Zeit zum Innehalten

Zeit zum Innehalten

Rosenheim / Hittenkirchen / Landkreis Rosenheim / Bayern – Zeit zum Innehalten: Gestern gedachte die katholische Kirche ihren Heiligen. Am heutigen Mittwoch, 2. November wird mit Allerseelen aller Verstorbenen gedacht. 

Tage, die auch gerne genutzt werden für eine Verschnaufpause vor dem baldigen vorweihnachtlichen Trubel, um sich so wieder einmal auf sich selbst, seine Liebsten und die Wunder der Natur zu fokussieren. Ein guter Ort dafür war gestern die Gemeinde Hittenkirchen in schönen Chiemgau. Im Hintergrund die Bergkette mit Wendelstein, Hochries, Laubenstein und Zellerhorn. Noch sind die bunten Blätter am Baum, doch ward werden auch diese zu Boden fallen und Vergangenheit sein.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H. Reiter)

Gräbersegnung an Allerheiligen

Gräbersegnung an Allerheiligen

Rosenheim / Bayern – Der November ist in der katholischen Kirche der Monat im Jahr, an dem der Verstorbenen gedacht wird. Allerheiligen am 1. November zählt zu den Hochfesten und ist neben Bayern auch in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein gesetzlicher Feiertag.

Da es sich um einen sogenannten stillen Feiertag handelt, sind an diesem Tag öffentliche Veranstaltungen, die nicht dem ernsten Hintergrund des christlichen Gedenktages gerecht werden, nicht erlaubt.
An Allerheiligen wird aller Heiligen über das Gebet und den Fürbitten gedacht. Am morgigen 2. November ist dann Allerseelen. Dabei wird dann aller Verstorbenen gedacht.

Nach Allerheiligen
kommt Allerseelen

Zu Allerheiligen gehört auch die Segnung der Gräber mit Totengedenken. Auf dem Städtischen Friedhof in Rosenheim findet dies am heutigen 1. November um 15 Uhr statt. Der Gedenkgottesdienst für alle Verstorbenen der Pfarreien findet am morgigen 2. November um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus statt.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Karin Wunsam)

Letzter Gottesdienst mit Pfarrer Reichel

Letzter Gottesdienst mit Pfarrer Reichel

Pang / Rosenheim – Gut besucht war der Pfarrgottesdienst am gestrigen Sonntag, in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Rosenheimer Stadtteil Pang. Es war zugleich der vorerst letzte Gottesdienst von Domkapitular Dekan Daniel Reichel, Pfarrer der Stadtteilkirche-Am Wasen sowie der beiden Pfarrverbände Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf, in der Region Rosenheim. Dementsprechend nutzten viele Gläubige im Anschluss noch einmal die Möglichkeit nutzten, sich persönlich von dem Geistlichen zu verabschieden, der in den vergangenen zwölf Jahren in Stadt und Landkreis Rosenheim wirkte. Er wechselt, wie berichtet, zum Jahresende nach Freising (wir berichteten).

Beim Stehempfang nach dem Gottesdienst

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Gläubigen noch einmal bei einem Stehempfang persönlich von Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel verabschieden. Fotos: Martin Aerzbäck

Neben Reichel zelebrierten die Messe Pfarrvikar Mathias Klein-Heßling, Pfarrvikar Pater Dariusz Burdalski, Gemeindereferentin Maria Leutgäb und Pastoralreferent Hans Maier im Beisein einer großen Ministrantenschar. Eine musikalische Umrahmung kam vom Kirchenchor Pang-Heilig Blut mit Kirchenmusiker Andreas Penninger. Zudem gaben die Kinder vom katholischen Kindergarten St. Josef unter Leitung von Kathrin Krones zusammen mit einigen ihrer Mitarbeiterinnen ein einstudiertes Lied zum Besten.

