Lichtmess-Gottesdienste fanden und finden auch noch am heutigen Sonntag (2. 2.2025) in den Pfarrkirchen der Stadtteilkirche Rosenheim statt.  In der Kirche St. Nikolaus am Ludwigsplatz beginnt um 10.30 Uhr ein Festgottesdienst mit Choralschola und Kirchenchor St. Nikolaus mit gregorianischen Gesängen und Motetten. Um 19 Uhr steht dann ein Konzert des Kammerchors Rosenheim mit geistlichen Impulsen zu Mariä Lichtmess von Hannelore Maurer auf dem Programm (wir berichteten).
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Evangelische Erwachsenenbildung in Rosenheim wird gestärkt

Evangelische Erwachsenenbildung in Rosenheim wird gestärkt

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die evangelische Erwachsenenbildung in Rosenheim bündelt ihre Aktivitäten zukünftig unter dem Dach der Dietrich-Bonhoeffer-Akademie – Evangelisches Bildungswerk gGmbH.  Anlässlich dieser Bündelung luden das Evangelische Bildungswerk Rosenheim Ebersberg e.V. und das Fort- und Weiterbildungsinstitut DWRO-consult gGmbH der Diakonie Rosenheim  zu einem gemeinsamen Podiumsgespräch zum Thema „Bildung der Zukunft“ ein.

„Aus der christlichen Tradition heraus ist die Bildung des Menschen fundamental wichtig für seine Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen“, erklärte Dagmar Häfner-Becker, Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Rosenheim. Mit der Bündelung der evangelischen Erwachsenenbildung soll den Interessenten nun ein möglichst umfassendes Bildungsangebot zur Verfügung stehen.
Offenes Bildungsforum für ein breites Publikum
Das Programm der Dietrich-Bonhoeffer-Akademie richtet sich daher an ein breites Publikum. Es finden sowohl berufliche Fortbildungen für Fachpersonal, beispielsweise in Kitas und Kindergärten, als auch Kurse für ehrenamtlich Engagierte oder generell interessierte Bürgerinnen und Bürger statt
„Durch Bildung vermitteln wir den Menschen das Handwerkszeug, wie sie sich in einer komplexen Welt zurecht finden können“, betonte Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim.

Umgang mit neuen technischen Möglichkeiten muss erlernt werden

Zum feierlichen Auftakt der neuen Bildungsakademie waren Podiumsgäste aus verschiedenen Bildungsbereichen, beispielsweise der Volkshochschule, des Berufsschulzentrums und des Kulturreferats der Stadt Rosenheim geladen. „Bildung macht frei und führt dazu, dass ein Mensch wächst“, sagte zunächst Christiane Elgass, Schulleiterin des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Rosenheim II auf die Eingangsfrage, was Bildung eigentlich ausmache.
In der anschließenden Diskussion waren sich die Beteiligten dann einig, dass sich die Bildungslandschaft in den nächsten Jahren verändern wird. „Gerade in Zeiten, in denen Informationen überall für jeden verfügbar sind, ist es wichtig, die Menschen darin zu bilden, wie sie mit diesen Informationen umgehen“ sagte Andreas Nickel, Programmchef des Funkhaus Rosenheim

Verbote verhindern den Lernprozess

Im Umgang mit neuen technischen Möglichkeiten, wie beispielsweise der Nutzung künstlicher Intelligenz, sei es umso wichtiger, diese aktiv zu nutzen und kennenzulernen. Dass Social-Media-Verbote für Minderjährige, wie es sie beispielsweise in Australien gibt, nicht der richtige Weg seien – auch darin waren sich die Podiumsgäste einig.
Es sei sowieso fraglich, wie solche Verbote kontrolliert werden würden, merkte Bianca Stein-Steffan, Leiterin der Volkshochschule Rosenheim-Inntal, an. Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim, ergänzte, dass „man die Ressourcen, die man zur Überwachung solcher Verbote bräuchte, stattdessen lieber einsetzen sollte, um die jungen Menschen im Umgang mit sozialen Medien zu unterstützen. „Bildung ist ein Prozess“, fasste Prof. Dr. Christian Albrecht, Professor für Praktische Theologie der Ludwigs-Maximilians-Universität zusammen.
(Quelle: Pressemitteilung Evangelisches Bildungswerk / Beitragsbild: Evangelisches Bildungswerk: Günter Jaritz, zeigt: Freuen sich auf die Dietrich-Bonhoeffer-Akademie – Evangelisches Bildungswerk gGmbH: Dekanin Dagmar Häfner-Becker und Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand der Diakonie Rosenheim).