Ausstellung mit Werken von Felix Bibus in Pang eröffnet

Ausstellung mit Werken von Felix Bibus in Pang eröffnet

Pang / Rosenheim – In der Grundschule Pang (Stadt Rosenheim) hat Oberbürgermeister Andreas März am gestrigen Mittwochnachmittag (3.4.2024) die vom Historischen und Heimatverein Pang organisierte Bilderschau von Werken des Malers Felix Bibus eröffnet.

Kalten mit Plackernühle. Ein Werk des Malers Felix Bibus, das aktuell in der Grundschule Pang, zu sehen ist. Fotos: Hendrik Heuser

Adalbert Meishammer hat zahlreiche Gemälde des 1945 aus dem nordböhmischen Leitmeritz vertriebenen Malers aus Privatbesitz hier versammelt. Bibus, der später in der Rosenheimer Erlenau lebte und starb, war zwischen den Weltkriegen ein hochgeachteter Kunstprofessor mit Kontakten zur Künstlergemeinschaft „Die Brücke“.

In seiner Rosenheimer Zeit widmete er sich in den Wasengemeinden der traditionellen Landschaftsmalerei, mit der er sich seine hiesige Existenz aufbaute. In vielen Familien in Rosenheim, Aising, Pang und Westerndorf hängen seine Werke, die hier nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Heimatvereinsvorsitzender Hans Demberger freute sich über die große Besucherschar zur Eröffnung, der Franz Knarr in seiner lebhaften Vortragskunst Leben und Werk des Künstlers vorstellte.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum Sonntag, 7.April, täglich von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag bereits ab 10 Uhr.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Ausstellung in der Galerie Marah ART: „Was ist Heimat?“

Ausstellung in der Galerie Marah ART: „Was ist Heimat?“

Bernau / Landkreis Rosenheim – Was ist Heimat? Diese Frage beschäftigt viele Menschen. Nicola Heim setzt sich in ihrer aktuellen Ausstellung in der Bernauer Galerie „Marah-Art“ künstlerisch mit dieser Frage auseinander und hat sich dazu mit ihrer Künstlerkollegin Annabelle Wimmer-Bakic zusammengetan.

Es ist die letzte Ausstellung in der Bernauer Galerie. Mit Ende am 4. April schließt Marah-Art endgültig ihre Pforten.

Ausstellung in der Galerie Marah-ART. Foto: Hendrik Heuser

Mit Ende der Ausstellung schließt die Galerie Marah-Art Ihre Pforten. Fotos: Hendrik Heuser

Nicola Heim setzt sich schon seit Jahren mit  dem Begriff „Heimat“ auseinander und findet dazu immer wieder neue Betrachtungsweise. Annabelle Wimmer-Bacik widmet sich dem Thema „Bienenmedizin“:

Ausstellung in der Galerie Marah-Art. Foto: Innpuls.me

Öffnungszeiten in der Galerie Marah ART (Chiemseestraße 20, 83233 Bernau am Chiemsee): Dienstag, Donnerstag, Freitag, 14 bis 18 Uhr sowie Donnerstag von 10 bis 12 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Traditionelles Handwerk trifft modernes Design

Traditionelles Handwerk trifft modernes Design

Seeon / Landkreis Traunstein – Noch bis zum 26. Mai  sind im Mesnerhaus Seeon sowie im Außenbereich des Kultur- und Bildungszentrums des Bezirks Oberbayern Arbeiten von Auszubildenden der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei des Landkreises Berchtesgadener Land zu sehen.
 
Die Ausstellung „schnitzen.schreinern.machen.“ gibt einen Einblick in den aktuellen Ausbildungsalltag, von der ersten Skizze bis zu den fertigen Arbeiten der Schüler der beiden Fachrichtungen. Besucher können sich dabei vom handwerklichen Geschick sowie den kreativen Arbeiten der Auszubildenden überzeugen. Die Ausstellung ist täglich von 10 – 12:30 Uhr und 13:30 – 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
An der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei des Landkreises Berchtesgadener Land wird seit über 150 Jahren traditionelles wie zeitgemäßes Handwerk gelehrt. Das Material Holz, ein wunderbarer, vielfältiger und zeitloser Werkstoff, steht bei beiden Fachrichtungen im Vordergrund. Jedes Jahr kommen Auszubildende aus ganz Deutschland nach Berchtesgaden, um während ihrer dreijährigen Ausbildung die Bearbeitung von Massivholz und das Entwickeln einer eigenen Formensprache zu erlernen. Höchste Anerkennung erhielt die Schule im Jahr 2022 durch die Eintragung in das Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes, gemeinsam mit vier weiteren Holzbildhauerschulen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, diese Handwerkskunst in Bayern und schließlich auch in unserer Region zu bewahren, die von Generation zu Generation weitergegeben wird und letztendlich auch die Identität und Vielfalt der bayerischen Kultur prägt.
Der Ausstellungsraum im Mesnerhaus bietet für die handwerklichen Arbeiten den perfekten Rahmen. Neben fertigen Möbeln oder Skulpturen werden auch Beispiele aus der großen Bandbreite des begleitenden Unterrichts gezeigt: Freihandzeichnung, Schrift, farbiges Fassen, digitale Techniken und Druckgrafik. Großformatige Arbeiten werden zusätzlich im Außenbereich aufgestellt.
Interessierte haben am 14. April und 12. Mai um 14 Uhr die Möglichkeit, an einer Ausstellungsführung mit Lehrenden und Auszubildenden der Berufsfachschule teilzunehmen. Im Anschluss stehen die jungen Künstler den Nachmittag über für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.
Mehr Infos zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm unter www.kloster-seeon.de.
(Quelle: Pressemitteilung: Kloster Seeon / Beitragsbild: „Männlicher Akt“ von Luise Sauerbrey Copyright Kloster Seeon Luise Sauerbrey)
Ausstellung „Manifold“ in der „Kunst-Mühle“ eröffnet

Ausstellung „Manifold“ in der „Kunst-Mühle“ eröffnet

Rosenheim – Eröffnet wurde am vergangenen Freitagabend die Ausstellung „Manifiold“ in der Kunst-Mühle in Rosenheim. Veranstalter ist der Kunstverein Rosenheim. Gezeigt werden Installationen, Skulpturen, Papier, Textil und Artist Books der Künstlerin Susanne Kessler.

