Alpenländisches Adventssingen in Prien

Alpenländisches Adventssingen in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Alpenländisches Adventsingen findet am Samstag, 9. Dezember, in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Prien (Landkreis Rosenheim), statt.

Zur musikalischen Gestaltung wurden von Marlene Anner im Auftrag der Prien Marketing GmbH namhafte Volksmusik- und Gesangsgruppen eingeladen. Es wirken mit: die Capella Vocale Prien, die Sunnaukirchner Sängerinnen aus Bruckmühl, der Kolbermoorer Mannergsang, das Kirchleitn Ensemble unter der Leitung von Rudi Ritter sowie die Moosboch-Bläser. Die verbindenden Texte spricht Siegi Götze. Beginn ist um 15.30 Uhr. Anschließend lädt der Priener Christkindlmarkt zum gemütlichen Verweilen ein.
Karten gibt es ab sofort im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon  08051 / 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de sowie Restkarten ab 14.30 Uhr an der Kasse am Kirchenportal.
Weitere Informationen finden Interessierte unter https://www.tourismus.prien.de/priener-christkindlmarkt/. Der Flyer „Priener Christkindlmarkt“ ist ab November 2023 im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, unter Telefon o8051 / 6905-0 oder info@tourismus.prien.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbil: Copyright  Kirchleitn Ensemble Prien Marketing GmbH)

Besonderes Glaubensseminar in Eiselfing

Besonderes Glaubensseminar in Eiselfing

Eiselfing / Babensham / Landkreis Rosenheim – Über 40 Angehörige des Pfarrverbands Eiselfing-Babensham haben sich Anfang Oktober im Eiselfinger Pfarrheim zum ersten von sechs Seminarabenden zusammengefunden. Dabei dürfte das Thema des angebotenen Kurses ebenso anspruchsvoll wie herausfordernd sein: Unter dem Motto „Credo – ich glaube“ setzt Pfarrer Thomas Weiß zusammen mit den beauftragten  Referenten sowie den Gruppenleitern bewusst auf Ernsthaftigkeit und Entspanntheit. Diese besondere Mischung scheint aufzugehen, denn die Premiere ist angesichts der tiefgreifenden Gespräche vor Ort bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern offenkundig hervorragend angekommen.

Besonders sind auch die Zielgruppen der Eingeladenen, an die sich der Pfarrverband bereits in der Vorbereitung zum Glaubensseminar gewandt hatte. Eingeladen waren und sind für die Folgekurse Gläubige aus den Pfarreien Eiselfing und Babensham, sowie darüber hinaus alle, die an Fragen des Glaubens Interesse haben. Insofern spielt es keine Rolle ob man jung oder alt, Christ oder Andersdenkender ist. Auch wenn sich die Impulsvorträge zunächst an den Abschnitten des apostolischen Glaubensbekenntnisses der katholischen Kirche orientieren, so hat schon der erste Seminarabend gezeigt, dass der Gesprächsbedarf der Anwesenden zum Teil weit darüber hinaus geht. Hierfür möchte der Glaubenskurs nicht zuletzt in den Gruppen-Gesprächen eine Plattform bieten.

Den Eingangsvortrag hielt Pfarrer Weiß, der sich sehr über die Teilnehmerzahl freute. Der Seelsorger ging vor allem auf die Bedeutung der Worte „ich glaube“ ein, die sich ihm zufolge zwar schnell dahinsagen lassen könnten, denen aber eine nicht zu unterschätzende Bedeutung beigemessen werden sollte. Er zeigte unter anderem auf, dass das Glauben über einen Denkprozess hinaus auch eine tiefergehende Vertrauensbereitschaft erfordere. In den Folgekursen werden beispielsweise Themen wie Schöpfung, Geist, Auferstehung und Vergebung behandelt. Die Treffen finden am 10., 17. und 24. Oktober sowie am 7. und 14. November statt. Beginn ist jeweils um 19.45 Uhr im Pfarrheim Eiselfing. Die Teilnahme ist kostenlos.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrgemeinderat Eiselfing / Babensham – Beitragsbild: Pfarrgemeinderat Babensham, zeigt: Vortrag von Pfarrer Thomas Weiß am ersten Seminarabend des Credo-Kurses im Pfarrheim Eiselfing)

Seelsorger feiert Dienst- und Priesterjubiläum

Seelsorger feiert Dienst- und Priesterjubiläum

Eiselfing / Babensham / Landkreis Rosenheim – Der Pfarrverband Eiselfing-Babensham hat  ein bemerkenswertes Doppeljubiläum gefeiert: Die zusammengeschlossenen Pfarreien St. Rupert und St. Martin freuten sich über das silberne Dienstjubiläum „ihres“ Seelsorgers, Pfarrer Thomas Weiß, und zugleich über dessen 30-jähriges Priesterjubiläum.

