Pfarrfest in der Kastenau

Pfarrfest in der Kastenau

Kastenau / Rosenheim – Das Pfarrfest im Rosenheimer Stadtteil Kastenau findet am kommenden Samstag, 24. Juni, statt. Auf dem Programm stehen nach dem Gottesdienst bayerische Schmankerl, Musik und Kindergaudi.

Der Gottesdienst mit Kinderchor beginnt um 17 Uhr. Danach geht es zum Feiern in den Pfarrhof (Kastenauer Straße 32, 83022 Rosenheim). Bei schlechtem Wetter findet die Feier im Pfarrheim statt.
Für das leibliche Wohl der Gäste wird mit Grillspezialitäten und bayerischen Schmankerln gesorgt. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Vograreuther Dorfmusi.
Für die Kinder gibt es Spiele.
Veranstalter ist der Pfarrgemeinderat Heilige Familie Kastenau.
(Quelle: Mitteilung Pfarrgemeinderat Heilige Familie Kastenau / Beitragsbild: Symbolfoto Innpuls.me)

Morgenerwachen in Aschau im Chiemgau

Morgenerwachen in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Absolute Stille herrschte am heutigen Donnerstagmorgen am Fuße der Katholischen Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ (Landkreis Rosenheim). Und die ersten Sonnenstrahlen richteten sich auf das Gotteshaus. 

Ganz langsam schiebt sich die aufgehende Sonne hinter der Kampenwand empor und sorgt mit ihrem Licht für dieses zauberhafte Fotomotiv. Nicht nur eine mystische Stimmung die sich dabei im Bankerldorf zeigt, sondern ein beindruckendes Foto der Spiegelung konnte festhalten werden
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Roßacker-Kapelle, Rosenheim, 1905

Roßacker-Kapelle, Rosenheim, 1905

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1905. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Roßacker-Kapelle in Rosenheim. 

Die Roßacker-Kapelle am Roßacker 5 in Rosenheim besticht auch heute noch durch ihre wunderschöne Rokoko-Ausstattung. Ihre Wurzeln gehen zurück in das Jahr 1737. Im Zuge der Säkularisation sollte die Kapelle abgebrochen werden. Dazu kam es aber dann zum Glück nicht.   Somit blieb der Stadt Rosenheim dieses kunstgeschichtliche Kleinod im mittlerweile dicht bebauten westlichen Teil des Rosenheimer Stadtkerns erhalten.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Letzte Ausgabe des Kirchen-Journals

Letzte Ausgabe des Kirchen-Journals

Rosenheim –  Gewaltige Umbrüche stehen in der katholischen Kirche in der Stadt Rosenheim an. Die drei Stadtteilkirchen verschmelzen zu einer Stadtkirche (wir berichteten). Der Gründungsprozess soll am 1. Adventssonntag 2023 starten. Doch schon jetzt wird die Veränderung mehr und mehr spürbar: das Journal der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn erschien nun zum letzten Mal, zumindest vorübergehend. 

12 Jahre erreichte das Journal der Stadtteilkirche Rosenheim einmal jährlich die Gläubigen in diesem Gebiet und informierte über alles, was im Kirchenleben in den vergangenen 12 Monaten alles passiert ist und welche wichtigen Termine in den kommenden Monaten anstehen.
Dabei machte das Journal auch vor kontroversen Themen keinen Halt. Auch über den Missbrauchsskandal und den synodalen Weg wurde berichtet.
Nun ist damit Schluss. „In diesem Jahr erscheint das Journal der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn in seiner letzten Ausgabe. Aufgrund privater und beruflicher Veränderungen sowie personeller Umbrüche im Kreis der Hauptamtlichen bleibt uns, dem Redaktionsteam, keine andere Wahl, als uns mit dieser letzten Ausgabe zu verabschieden und Pfia `God zu sagen“, schreibt das Redaktionsteam dazu, dass sich aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften der Stadtteilkirche Rosenheim-Inn zusammensetzte.

