Ausbesserungsarbeiten in luftiger Höhe

Ausbesserungsarbeiten in luftiger Höhe

Rosenheim – Bei dieser Arbeit darf man keine Höhenangst haben: Bei der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim werden am heutigen Donnerstag kaputte Dachschindeln ausgetauscht. 

65 Meter hoch ist der Kirchturm von St. Nikolaus und auch auf dem Dach befindet man sich noch in sehr luftiger Höhe. Für die Arbeiter, die aktuell dort oben tätig sind, ist das aber kein Problem. Professionell tauschen sie kaputte Dachschindeln aus.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Firmlinge erkunden Feuerwehr

Firmlinge erkunden Feuerwehr

Tachterting / Landkreis Traunstein – 16 Firmlinge des Pfarrverbandes Tacherting, Peterskirchen und Emertsham besuchten zusammen mit dem Diakon Rainer Borgfeldt die Feuerwehr Tacherting. Dabei verfolgten die Gäste das Ziel, ihre Sozialkompetenzen zu erweitern und ihren persönlichen Erfahrungsschatz zu erweitern. Die beiden Jugendwartinnen Franziska Weschta und Sophia Reichthalhammer haben sich in den Vorbereitungen mächtig ins Zeug gelegt und den interessierten Jugendlichen einen umfangreichen Einblick in die „Welt der Feuerwehr“ bereitet.

Nach einer kurzen Begrüßung und einigen Informationen wie die Feuerwehr Tacherting und das Feuerwehrwesen überhaupt funktionieren, zündeten die Tachertinger ihr „Erlebnisfeuerwerk Feuerwehr“. Mit viel Begeisterung ließen sich die jungen Menschen vom Rahmenprogramm mitreißen und beindrucken. Im Umgang mit einem echten Rettungsspreizer war sowohl eine ruhige Hand als auch eine Portion Geschicklichkeit gefordert. Der aus vielen einzelnen Holzklötzchen bestehende Turm musste vorsichtig und Stück für Stück abgetragen werden – ohne dabei einzustürzen.

„Angeordnete Wasserschlacht“

Was wäre ein Besuch bei der Feuerwehr, ohne mit einem echten Feuerwehrschlauch zu spritzen. Die sommerlichen Temperaturen boten für die „angeordnete Wasserschlacht“ die besten Voraussetzungen. In den Gesichtern aller Beteiligten war die Freude und die Begeisterung bei diesem Programmpunkt deutlich abzulesen. Staunende Gesichter waren die Folge als die Aktiven der Feuerwehr noch den „großen Wasserwerfer“ auf dem Dach des Einsatzwagens in Betrieb genommen haben und das Wasser in hohen Bogen in die angrenzende Wiese „geschossen“ wurde.
Natürlich wurden auch die Einsatzfahrzeuge sowie die verschiedenen Schutzausrüstungen vorgeführt. Viele wollten dabei ganz genau wissen, was sich hinter den Rollläden der „großen roten Autos“ befindet und wozu man diese Geräte einsetzt. Staunende Blicke gab es auch bei der „Modenschau“ der Gastgeber. Die Firmlinge bekamen sehr anschaulich gezeigt, wofür die Feuerwehrleute die unterschiedlichen Schutzausrüstungen brauchen. Gerade der schwere grüne Ganzkörperanzug für Gefahrguteinsätze hat die jungen Frauen und Männer sichtlich beeindruckt.
„Feuerwehr und Kirche sind beides eine Art Seelsorge für die Menschen“, so das Fazit von Rainer Borgfeldt am Ende eines spannenden Abends, verbunden mit dem Dank über die Gastfreundschaft bei der örtlichen Feuerwehr. Für die 16 Jugendlichen bildete der Feuerwehrbesuch den Abschluss eines Firmprojektes. Bereits zuvor wagten auch einen Blick hinter die Kulissen bei der Lebenshilfe, der Caritas sowie einer Tagespflegeeinrichtung und schauten den dort beschäftigten Menschen über die Schulter.