In Eiselfing kamen unmittelbar vor dem örtlichen Pfarrfest Angehörige der beiden Gemeinden zusammen und feierten in der Pfarrkirche St. Rupert mit dem Jubilar einen Festgottesdienst. Dieser wurde von Eiselfinger und Babenshamer Chören und Fahnenabordnungen feierlich umrahmt.

Anekdoten aus der Vergangenheit

Bereits vorab hatten zahlreiche Gratulanten ihre herzlichen Glückwünsche entrichtet. Dabei wurde in den Ansprachen auch so manche Anekdote aus den vergangenen Jahrzehnten in Erinnerung gerufen. So soll beispielsweise ein von Thomas Weiß vergessener Regenschirm einen nicht unwesentlichen Anteil an der Entscheidung zu Gunsten der seelsorgerischen Tätigkeit in Babensham und Eiselfing gehabt haben.
Der Leiter des Pfarrverbands wurde im 26. Juni 1993 im Dom zu Freising von Kardinal Friedrich Wetter zum Priester geweiht. Als Kaplan war er von 1993 bis 1996 in Fürstenfeldbruck und von 1996 bis 1998 in Moosach bei Grafing tätig. Im September 1998 trat er seinen Dienst als Pfarrer in Eiselfing und Babensham an.
Der Jubilar dankte allen Gratulanten für die herzlichen Glückwünsche und darüber hinaus auch allen die sich seit seinem Amtsantritt vor 25 Jahren im Pfarrverband engagiert haben. „Ich bin all denen ganz besonders verbunden, die sich in unseren pfarreilichen Gremien, Gruppen und Einrichtungen sowie in unseren kirchlichen Vereinen einbringen und für ein gutes, lebendiges Miteinander im Glauben sorgen“, so Pfarrer Weiß.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrgemeinderat Babensham / Beitragsbild: Pfarrgemeinderat Babensham)

„Zuhause in der Ferne“

„Zuhause in der Ferne“

Rosenheim – Bunt und fröhlich feierte die kroatisch katholische Gemeinde in Rosenheim an diesem Wochenende ihr 50-jähriges Bestehen. Am Freitagabend gab es einen Festakt im Ballhaus. Am heutigen Sonntagvormittag folgte dann der feierliche Festgottesdienst in der Christkönigkirche.

50 Jahre kroatische Gemeinde Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Das Ballhaus in Rosenheim war beim Festakt voll besetzt. Fotos: Innpuls.me

Im Jahr 1973 gründete die Erzdiözese München und Freising die Kroatische katholische Mission in Rosenheim. Das Einzugsgebiet ist groß. Mittlerweile gehören ihr rund 8000 Katholiken an.
Pfarrer ist seit sechs Jahren Frano Cugura. Kleinere Andachten hält er im Gemeindehaus in der Heilig-Geist-Straße. Der Gottesdienst am Sonntag findet aber immer in der Christkönig-Kirche statt.
Dort wurde am heutigen Sonntag dann auch der feierliche Festgottesdienst gefeiert. Neben den Mitgliedern der Kirchengemeinde nahmen daran auch zahlreiche Ehrengäste teil, darunter Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

Obst vor dem Altar der Christkönigkirche in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Obst vor dem Altar der Christkönigkirche in Rosenheim.

50 Jahre kroatische Gemeinde Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Der Altar war festlich geschmückt.

Die Kirche war passend zum Erntesonntag festlich geschmückt. Im Mittelgang standen die Opfergaben bereit, darunter ein kleines Olivenbäumchen und eine Schüssel mit kroatischer Erde.
Als Zeichen der Verbundenheit wurde der Gottesdienst teils in kroatischer und teils in deutscher Sprache gehalten. Viele der Gläubigen kamen festlich gekleidet in kroatischen Trachten.

50 Jahre kroatische Gemeinde Rosenheim. Fotos: Innpuls.me

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg.

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg sprach in seiner Predigt über die Herausforderungen, die sich Menschen stellen müssten, die aus den unterschiedlichsten Gründen heraus ihre Heimat verlassen und in der Ferne einen Neuanfang wagen.
Die kroatische katholische Gemeinde bereichere mit ihrer eigenständigen Kultur das Erzbistum München und Freising ebenso wie die Stadt Rosenheim. „Migration stellt eine Herausforderung dar, kann aber auch eine Bereicherung sein“, so der Weihbischof.
Die Gesellschaft in Deutschland verändere sich und werde zunehmend weltlich. Auch als Christ fühle man sich da immer öfter einmal ähnlich wie ein Migrant. Mauern aufzuziehen und sich dahinter zu verstecken sei aber der falsche Weg.

