Wenn Rosenheim zu Gotham City wird

Wenn Rosenheim zu Gotham City wird

Rosenheim – Am gestrigen Mittwochabend (6.3.3034) wurde die Ausstellung „Heldinnen und Helden“ im Rosenheimer Lokschuppen offiziell eröffnet. Unter den Gästen weilten diesmal sogar passend zum neuen Motto einige Superhelden wie Batman, Black Panther und Wonder Woman. Am Ende wurde aus Rosenheim dann sogar Gotham City. 

Eröffnung Heldinnen und Helden im Lokschuppen Rosenheim. Fotos: Herbert Borrmann

Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der Eröffnungsveranstaltung teil. Fotos: Herbert Borrmann

Bevor die zahlreichen Ehrengäste die Ausstellung im Lokschuppen besichtigen konnten, ging es erst einmal ins Kultur- und Kongresszentrum. Dr. Florian Hermann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei hielt die Eröffnungsansprache. Danach stand eine heldenhafte Talkrunde mit den Kuratoren der Ausstellung, Dr. Andrea Erkenbrecher und Dr. Thomas Forstner, Jessica von Bredow-Werndl-Olympiasiegerin Dressurreiten, Theatermacherin Anna Grude und KI-Künstler und Fotograf Julian van Dieken auf dem Programm.

„Heldenhaft“ war auch die musikalische Umrahmung der Veranstaltung mit der weitgereisten und bekannten Band „Quadro Nuevo“.

Eröffnung Heldinnen und Helden im Lokschuppen Rosenheim. Fotos: Herbert Borrmann

Die Band „Quadro Nuevo“ sorgte für die musikalische Umrahmung des Abends. 

Beim Gang vom KuKo zum Lokschuppen wartete auf die Gäste dann eine besondere Überraschung: Auf das Sparkassen-Hochhaus wurde das bekannte Batman-Symbol projiziert – und damit wurde aus Rosenheim Gotham City. 

Eröffnung Heldinnen und Helden im Lokschuppen Rosenheim. Fotos: Herbert Borrmann

Eine Vielzahl von Helden begegnen den Besuchern in der neuen Lokschuppen-Ausstellung.

Zu sehen ist die Ausstellung bis Mitte Dezember 2024. Diesmal gibt es auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. Infos dazu findet Ihr hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Herbert Borrmann)

Bilderausstellung „Technophobia“ im E-Werk Endorferau

Bilderausstellung „Technophobia“ im E-Werk Endorferau

Rosenheim – Aktuell zu sehen ist im E-Werk Endorfer Au an der Oberwöhrstraße in Rosenheim die Bilderausstellung „Technophobia“ von dem in Chieming lebenden Künstler Alex Höchstetter. 

Repro Hendrik Heuser zeigt Werk von Alex Höchstetter

Eines der Werke von Alex Höchstetter. Repro: Hendrik Heuser

Die Werke des 39-jährigen aus Hausham stammenden Künstlers beschäftigen sich kritisch mit Digitalisierung, KI und dem rücksichtslosen Umgang mit unserem Planeten. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 21. März 2024. Eröffnet wurde sie jüngst von Alex Höchstetter zusammen mit Christian Hlatky.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser) 

Vernissage von „Shifting Lines“ im Wasserburger Ganserhaus

Vernissage von „Shifting Lines“ im Wasserburger Ganserhaus

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Adidal Abou-Chamat hat sich in der Kunstszene einen guten Namen gemacht. Ihre aktuelle Ausstellung trägt den Titel „Shifting Lines“ und ist im Ganserhaus des AK 68 in der Schmidzeile in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) zu sehen. Die Vernissage fand am gestrigen Samstag (2.3.2024) statt. 