Auf den knapp 50 Seiten spürbar wird die Unsicherheit wohl vieler katholischen Gläubigen in Rosenheim aber auch die feste Absicht, das Kirchenleben in der Stadt möglichst bunt und vielfältig am Leben zu erhalten.
Einfach wird dies aber sicherlich nicht werden. Denn die geplanten Umbrüche sind tatsächlich gewaltig. Statt bisher je einen eigenen Pfarrer für die drei Stadtteilkirchen wird zukünftig der Pfarrer von St. Nikolaus für die gesamte Seelsorge der katholischen Kirche Rosenheim letztverantwortlich sein. Zwei Pfarrvikare sollen ihm zur Seite gestellt werden. „Der Stellenplan für die Jahre 2030 sieht dann lediglich 1,5 weitere Mitarbeiter für das gesamte Stadtgebiet vor“, schreibt Pfarrer Andreas Maria Zach dazu.

Einschnitte in seelsorgerische Bereiche unumgänglich

Natürlich werde es daneben noch Seelsorger geben, die für bestimmte Bereich zuständig sind, bspw. Kinder, Jugend, Senioren, Kranke, Notfall. Aber: „Die gute Ausstattung, die wir in unseren Pastoralteam jetzt noch haben, wird es wohl nicht mehr geben“. Bedeutet, einige Bereiche werden zukünftig also nicht mehr in dem Umfang gestaltet werden können, wie bisher gewohnt. Dazu schreibt Pfarrer Andreas Maria Zach: „Da der Stellenabbau schrittweise erfolgt, ist es jetzt an der Zeit zu überlegen welche seelsorgerischen Bereiche für unsere Stadt wesentlich sind und welche wir nicht mehr im üblichen Umfang gestalten können.“

Auch zu den Kirchenaustritten bezieht Pfarrer Andreas Maria Zach in dem aktuellen Kirchen-Journal ausführlich Stellung. Fakt ist: Die Hälfte der Bundesbürger gehört nun nicht mehr der römisch-katholischen oder evangelischen Kirche an. Diese Entwicklung macht auch in der Stadt Rosenheim nicht Halt.

Das höchste Austrittsalter liegt nach Erfahrung von Pfarrer Andreas Maria Zach zwischen 20 und 30 Jahren und die zweithöchste Altersgruppe zwischen 50 und 60 Jahren. Oftmals äußere sich mit diesem Schritt die Enttäusch über eine Person. „Dann trät i hoit aus!“ höre er immer öfter.
Generell würden Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene immer seltener mit Kirchen in Berührung kommen. Dementsprechend stelle sich Entfremdung ein und Ältere würden bei einer Art Lebensbilanz feststellen, dass ihre Kirche zu den Gruppierungen gehört, denen sie sich nicht mehr zugehörig fühlen.

„Entkirchlichungsprozess seit 40 Jahren unaufhaltsam“

Letztendlich würden dann aber natürlich auch die Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche bei den Austritten eine große Rolle spielen.
Die Zahlen zu den Kirchenaustritten für das Jahr 2022 liegen derzeit noch nicht vor. Pfarrer Andreas Maria Zach befürchtet, dass sie noch heftiger ausfallen als 2021. Und die evangelische Kirche könne davon nicht profitieren, obwohl es dort keine Zöllibat gibt und auch Frauen Priesterinnen und Bischöfinnen werden können. Pfarrer Andreas Maria Zach schließt daraus, dass der Entkirchlichungsprozess unaufhaltsam ist. „Im Jahr 1986 hielten in Mitteleuropa noch 44 Prozent der Bevölkerung Religion für wichtig, 2020 waren es nur noch 19 Prozent. Glaube und Kirche scheinen damit in eine gewisse gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit zu rutschen“, so Zach.
Doch trotzdem ist sich der Rosenheimer Pfarrer sicher, dass es die großen Kirchen weiterhin geben wird: „Das steht außer Frage. Aber wie werden sie aussehen?“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Journal Stadtteilkirche Rosenheim-Inn / Beitragsbild: Innpuls.me)

Feierliches Fronleichnamsfest in Pang

Feierliches Fronleichnamsfest in Pang

Pang / Rosenheim – Feierlich war der Gottesdienst zum Fronleichnamsfest in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Rosenheimer Stadtteil Pang, der am heutigen Sonntag stattfand. Am Feiertag, dem vergangenen Donnerstag, war bereits das zentrale Rosenheimer Fronleichnamsfest in der Innenstadt gefeiert worden (wir berichteten).