„Ich hoffe, dass bei vielen unserer Gäste ein Funke der Begeisterung übergesprungen ist und sich die Firmlinge zukünftig ehrenamtlich bei der Feuerwehr engagieren“, so Tachertings Kommandant Walter Hofstetter. Gleichzeitig lobte er Diakon Rainer Borgfeldt für dessen großartige Projektarbeit im Rahmen der Firmvorbereitung. Zum Abschluss der „actionreichen Stunden“ versammelten sich alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Abendessen. Bei Pizza und Erfrischungsgetränken haben sich die Feuerwehrleute und die Firmlinge lange ausgetauscht. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild Anita Mußner- Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Zahl der Katholiken geht weiter zurück

Zahl der Katholiken geht weiter zurück

München / Bayern – 2022 traten in Bayern so viele Menschen aus der katholischen Kirche aus wie nie zuvor. Die Erzdiözese München-Freising verzeichnete 49.029 Kirchenaustritte und damit 13.706 Austritte mehr als im Jahr 2021. Das geht aus der kirchlichen Statistik hervor, die heute veröffentlicht wurde.

Zum 21. Dezember 2022 lebten 1,499 Millionen Menschen katholischen Glaubens im Erzbistum München-Freising, was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 38,9 Prozent entspricht. Zum Vergleich: 2021 waren es noch 1,562 Millionen und damit 40,6 Prozent.
Die hohen Austrittszahlen seien „nicht zu beschönigen und die Entwicklung besorgniserregend. Wir bedauern jeden Austritt sehr“, so Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising zu den heute aktuell veröffentlichten Zahlen. Nicht wenige würden als Grund für ihren Austritt die Fälle sexuellen Missbrauchs in den vergangenen Jahrzehnten und des mangelhaften Umgangs damit nennen.
„Das im Januar 2022 vorgestellte, von der Erzdiözese in Auftrag gegebene und der Öffentlichkeit zugängliche Gutachten hat uns hier nochmal vieles deutlich aufgezeigt“, erklärt Klingan. Die Erzdiözese werde an dem „eingeschlagenen Weg der konsequenten Aufarbeitung, der Hinwendung zu den Betroffenen und der Prävention festhalten und ihn weitergehen“. Hier werde man auch trotz absehbar zurückgehender finanzieller Ressourcen „sicher nicht nachlassen“, versicherte der Generalvikar. Zudem setzte man alles daran, weiter auf vielfältige Weise mit den kirchlichen Diensten und Angeboten für die Menschen  da zu sein, in der Seelsorge, der Caritas und der Bildung.

Wieder mehr Trauungen, Taufen und Firmungen

Die kirchliche Statistik weist aber auch positive Entwicklungen aus. Nach starken Einschränkungen vieler Bereiche des kirchlichen Lebens während der Corona-Pandemie gab es 2022 Erholungseffekte. So stieg die Zahl der Trauungen um mehr als Dreiviertel an, auch die Taufen und Firmungen legten zu und näherten sich wieder dem Niveau vor der Pandemie an.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heute ist Siebenschläfertag

Heute ist Siebenschläfertag

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Am 27. Juni ist Siebenschläfertag – und damit schauen viele heute das Wetter wieder ganz genau an. Aber was hat dieses putzige Tierchen eigentlich damit zu tun? Die Antwort: Nichts!

„Das Wetter am Siebenschläfertag noch sieben Wochen bleiben mag“ – so lautet die bekannte Bauernregel für den heutigen 27. Juni. Viele glauben, diese Regel hat etwas mit dem gleichnamigen Nagetier zu tun. Aber das stimmt nicht.

Legende der „Sieben Schläfer von Ephesus“

Gemeint ist damit die Legende der „Sieben Schläfer von Ephesus“. Diese besagt, dass die sieben Brüder Serapion, Martinianus, Maximus, Johannes, Dionysius, Constantinus und Malchus vor der Christenverfolgung durch Kaiser Decius im Jahr 251 nach Christus in eine Höhle bei Ephesus flohen und sich einmauerten. Danach sollen sie in einen tiefen Schlaf gefallen sein – der über 200 Jahre andauerte.
Durch die gregorianische Kalenderreform ist das Datum 27. Juni überholt. Eigentlich fällt der Siebenschläfertag seitdem auf den 7. Juli.