Folklore-Auftritte auf der Bühne. Foto: Innpuls.me

Ein buntes Programm mit Folklore-Auftritten stand beim Festabend auf dem Programm.

Am Vorabend wurde das 50-jährige Bestehen der kroatisch katholischen Gemeinde in Rosenheim mit einem Fest im Ballhaus Rosenheim gefeiert. Unter den Gästen weilten zahlreiche Ehrengäste wie der Generalkonsul Vladimir Duvnajak. Auch viele Seelsorger nahmen an den Feierlichkeiten teil, darunter Pfarrer Sebastian Heindl, Leiter der Kirche Christkönig.
Die bayerische und die kroatische Flagge zierten die Bühne. Zum Auftakt sangen die Gäste gemeinsam die kroatische Nationalhymne „Unsere schöne Heimat“.
Wie schön diese Heimat ist, bewiesen dann folkloristische Auftritte und Lieder aus Kroatien.
In den vielen Grußworten wurde auch immer wieder in die Vergangenheit und die Entstehung der kroatisch katholischen Gemeinde in Rosenheim zurückgeblickt. „In Rosenheim haben wir einen Ort gefunden, wo wir uns Zuhause fühlen, ein Zuhause in der Ferne“, sagte Dr. Alexander Hoffmann, Abteilungsleiter der muttersprachlichen Seelsorge der Erzdiözese München und Freising.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier weitere Impressionen: 

 

Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Auf dem Programm standen viele Grußworte und ein Festessen. Aufgelockert wurde der Abend mit Folkloretänzen und kroatischen Liedern.
Nachruf auf Hans-Peter Czech

Nachruf auf Hans-Peter Czech

Rosenheim – Fürsorge, Engagement sowie voller Einsatz für seine Mitmenschen und für die Gesellschaft prägten das Leben von Hans-Peter Czech. Alleine 16 Jahre lang war er Vorsitzender vom Rosenheimer Kreiskatholikenrat. In dieser Zeit setzte er sich unter anderem dafür ein, die gesellschaftspolitischen und sozialen Anliegen der Kirche offensiv zu vertreten. Es gab für ihn keine halben Sachen. Er war ein Vorbild für viele und in vielerlei Hinsicht, nicht nur für seine Familie, um die er sich liebevoll bis ins Alter mit Freude und Umsicht kümmerte und sich jeden Tag aufs Neue freute, an deren Spitze zu stehen. Jetzt ist er im Alter von 79 Jahren in München verstorben.

Geboren wurde Hans-Peter Czech am 30. Juni 1944 im Sudetenland. Nach der Flucht wuchs er in Dinkelscherben bei Augsburg auf und siedelte mit seinen Eltern, seinen zwei Brüdern und seiner Schwester im Alter von zwölf Jahren nach Erding um. Dort begann er auch zu ministrieren. Damit war der Grundstein für sein jahrzehntelanges Engagement in der katholischen Kirche gelegt. Er brachte sich bei den Maltesern ein, deren Gründungsmitglied er war. Durch seine ehrenamtliche Arbeit lernte er seine Frau Dorothea kennen, die er 1966 heiratete. Die Ehe brachte drei Kinder hervor. Aus beruflichen Gründen zog die Familie 1977 nach Rosenheim.

Mit Überzeugung und Motivation engagierte er sich im Pfarrgemeinderat, als Erstkommunion- und Firmhelfer sowie mit großer Leidenschaft als Kirchenpfleger. Wohl beispiellose 50 Jahre lang war er in den beiden Pfarreien Heilig Blut sowie Mariä Himmelfahrt als Kommunionhelfer und Lektor tätig. Auch in vielen beruflichen Ehrenämtern war Hans-Peter Czech aktiv, zum Beispiel im Amtsgericht, im Arbeitsgericht und als Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer.

„Er war immer zur Stelle, wenn wir ihn brauchen“

Das Wichtigste in seinem Leben waren jedoch stets seine Frau, seine drei Kinder mit Schwiegerkindern und seine acht Enkel. Sein Augenmerk lag immer darauf, dass alle gut versorgt sind. „Er war immer zu Stelle, wenn wir ihn brauchten“, so Tochter Michaela Gietl im Gespräch mit der Kirchenzeitung.
Die letzten acht Jahre seines Lebens waren immer wieder von Sorgen um sein Herz geprägt. 2015 und 2016 hatte der Rosenheimer zwei große Herzoperationen, die auch körperliche Spuren hinterließen und seine Kraft immer wieder einschränkten. Im Juni spitzte sich die Lage schließlich wieder zu und es stand erneut eine OP an. Mit der Krankensalbung gestärkt war er trotzdem zuversichtlich und begab sich in die Hände Gottes. Am vergangenen Freitag verstarb Czech im Herzzentrum in München. „Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen und die Erinnerung an all das Schöne mit Dir wird stets in uns lebendig sein“, wird auf seinem Sterbebild stehen.
Totenandacht war am Donnerstag, 28. September, um 19 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Rosenheimer Stadtteil Pang, die Beerdigung mit Domkapitular Pfarrer Daniel Reichel dort am Freitag, 29. September, um 10 Uhr.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Archiv Martin Aerzbäck)

