Vortrag und Führung durch die Ausstellung im Kloster Seeon

Vortrag und Führung durch die Ausstellung im Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Eine Führung zur Ausstellung „Wandel und Neubeginn – Der Künstler Franz Rudolf Wanka und die frühen Nachkriegsjahre in Kloster Seeon“ gibt es am 26. Januar im Mesnerhaus von Kloster Seeon.

Die Ausstellung läuft noch bis 9. März. Interessierte haben am Sonntag, 26. Januar um 17:30 Uhr die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren. Knut Wanka, der Sohn von Franz Rudolf Wanka, gibt im Mesnerhaus Einblick in das besondere Leben seines Vaters und sein künstlerisches Schaffen in Seeon und Obing ab 1945 bis in die fünfziger Jahre. Anhand vieler Originale, die Wanka unter anderem im Flüchtlingslager „Schloss Seeon“ schuf, gelingt ein spannender Einblick in eine Zeit, die von Umsturz und Wandel radikal geprägt und dennoch ein hoffnungsvoller Neubeginn war.
Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de wird gebeten.
Öffnungszeiten Ausstellung: 10 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr (Dienstag Ruhetag).
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Über 10.000 Euro Spenden für die Helden des Alltags

Über 10.000 Euro Spenden für die Helden des Alltags

Rosenheim – Die Ausstellung der Helden im Lokschuppen ist beendet. In der Ausstellung selbst wurden Spenden für die Helden des Alltags, der Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V., gesammelt. 10.400 Euro kamen so zusammen und wurden jetzt gespendet.

Die „Helden“ Ausstellung im Ausstellungszentrum Lokschuppen in Rosenheim ist beendet. Doch ist die Zeit für Alltagshelden nun vorbei? Ganz klar: nein. Die Botschaft der Ausstellung halt noch in den Köpfen nach. Was bedeutet es wirklich, ein Held zu sein? Und wie kann die Gesellschaft das Engagement von Pflegekräften und Ehrenamtlichen stärken und in den Fokus rücken?
Ein konkretes Beispiel für gelebte Solidarität gab es im vergangenen Jahr direkt vor Ort: Während der gesamten  Ausstellung konnten Besucher eine Spendenbox für die Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V. mit einer persönlichen Spende füllen. Die finale Auszahlung war beeindruckend: ganze 10.400 Euro kamen als Zeichen der Anerkennung zusammen.
Die großzügige Spende wird vollständig dem engagierten Personal der Nachbarschaftshilfe zugutekommen. Zusammen im Team wird entschieden, wie das Geld sinnvoll eingesetzt wird, von der Möglichkeit eines externen Coachings bis hin zu einer gemeinsamen Freizeitaktivität, um den Mitarbeitern eine Auszeit und wertvolle persönliche Weiterentwicklung zu bieten.
Das Ausstellungszentrum Lokschuppen und die Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V. danken allen Spendern. Durch ihre Unterstützung wird der unermüdliche Einsatz der Pflegekräfte honoriert und sichtbar gemacht.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs+Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: von links: Gabi Pelitli, Ariane Taube, Katrin Tiefholz, Ewa Schlegel, Pflegedienstleitung, Gabi Wiesner, Veronika Leidel, Geschäftsleitung der Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V., Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen. Copyright VKR)

Ausstellung: Elisabeth Mehrl – wie Sterne zählen

Ausstellung: Elisabeth Mehrl – wie Sterne zählen

Prien – Noch bis einschließlich Sonntag, 26. Januar zeigt die Galerie im Alten Rathaus Prien unter dem Titel „wie Sterne zählen“ Gemälde von Elisabeth Mehrl.

In ihrer seit über 40 Jahren künstlerischen Aktivität, mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, hat sie ein umfangreiches und unverwechselbares Werk geschaffen. Die Malerei von Elisabeth Mehrl thematisiert große Sehnsüchte. Aus dem Unbewussten kommend, materialisieren sich diese gleichsam, indem sie sich an Dinge heften. Mehrl malt vorwiegend überdimensional große Schmuckstücke, häufig auch Perlenstränge, diese sind wie kaum andere Gegenstände untrennbar mit großen Gefühlen verbunden. Die Künstlerin inszeniert in ihrer Malerei gerade das Moment des auratischen „Aufgeladenseins“, indem sie ihre Bildgegenstände ohne alles erzählerische Beiwerk präsentiert. Vor monochromem, vielschichtigem Farbhintergrund scheinen die gemalten Schmuckstücke zu schweben, wirken seltsam distanziert und gleichzeitig in ihrer Plastizität sehr präsent.