Was ist dran an der Bauernregel?

Dennoch ist was dran an diesem Lostag. Es geht dabei aber nicht um einen speziellen Tag, sondern viel mehr um die Großwetterlage um diese Zeit herum und das hängst mit dem Jetstream zusammen. Der ändert sich ständig, bleibt aber in der Regel im Hochwinter oder Hochsommer für einige Wochen sehr konstant. Ende Juni / Anfang Juli – also um das Datum des Siebenschläfertags herum – , hat der Jetstream dann häufig seinen Verlauf für den Sommer gefunden. Die Trefferquote liegt laut verschiedener Studien deutschlandweit bei über 60 Prozent, speziell in Oberbayern sogar bei fast 80 Prozent.

Blick auf die Wetterkarte

Damit lohnt der Blick zum Wetter in dieser Woche auf alle Fälle. Heute und Morgen soll es in der Region Rosenheim ab und zu regnen. Donnerstag wird wohl der sonnigste und wärmste Tag der Woche. Danach geht es eher wieder durchwachsen weiter, aber die Temperaturen bleiben sommerlich warm. Fassen wir zusammen: Sonnenschein und Regen – das hört sich für Mensch und Natur gar nicht so schlecht an.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Brustkreuz des emeritierten Papstes Benedikt XVI. gestohlen

Brustkreuz des emeritierten Papstes Benedikt XVI. gestohlen

München / Traunstein – Bei einem Einbruch in die Stadtkirche St. Oswald in Traunstein wurde das Brustkreuz des verstorbenen emeritierten Papstes Benedikt XVI. entwendet. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Montag, 19. Juni zwischen 11:45 Uhr und 17:00 Uhr, brachen unbekannte Täter eine in der Wand eingelassene Ausstellungsvitrine in der Stadtkirche Traunstein auf und entwendeten das darin ausgestellte Brustkreuz.
Bei dem Brustkreuz handelt es sich um die päpstliche Pektorale, die Papst Benedikt XVI. seiner Heimatpfarrei vermacht hatte. Darüber hinaus wurde von den unbekannten Tätern die Kasse des Zeitschriftenverkaufsstandes aufgebrochen und das Bargeld entwendet.
Für die katholische Kirche ist der Wert des sakralen Gegenstandes nicht bezifferbar.
Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die weiteren Ermittlungen übernommen.
Weitere Angaben zum konkreten Tathergang können zum jetzigen Zeitpunkt aus
ermittlungstaktischen Gründen noch nicht gemacht werden.

Zeugenaufruf:
Das Bayerische Landeskriminalamt bittet um Mithilfe und stellt folgende Fragen:
• Wem sind zwischen 11:45 Uhr und 17:00 Uhr im Bereich der Stadtkirche Traunstein
verdächtige Personen aufgefallen?
• Wer hat im Vorfeld in der näheren Umgebung verdächtige Wahrnehmungen gemacht,
die im Zusammenhang mit dem Einbruch stehen könnten?
• Wer kann sonst sachdienliche Hinweise zur Tat, zu den Tätern oder dem gestohlenen
Brustkreuz geben?
Hinweise nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 089 / 1212 – 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Klosterkirche, Rosenheim, 1903

Klosterkirche, Rosenheim, 1903

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1903. Auf der historischen Foto sehen wir die Klosterkirche in Rosenheim.

Im Jahr 1854 wurde mit dem Bau des Kapuziner-Klosters in Rosenhiem begonnen. Im Jahr 1888 wurde die Sebastianikapelle zur Kapuzinerkirche erweitert. 1997 wurde die Kirche grundsaniert. Im Januar 2017 wurde der Konvent geschlossen.
Die Parkanlage vor der Kirche ist auch längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)