Kontakt auf Augenhöhe war
stets sehr geschätzt

Veronika Wylezol, Vorsitzende vom Pfarrgemeinderat der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, sowie Kirchenpfleger Franz Unterlinner sprachen jeweils ihren Dank für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Jahren aus und überreichten ein Geschenk. Zudem betonten sie, dass Reichel eine sehr gut aufgestellte Stadtteilkirche an seinen Nachfolger übergebe und der Kontakt auf Augenhöhe von allen stets sehr geschätzt wurde. Wylezol, Unterlinner und Pfarrsekretärin Michaela Gietl überreichten zudem ein gemeinsames Geschenk der Pfarrei.
Reichel stellte den Heiligen Zachäus in den Mittelpunkt seiner Predigt. „Gott macht uns groß“, stellte der Pfarrer in Bezug auf die Botschaft Christi fest und machte Mut für die vor den Gemeinden liegende Zeit. Darüber hinaus bedankte sich Reichel bei allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und entschuldigte sich für den Fall, dass einmal ein Wort nicht richtig angekommen sei. Auch seine Überzeugung, durch das Aufbrechen von Traditionen Platz für Neues zu machen, betonte er gleichsam mit der Entschuldigung, falls es auch diesbezüglich einmal ein Missverständnis gegeben habe.

Stehempfang vor
der Kirche

Bei einem Stehempfang vor der Kirche bestand im Anschluss an den Gottesdienst die Möglichkeit, sich persönlich von Reichel zu verabschieden, auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken und ihm für seine Zeit in Freising alles Gute zu wünschen. Die Bewirtung hatten der Pfarrgemeinderat und zahlreiche Helfer übernommen.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beiragsbild, Fotos: Martin Aerzbäck)

Hier weitere Bilder des gestrigen Abends: 

Gottesdienst mit Pfarrer Daniel Reichel
Abschiedsgottesdienst von Daniel Reichel in Pang
Abschiedsgottesdienst mit Daniel Reichel
Stehempfang in Pang
Drei Frauen beim Stehempfang in Pang beim Abschied von Pfarrer Daniel Reichel
Ein Mann und eine Frau verabschieden sich von Pfarrer Reichel
Beim Stehempfang in Pang fuer Dekan Daniel Reichel
Aschauer Kapellenweg neu entdecken

Aschauer Kapellenweg neu entdecken

Aschau / Landkreis Rosenheim – Es gibt ihn schon lange – den Kapellenweg Nord und Süd  in Aschau im Chiemgau und vielen kennen auch die Geschichten der Kapellen und Kirchen, die sich auf ihm erwandern lassen. Jetzt kann man diesen Weg neu entdecken – mittels Psalmen. 

Kapellen und Kirchen sind Orte die zur Einkehr, zum Innehalten einladen. Was aber, wenn die Worte manchmal fehlen, die zum Ausdruck bringen können, was einen gerade bewegt? Warum sollte es man dann nicht mit Psalmen versuchen, Texte die schon seit 3000 Jahren gesprochen werden?

Jeder Kapelle wurde ein 
passender Psalm zugeordnet

Jeder Kapelle auf dem Kapellenweg wurde deshalb nun ein passender Psalm, teils in neuer Sprache, zugeordnet, der inspirierend oder heilend oder tröstend sein kann. Der Wegbegleiter lädt ein, die wunderschönen Kapellen neu und anders zu erfahren.
Die Psalmen und Texte haben für diesen neuen Aschauer Wegbegleiter Regina Maurer-Fuchs (Vierte von links) und Monika Krempl (Mitte) zusammengestellt. Viele beeindruckende Fotoaufnahmen auf über 40 Seiten, aufgenommen aus verschiedensten besonderen Blickwinkeln, stammen aus der Fotolinse von Aschaus Tourismuschef und Hobbyfotograf Herbert Reiter (rechts).
Die beiden örtlichen Seelsorger Betina Heckner (Zweite von links) von der evangelischen Kirchengemeinde und von der katholischen Kirchengemeinde, Pfarrer Paul Janßen (links), freuten sich, den druckfrischen Aschauer Kapellenwegweiser an der Kettenkapelle von den Initiatoren überreicht zu bekommen.
Der Kapellenwegweiser ist kostenlos in den Tourist Infos Aschau und Sachrang, Telefon 08052/90490 bzw. unter www.aschau.de sowie in den Kirchen erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: re)

Abschied von Dekan Daniel Reichel

Abschied von Dekan Daniel Reichel

Rosenheim / Landkreis – Nach 12 Jahren verlässt Domkapitular Dekan Pfarrer Daniel Reichel Rosenheim. Sein Umzug nach Freising ist für den 23. November geplant (siehe Interview).  Aktuell befindet er sich im Abschiedsmodus mit vielen Abschiedsfeiern. So nun auch in der Filialkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz in Westerndorf am Wasen.