Rahmenprogramm

Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein facettenreiches Rahmenprogramm. Am Sonntag, 12. Januar kann man um 14.30 Uhr an einer Führung mit Kuratorin Inge Fricke teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter ingridfricke@t-online.de erforderlich, regulärer Eintritt. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich. Nachwuchskünstler experimentieren bei dem Workshop „Kinder machen Kunst“ am Dienstag, 14. Januar, um 14.30 Uhr. Geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind acht Personen. Der Eintrittspreis, inklusive Materialkosten, beträgt jeweils 8 Euro pro Kind.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Die Begegnung mit Elisabeth Mehrls Bildern ist eine sinnliche, von Gefühlen getragene Erfahrung. Stets tendieren ihre Werke zu einer Autonomie, die ins Offene möglicher Bedeutungen führt und jeder vermeintlichen Eindeutigkeit überlegen ist. Copyright Elisabeth Mehrl)

„Dem Winter entgegen“ in der „Kleinen Werkraumgalerie“

„Dem Winter entgegen“ in der „Kleinen Werkraumgalerie“

Rosenheim –  Die Kunstausstellung in der „Kleinen Werkraumgalerie“ von Künstler Alfons Röckl im Herzen von Rosenheim hat Tradition. Aktuell ist es wieder so weit.

Ausstellung in der "Kleinen Werkraumgalerie" von Alfons Röckl 2024. Fotos: Hendrik Heuser

Peter Pohl ging mit einem Bauchladen voller Kunstpostkarten durch die Reihen. Fotos: Hendrik Heuser

Die „kleine Werkraumgalerie“ hat ihren Sitz in der Heilig-Geist-Straße 4 bei dem Feinkost-Laden Winkler. Eine alte Treppe führt zu den kleinen, altehrwürdigen Räumlichkeiten. Künstler Alfons Röckl versteht es gut, Kunst darin perfekt in Szene zu setzen und miteinander in Interaktion treten zu lassen.

Ausstellung in der "Kleinen Werkraumgalerie" von Alfons Röckl 2024. Fotos: Hendrik Heuser

Verschiedenste Formate und Stilrichtungen sind diesmal wieder mit dabei.

Präsentiert und verkauft werden auch diesmal wieder Werke zahlreicher regionaler Künstler.. Die Bandbreite reicht von Bildern in Postkartengröße bis hin mittelgroßen Acrylarbeiten.

Die Eröffnungsveranstaltung war gut besucht. Alfons Röckl und Hendrik Heuser trugen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit Kästner-Gedichte vor und Peter Pohl bot den Gästen mittels Bauchladen verschiedenste Kunstpostkarten an.
Geöffnet ist die Adventausstellung „Dem Winter entgegen“ noch bis zum 23. Dezember, jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag vom 16 bis 20 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Helden Ausstellung im Lokschuppen verabschiedet sich

Helden Ausstellung im Lokschuppen verabschiedet sich

Rosenheim – Die Helden Ausstellung im Ausstellungszentrum Lokschuppen in Rosenheim neigt sich ihrem Ende entgegen. Noch bis einschließlich Sonntag, 15. Dezember, können die Besucher die Mischung aus Heldenfiguren der Antike, der Literatur, der Geschichte, der Fiktion und auch des Alltags erleben.