Stadtkirche: Pfarrer Zach geht, Dekan Heindl bleibt

Stadtkirche: Pfarrer Zach geht, Dekan Heindl bleibt

Rosenheim – Der Leiter der neuen Rosenheimer Stadtkirche steht fest: Am 1. Dezember kommt Monsignore Domkapitular Thomas Schlichting als Stadtpfarrer nach Rosenheim und damit zurück in seine Geburtsstadt (wir berichteten). Doch damit nimmt das Personalkarussell erst so richtig an Fahrt auf. Denn es wird weitere personelle Veränderungen geben, die in Zusammenhang mit dem Aufbau des neuen Pfarrverbands, dem größten seiner Art im Erzbistum München und Freising, stehen.

Pfarrkirche Christkönig. Foto: Martin Aerzbäck

Findet der Einführungsgottesdienst für den neuen Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Christkönig statt? Bis jetzt steht das ebenso wenig fest, wie der Termin. Fotos: Martin Aerzbäck

So wird Pfarrer Andreas Maria Zach (68), heute Leiter der Stadtteilkirche-Inn, am 30. November von seinem Dienst entpflichtet. Das hat Dr. Christoph Kappes, Leiter der Pressestelle im Erzbischöflichen Ordinariat München und Freising, jetzt auf Anfrage bestätigt.
Pfarrer Fabian Orsetti, der seit dem Wechsel von Domkapitular Daniel Reichel nach Freising die Stadtteilkirche-Am Wasen administriert, wird von dieser Aufgabe ebenfalls befreit. Er hat dann elf Monate lang übergangsweise den Rosenheimer Süden betreut und kann sich wieder voll dem benachbarten Pfarrverband Stephanskirchen widmen.

Sebastian Heindl bleibt wohl noch bis Pfingsten 2024

Anders stellt sich die Situation im Rosenheimer Westen dar. Dort wird Dekan Sebastian Heindl (70) weiter in der Seelsorge tätig sein und auch die Pfarreien Christkönig, St. Michael und St. Quirinus vorerst weiter betreuen. „Mit ihm ist derzeit vereinbart, dass er bis Pfingsten 2024 die Stadtteilkirche Rosenheim-Am Zug leiten wird“, so Dr. Kappes.

Monsignore Domkapitular Schlichting erhält also Unterstützung zum Start in Rosenheim. Nicht nur von Dekan Sebastian Heindl, sondern auch von weiteren haupt- und ehrenamtlichen Kräften. So sind derzeit mit Mathias Klein-Heßling, Pater Dariusz Burdalski und Pater Gracious Chirattolickal drei weitere Priester in Rosenheim tätig. Inwiefern sie sowie die aktuellen Pastoral- und Gemeindereferenten jedoch auch in der Stadtkirche ihren Dienst absolvieren werden, steht noch nicht fest.

„Final Besetzung ist noch in Klärung“

„Die finale Besetzung des Seelsorgeteams ist noch in Klärung“, so Dr. Kappes. Im Rahmen des Aufbaus einer künftigen Stadtkirche Rosenheim gilt es ihm zufolge auch geeignete neue Leitungsstrukturen zu schaffen und die Aufgaben im Pastoralteam sowie die Gremienstrukturen mit den Ehrenamtlichen weiterzuentwickeln. Fest steht jedenfalls: Vakanzen oder anderweitige Übergangszeiten wird es nicht geben.

Noch nicht absehbar ist dagegen der Termin für den Einführungsgottesdienst des neuen Stadtpfarrers. Und, wo dieser stattfindet – am Sitz der neuen Stadtkirche in St. Nikolaus oder beispielsweise in Christkönig, dem größten Gotteshaus im Stadtgebiet? Denn dabei sein wollen wohl viele, wenn der neue Rosenheimer Stadtpfarrer zum ersten Mal einen Gottesdienst feiert und damit ein neues Kapitel der katholischen Kirche in Rosenheim eröffnet.
(Quelle: Artikel Martin Aerzbäck / Beitragsbild, Foto: Martin Aerzbäck)