Verabschiedung von Pfarrer Daniel Reichel vor der Kirche

Viele herzliche Worte gab es bei der gestrigen Verabschiedung für den Geistlichen. Fotos: Martin Aerzbäck

Der Abschiedsgottesdienst am gestrigen Donnerstagabend war gut besucht. Viele Gläubige nutzten die Gelegenheit, sich von dem Geistlichen, der die vergangenen zwölf Jahre Pfarrer der Rundkirche war, zu verabschieden.
Veronika Wylezol, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats und Kirchenpfleger Franz Unterlinner sprachen jeweils Dank für die gute Zusammenarbeit aus.
Dekan Reichel wiederum bekannte, sich in Westerndorf immer besonders gut aufgehoben und „daheim“ gefühlt zu haben.

Jubiläumsjahr in
Erinnerung gerufen

Er ging dabei auch auf die baulichen Ähnlichkeiten zwischen der Westerndorfer Kirche und der Wallfahrtskirche Maria Birnbaum in Siedenbach, einer Gemeinde in seinem Heimat-Landkreis Aichbach-Fiedberg, ein. Daneben rief der Priester mit Freude das Jubiläumjahr zum 350. Besehen der barocken Filialkirche, das im Jahr 2018 gefeiert worden war, in Erinnerung.
Nach dem Gottesdienst bestand die Möglichkeit bei einem Stehempfang vor der Kirche, sich persönlich von Reichel zu verabschieden, auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken und ihm für seinen neuen beruflichen Abschnitt in Freising alles Gute zu wünschen. Die Bewirtung hatte der Pfarrgemeinderat übernommen.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild; Fotos: Martin Aerzbäck)

Hier Impressionen vom gestrigen Abend:

Vollbesetzte Kirche beim Abschiedsgottesdienst
Daniel Reichel in der Kirche beim Gotesdienst
Blick auf den Stehempfang vor der Kirche
Abschiedsfeier Daniel Reichel
Abschiedsfeier Daniel Reichel
Abschiedsfeier Daniel Reichel. Viele Gläubige um einen Stehtisch
Drei Männer unterhalten sich
Eine Frau verabschiedet sich von Daniel Reichel
Gläubige stehen in der Reihe, um sich von Daniel Reichel zu verabschieden.
„Verwandlung“ in Kirche St. Nikolaus

„Verwandlung“ in Kirche St. Nikolaus

Rosenheim – Noch bis zum 6. November ist in der Rosenheimer Stadtpfarrkirche St. Nikolaus im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Bildhauer Werner Pokorny und Maler Andreas Legath in der Städtischen Galerie Rosenheim die Installation „Verwandlung“ zu sehen.

Installation in der Kirche St. Nikolaus in Rosenheim - Riesiges rotes Gewand mit Kreuz haengt im Altarraum von der Decke

Andreas Legath, Verwandlung, Kirche St. Nikolaus, Rosenheim. Foto: @Martin Weiand.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt Andreas Legath in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus seine im Jahr 2019 entstandene Installation „Verwandlung“.

Zeichen des
blutigen Martyriums

Diese bezieht sich ursprünglich auf die sieben Altäre der Karmelitenkirche Reisach. Der „Weinstock“, „Engel geleiten dich ins Paradies“, „Kleider des Heils“, „Schutzengel“, „Palmen“, „die Wurze Jesse“ und der „Rote Mantel Christi“ als Zeichen des blutigen Martyriums symbolisieren mit den großformatigen Assemblagen (Bilder mit dreidimensionalen Gegenständen) Wandlung und Transzendenz. Schuld, Sünde und Frevel erfahren so eine Verwandlung in Unschuld und Vergebung.
Obgleich den Arbeiten in der gegenwärtigen Präsentation das bezuggebende barocke Umfeld fehlt, können sie trotzdem im so schönen neutralen Presbyterium von Sankt Nikolaus ihre ganz eigene Kraft entfalten.

Letzte Gelegenheit für
Führung durch Städtische Galerie

Die Ausstellung in der Städtischen Galerie endet ebenfalls am 6. November. Dort findet an diesem Tag zudem um 14 Uhr eine Führung mit Ausstellungskuratorin Elisabeth Rechenauer statt. Bei einem einstündigen Rundgang wird die die Entwicklung ausgewählter Arbeiten und die besondere Vorgehensweise beider Künstler erläutern. Voranmeldung ist sinnvoll unter galerie@rosenheim.de oder 08031 / 365 1447. Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro pro Person zuzüglich Eintritt.

(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild, Foto: @ Martin Weiand)