Zum Abschluss einige besondere Höhepunkte:

Filmfans dürfen sich auf eine besondere Führung am 6. Dezember freuen. Um 15 Uhr bietet Leihgeber Jan Eric Hauber eine Spezialführung zu Filmhelden und seinen ausgestellten Sammlerstücken. Dabei handelt es sich um originale Filmrequisiten aus großen Kino-Blockbustern wie „Harry Potter“, „Forrest Gump“ und „Operation Walküre“. Die Führung eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren. Neben dieser Spezialführung werden außerdem täglich Führungen angeboten. Das Führungsprogramm kann im Webshop unter www.lokschuppen.de eingesehen und gebucht werden. Tickets sind ebenfalls an den Ausstellungskassen erhältlich.
Am Freitag, 13. Dezember lädt Schriftsteller Christian von Aster zu einer außergewöhnlichen Lesung unter dem Titel „Ruprechts großer Rutentest – Eine Lesung wider die wonnigliche Weihnachterei“ ein. Diese findet in den Ausstellungsräumen des Lokschuppens statt. In seiner Rolle als literarischer Teilzeitweihnachtsmann präsentiert von Aster seinem festlich gestimmten Publikum eine Auswahl an beinahe besinnlichen Texten. Diese zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus hintergründigem Humor, bissiger Satire und fein dosierten Reimen aus.
Für Familien sind die pädagogischen Bastelworkshops ein Highlight. In den Workshops lernen Kinder und Jugendliche mit allen Sinnen: Aus Materialien wie Filz, Pappe und spezieller Folie gestalten sie eigene Masken, Figuren und Anhänger. Dabei werden Kreativität, Fantasie und motorische Fähigkeiten gefördert. Bis zum Ende der Ausstellung gibt es nur noch zwei Gelegenheiten, daran teilzunehmen: Am Samstag, 30. November und am Samstag, 14. Dezember, jeweils um 12 Uhr und 13 Uhr.

Die neue Ausstellung im Lokschuppen

Obwohl die Ausstellung am 15. Dezember ihre Pforten schließt, arbeitet das Team des Ausstellungszentrums Lokschuppen im Hintergrund auf Hochtouren. Zum einen wird der Abbau und Rücktransport der Exponate abgewickelt. Zum anderen wird bereits die nächste Ausstellung vorbereitet: „Titanic – Ihre Zeit. Ihr Schicksal. Ihr Mythos.“ Vom 14. März 2025 bis zum 6. Januar 2026 können die Besucher „an Bord“ gehen. Originalartefakte, Multimedia-Installationen und Passagiergeschichten werden die Tragödie des legendären Schiffs zum Leben erwecken. Das Publikum wird den Geschichten der Reisenden lauschen, die eisige Kälte des Atlantiks in einem Eiswasserbecken fühlen und den Untergang der Titanic in einer 10-minütigen Projektion miterleben können.
(Quelle: Pressemitteilung Veranstaltungs+Kongress GmbH Rosenheim / Beitragsbild: Einblick in die Ausstellung Copyright Axel Jussei)

Ausstellungsführung und Vortrag über Franz Rudolf Wanka

Ausstellungsführung und Vortrag über Franz Rudolf Wanka

Seeon / Landkreis Traunstein – Im Oktober wurde im Mesnerhaus von Kloster Seeon die Ausstellung „Wandel und Neubeginn, Der Künstler Franz Rudolf Wanka und die frühen Nachkriegsjahre in Kloster Seeon“ eröffnet. Nun bietet sich am Sonntag, 10. November um 17 Uhr die Gelegenheit, mehr über den Künstler Franz Rudolf Wanka (1908 – 1976) zu erfahren.

Sein Sohn Knut Wanka gibt im Rahmen eines Vortrages und einer Präsentation im Ausstellungsbereich Einblick in das besondere Leben seines Vaters und sein künstlerisches Schaffen. Franz Rudolf Wanka kam in der frühen Nachkriegszeit 1945/1946 in das ehemalige Kloster Seeon, um im dortigen Flüchtlingslager vorübergehend Unterkunft zu finden. In Seeon und wenig später in Obing fand sein künstlerisches Schaffen sowie sein Privatleben einen Neuanfang. Anhand vieler Bilder gelingt ein spannender Einblick in eine Zeit, die von Umsturz und Wandel radikal geprägt und dennoch ein hoffnungsvoller Neubeginn war. Die Veranstaltung im Mesnerhaus dauert etwa 1. Stunde. Um vorherige Anmeldung wird gebeten, gerne per E-Mail an: kultur@kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: F. R. Wanka (1908-1976): Selbstportrait, 63×48, Öl auf Leinwand, 1968 Copyright F.R. Wanka Kloster Seeon)