 

Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck

Musikalisch umrahmten die Messe der Kirchenchor der Stadtteilkirche-Am Wasen unter Leitung von Andreas Penninger und die Wasner Musi mit Hans Rutz. Prächtig war die Prozession, die im Anschluss durch die Stadtteile Pang und Aising zog. Unter dem Baldachin trug Fabian Orsetti, Pfarrer von Stadtteilkirche-Am Wasen und Pfarrverband Stephanskirchen, die Monstranz. Ihn begleiteten zahlreiche Ortsvereine samt Fahnenabordnungen, die Zunftstangen mit Blumen der Katholischen Landjugendbewegung Aising-Pang, die Ministranten, einige Erstkommunionkinder, Paul Deutschenbaur, Vorsitzender des Rosenheimer Dekanatsrats, sowie die Stadträte Georg Kaffl, Anna Rutz, Reinhard Tomm, Josef Gasteiger und Monika Fischbacher.

Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck

Im Anschluss spendierte der Pfarrgemeinderat Mariä Himmelfahrt unter Leitung von Veronika Wylezol gekühlte Getränke und Mittagessen im Schatten der Bäume am Kriegerdenkmal unterhalb der Pfarrkirche, wo der gelungene Vormittag gemütlich ausklang.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild, Fotos: Martin Aerzbäck)

Hier weitere Bilder: 

Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck
Am 16. Juni startet Sommerfestival "Tollwood". Und für viele Besucher gehörte dazu in den vergangenen Jahren auch immer ein Besuch des Kirchleins von Väterchen Tomofeij im Olympiapark. Diesmal geht das leider nicht mehr.
Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck
Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck
Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck
Fronleichnam im Rosenheimer Stadtteil Pang. Fotos: Martin Aerzbäck
„Kircherl von Väterchen Tomofej“ abgebrannt

„Kircherl von Väterchen Tomofej“ abgebrannt

München – Am 16. Juni startet wieder das Sommerfestival „Tollwood“ in München. Und für viele Besucher gehörte dazu in den vergangenen Jahren auch immer ein Besuch des Kirchleins von Väterchen Tomofeij im Olympiapark. Diesmal geht das leider nicht mehr. Die Kirche ist in der Nacht auf den heutigen Sonntag komplett abgebrannt. 

Die Meldung ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München gegen 1.10 Uhr am heutigen Sonntagmorgen ein. Mehre Streifen wurden zu der Kirche entsendet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Polizei und Feuerwehr stand das Kirchlein bereits komplett in Flammen.
Da ein vorsätzlicher Branddelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden im Nahbereich zur Kirche Personen kontrolliert. Ein Tatverdacht ergab sich dabei nach den Angaben der Polizei aber nicht.
Das hölzerne Gebäude brannte vollständig ab. Auch oberirdisch verlaufende Stromleitungen wurden beschädigt. Die Schadenshöhe kann bislang nicht beziffert werden.

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Münchens

Die Ost-West-Friedenskirche galt als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Münchens. Erbaut wurde sie in den 1950er Jahren von Timofei Wassiljewitsch Prochorow – einem Eremit aus Russland. Als Baumaterial für die Kirche benutzte er zusammen mit seiner Frau Schutt aus dem zweiten Weltkrieg. Die Besucher staunten darüber, mit wie viel Liebe und Kreativität das Kirchlein gestaltet war. Die Decke funkelte beispielsweise mittels silberfarbigem Schokoladenpapier märchenhaft.
Die Kirche war weder katholisch noch orthodox, sondern galt laut der Stadt München als Symbol, um den Osten und den Westen und alle Christen zu versöhnen.
Als die Olympischen Spiele 1972 in München stattfanden, wurde das Olympiagelände extra weiter nördlich gelegt als geplant, um die kleine Kirche zu erhalten. Umgeben war sie mit einem wunderschönen kleinen Garten.
Väterchen Timofey starb 2004 im Alter von rund 110 Jahren – als bis dahin ältester Münchner. Nun ist auch seine Kirche Geschichte.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam /Info Presseinformation Polizeipräsidium München / Beitragsbild: Symbolfoto re)