Vernissage von "Shifting Lines" im Wasserburger Ganserhaus. Fotos: Hendrik Heuser

Einführung in die Ausstellung bei der gestrigen Vernissage. Fotos: Hendrik Heuser

Die Ausstellung der in München aufgewachsenen Künstlerin ist vielgestaltig. Als Gastkünstlerin hat die bei Feldkirchen-Westerham lebende Abou-Chamat ihre jüngere Kollegin Gülcan Turna dazu eingeladen.

Aktuelle Ausstellung im Wasserburger Ganserhaus des AK 68. Fotos: Hendrik Heuser
Vernissage Ausstellung "Shifting Lines" im Wasserburger Ganserhaus. Foto:s: Hendrik Heuser
Vernissage Ausstellung "Shifting Lines" im Wasserburger Ganserhaus. Foto:s: Hendrik Heuser

Zur Vernissage bot Letztere die Performance „Patik und Zyklon“ auf der Bühne des Dachboden. Im Obergeschoss zeigt dazu die junge Münchnerin Josefine Pytlik  eine kleine Werkschau.

Vernissage Ausstellung "Shifting Lines" im Wasserburger Ganserhaus. Foto:s: Hendrik Heuser
Vernissage Ausstellung "Shifting Lines" im Wasserburger Ganserhaus. Foto:s: Hendrik Heuser
Vernissage Ausstellung "Shifting Lines" im Wasserburger Ganserhaus. Foto:s: Hendrik Heuser

Karin Meindl, Vorsitzende des AK 68, stellte bei der Vernissage die Künstlerinnen vor und ging kurz auf die Werke von Abou-Chamat ein, die auch in London und den USA studiert hatte.
Der Fotograf Ingolf Hatz steuerte ein Video-Interview mit der syrischstämmigen Ausstellerin bei, die das Spannungsfeld zwischen den Geschlechtern, der Akzeptanz unterschiedlicher Herkunft und dem Leben in der Gesellschaft in vielfältigen Techniken thematisiert. Vorsitzende Meindl verwies auf das kommende Gespräch mit den Künstlerinnen am Sonntag, 17. März, um 15 Uhr mit einer weiteren Performance. Die Ausstellung wird bis 31. März gezeigt und ist donnerstags bis sonntags von 13 bis 18 Uhr zugänglich.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Führung mit Künstlerin Carolina Camilla Kreusch gut besucht

Führung mit Künstlerin Carolina Camilla Kreusch gut besucht

Rosenheim – „Es ist dieses Durchfliegen“ ist der Titel einer Ausstellung mit Werken der Künstlerin Carolina Camilla Kreusch in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Rosenheim. Nun lud sie zur Führung ein.

Eines der Kunstwerke von Carolina Camilla Kreusch. Fotos: Hendrik Heuser

Die Werke der Bildhauerin Carolina Camilla Kreusch strahlen oftmals große Leichtigkeit aus. Fotos: Hendrik Heuser

Im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Rosenheim (SWRO) finden seit 2023 jährlich unter dem Motto „KUNST & stadtWERKE Rosenheim“ zwei Ausstellungen im großzügig verglasten Treppenhaus statt. Vorgestellt werden Künstler aus der Region. Ausgewählt und betreut werden sie von Monika Hauser-Mair, der Leiterin der Städtischen Galerie Rosenheim.
Derzeit zu Gast ist die Ottobrunner Künstlerin Carolina Camilla Kreusch.

Werk der Künstlerin Carolina Camilla Kreusch. Foto: Hendrik Heuser

Mit großer Leichtigkeit, Witz und Ironie stellt die Bildhauerin in ihren dreidimensionalen Werken vermeintlich unumstößliche Wahrheiten in Frage, kaum etwas ist am Ende so wie es am Anfang zunächst schien. In ihren Werken setzt sie Fragmente und Fundstücke aus Baustoffen zu raumübergreifenden Objekten aneinander. Dabei werden gängige Wahrnehmungen und Kategorien nicht nur aufgelöst, sondern ganz neu aufgemischt. Dabei tritt zu Tage, was hinter konventionell organisierten Zusammenhängen oft verborgen bleibt.
Nun lud die in Tittmoning aufgewachsene und vielfach ausgezeichnete Künstlerin zu einer Führung ein und sprach dabei mit den Besuchern über ihre Werke und deren Entstehung. Die Resonanz war gut.
Besichtigt werden kann die Ausstellung entweder im Rahmen von Führungen oder über die Marketing-Abteilung der SWRO.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos, Info: Hendrik Heuser)