„Manifold“  ist ein mehrdeutiger englischer Begriff, hauptsächlich steht er für Mannigfaltigkeit in der Mathematik. Die in Berlin und Rom lebenden Künstlerin Susanne Kessler zeigt in der Rosenheimer „Kunst-Mühle“ des Kunstvereins im E-Werk an der Klepperstraße zart-raumgreifende Gebilde aus Draht, Kunststoff und Stoff sowie Papierkollagen.
Laudator Dr. Johannes Nathan, Vorsitzender der Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin und alte Freund der Künstlerin, verglich als Kenner des Werks von Leonardo da Vinci die Strukturen Von Kesslers Werken mit topographischen Zeichnungen des italienischen Genies. Kassler, die lange Jahre in verschiedensten Weltregionen lebte und arbeitete, will mit ihren Gebilden die Mannigfaltigkeit Strukturen von Städten, wie zum Beispiel Jerusalem, darstellen.
Kunstvereins-Vorsitzende Dr. Olena Balun merkte an, dass auch der Name der Mangfall, die hier in den Inn mündet, sich aufgrund ihres mäandernden Laufs vom Tegernsee von der Bezeichung „Die Mannigfaltige“ herleite. Auch in England gibt es einen „River Manifold“.
Zu sehen ist die Ausstellung in der Kunst-Mühle (Klepperstraße 19) bis 28. April. Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag, Samstag, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr, Sonntag von 11 bis 17.30 Uhr. Weitere Infos hier.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Kunst aus Papier in Bad Aibling

Kunst aus Papier in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Bis zum 14. April zeigt der Kunstverein Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) eine Ausstellung mit Papierarbeiten der zwei Professoren für Kunstpädagogik Thomas Heyl und Lutz Schäfer. Die Vernissage fand am gestrigen Sonntagabend (17.3.2024) statt.

Vernissage der Ausstellung mit Papierarbeiten zweier Professoren für Kunstpädagogik in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser
Vernissage der Ausstellung mit Papierarbeiten zweier Professoren für Kunstpädagogik in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser

Lutz Schäfer schafft räumliche Gebilde aus Papiermasse. Die Bilder von Thomas Heyl korrespondieren mit der Formensprache der Plastiken von Lutz Schäfer. Durch zahllose Farbschichten auf Papier entstehen körperhafte Gebilde, die beispielsweise an Pflanzen, Früchte oder Körbe erinnern.
Thomas Heyl studierte Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München und lehrt heute Kunst und Didaktik an der PH Freiburg.  Lutz Schäfer hatte Lehraufträge an der TH Karlsruhe inne und promovierte an der Fakultät für Bildende Kunst in Berlin.

Vernissage der Ausstellung mit Papierarbeiten zweier Professoren für Kunstpädagogik in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser
Vernissage der Ausstellung mit Papierarbeiten zweier Professoren für Kunstpädagogik in Bad Aibling. Fotos: Hendrik Heuser

Die Ausstellung wird gezeigt in der Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus (Irlachstraße 5, 83043 Bad Aibling). Bis 14 April kann sie besichtigt werden, immer samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.
(Quelle: Mitteilung Kunstverein Bad Aibling / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Ausstellung „Runter vom Sofa“ nun in Rosenheimer Stadtbibliothek

Ausstellung „Runter vom Sofa“ nun in Rosenheimer Stadtbibliothek

Rosenheim – Die Ausstellung „Runter vom Sofa – auf ins Mehrgenerationenhaus!“ ist vom AWO-Mehrgenerationenhaus in die Rosenheimer Stadtbibliothek gewandert. Bis zum 6. Mai 2024 werden die Werke dort nun präsentiert.

Die Wände sind wieder weiß im Rosenheimer AWO Mehrgenerationenhaus – die Foto-Collagen von der Fotografin Regine Stauch und die Texte von Wally Wagner sind abgehängt. Was ist denn da los?

Das Fotoprojekt 2023 „Runter vom Sofa – auf ins AWO Mehrgenerationenhaus“ ist im Rahmen der Lokschuppen Ausstellung „Heldinnen und Helden“ (wir berichteten) in die Stadtbibliothek Rosenheim gewandert. Damit wird nun dort das „heldenhafte“ Wirken der Ehrenamtlichen, das Miteinander und Füreinander im Mehrgenerationenhaus, vom bis zum 6. Mai 2024 präsentiert – als Ehrung der Menschen, die sich im Mehrgenerationenhaus freiwillig engagieren und mit dabei sind!

Hintergrund zu dem Projekt

Ein Jahr lang haben Regine Stauch und Wally Wagner, selbst ehrenamtlich Tätige im Mehrgenerationenhaus, die verschiedenen Angebote begleitet. Dazu gehörten unter anderem Kurse, Veranstaltungen und sozialen Projekte. Sie haben Fotos und die dazu passenden Texte von ihren Interviews erstellt und attraktiv für die Dokumentation gestaltet.
(Quelle: Pressemitteilung AWO-Mehrgenerationenhaus / Beitragsbild: Copyright Regine Stauch, zeigt von links Rosa Frey, Estelle Allali und Ferdl Walesch)