Hans Sagmeister – scheinbar real

Hans Sagmeister – scheinbar real

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Galerie im Alten Rathaus zeigt von Samstag, 9. März bis Sonntag, 28. April eine Werkschau des Samerberger Künstlers Hans Sagmeister. Dem Figurativen verbunden, lässt er sich keiner Stilrichtung zuordnen, seine Werke sind gegenständlich, symbolisch und surrealistisch zugleich.

Seine Bildsprache spielt mit Dimensionen, Räumen, verschiedenen Blickwinkeln und mehreren gleichzeitigen Ebenen des Bewusstseins. Es sind Bilder voller innerer Bilder, die anregen zum Durchwandern und zum assoziativen Diskurs. Dabei kann man sich Zeit nehmen, sich auf eine Reise durch die vielfältigen Themen aus Literatur, Musik und Lebenswelten zu begeben. Dahinter steckt ein intensives Studium der Literatur, ein profundes Wissen, bildtechnisch sorgfältig inszeniert, individuell interpretiert und zu einem neuen Ganzen zusammengefügt.
Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein facettenreiches Rahmenprogramm bestehend aus Führungen, Kinderworkshops und einem Künstlergespräch mit Hans Sagmeister. Der Ausstellungsflyer „Hans Sagmeister – scheinbar real“ mit Veranstaltungsprogramm ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter www.galerie-prien.de erhältlich. Die Teilnehmeranzahl zu den Führungen, Workshops und Künstlergesprächen ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.
Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 17 bis 19 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: „Gefrorene Tränen“ lautet das Titelbild der aktuellen Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus. Hans Sagmeisters Bilder der Visionen und Träume blicken hinter die Kulissen – wirken magisch und überzeitlich auf den Betrachter. Copyright Marion Hennes)

Synergien zwischen kreativer Kunst und Ingenierskunst

Synergien zwischen kreativer Kunst und Ingenierskunst

Pfraundorf / Landkreis Rosenheim – Synergien zwischen kreativer Kunst und technischer Ingenieurskunst kann man noch bis zum 29. Februar im Porsche Zentrum Inntal in Pfraundorf (Landkreis Rosenheim) erleben. Dort können neben den noblen Automobilen auch konstruktivistische Bilder des renommierten Künstlers Robert Dufter in Augenschein genommen werden.

Vernissage im Porsche-Zentrum Inntal. Foto: Hendrik Heuser

Künstler Robert Dufter Links) bei der gut besuchten Vernissage im Porsche-Zentrum Inntal. Rechts im Bild zu sehen Laudator Wolfgang von Wasielewski. Fotos: Hendrik Heuser

Zur Vernissage kamen rund 60 geladene Gäste. Die Kunstausstellung trägt den Titel „colour_dynamic“.
Der Siegsdorfer Künstler Robert Dufter, 1969 in Traunstein geboren, studierte in München Druck- und Medientechnik.
Seine polychromen Flächenkompositionen gestaltet er in genauester Präzision mit dem Pinsel.
In sein Werk führte als Laudator vor zahlreichen Gästen der Ruhpoldinger Rechtsanwalt und Kunstgeschichtler Wolfgang von Wasielewski (rechts) ein, der selbst auch künstlerisch tätig ist.

Die Ausstellung ist in der Breiteicherstraße 28 wird noch bis 29. Februar gezeigt und ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr zugänglich.
(Quelle: Artikel: Hendrik Heuser / Beitragsbild, Fotos. Hendrik Heuser)