Zwischenzeugnis als Teiletappe im Schuljahr

Zwischenzeugnis als Teiletappe im Schuljahr

Bayern – Am heutigen Freitag, 23. Februar endet in Bayern das erste Schul-Halbjahr mit der Vergabe der Zwischenzeugnisse. „Jetzt ist Halbzeit und unsere Schüler in Bayern können stolz darauf sein, was sie bisher geleistet haben“, so Kulturministerin Anna Stolz. 

In Bayern erhalten Schüler der Grund-, Mittel-, Realschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen ihre Zwischenzeugnisse immer am letzten Schultag der zweiten vollen Schulwoche im Februar. An Mittelschulen können Lernentwicklungsgespräche in den Jahrgangstufen 5 bis 9 die Zwischenzeugnisse ersetzen oder ergänzen. An Gymnasien und Realschulen ist es möglich, die Zeugnisse in den Klassen 5 bis 8 durch schriftliche Notenübersichtigen zu ersetzen, basierend auf einer Entscheidung der Lehrerkonferenz und des Elternbeirats. Für Grundschulkinder der Klassen 1 bis 3 kann ein Lernentwicklungsgespräch anstelle des Zeugnisses treten. Viertklässler erhalten bereits im Januar einen Leistungsbericht zur frühzeitigen Rückmeldung vor dem Übertrittszeugnis.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Vortrag und Workshop: Rhythmus im Familienalltag

Vortrag und Workshop: Rhythmus im Familienalltag

Rosenheim – Um Rhythmus im Familienalltag und Bedeutung der Sinne geht es am kommenden Wochenende – Freitag, 23. Februar, und Samstag, 24. Februar bei der Freien Waldorfschule Rosenheim. Auf dem Programm stehen Vortrag und Workshop mit Erziehungswissenschaftler und Waldorfpädagogen Dr. Philipp Gelitz.

Der Verein „Zukunft gestalten – Waldorfpädagogik in der Region Südostbayern“ lädt alle Interessenten zu diesem Wochenende herzlich ein. Das Thema „Sinnespflege“ ist vielfältig und in der heutigen digitalen Welt wichtiger denn je. Die Echtheit der Sinneserfahrungen, des rhythmischen Alltag und die möglichen Gestaltungsfreiräume sollen den Kindern Sicherheit und gesundes Lebensgefühl geben. Doch wie kann eine große sinnliche Erfahrungsbreie ohne Reizüberflutung realisiert werden und welche Zeitstrukturen sind hilfreich, damit ein besseren Durchatmen im Alltag ermöglicht wird?

Diese Fragen sollen an diesem Wochenende durch Impulse und Anregungen von Dr. Philipp Gelitz bewegt werden. Er hat nach seiner Ausbildung am Rudolf Steiner Institut Kassel viele Jahre als Waldorferzieher gearbeitet. Nach dem Studium an der Alanus Hochschule in Alfter und Promotion an der Universität in Passau ist er seit 2022 Hochschullehrer an der Alanus Hochschule. Die Waldorfpädagogik in der frühen Kindheit ist der Hauptschwerpunkt seiner Lehrtätigkeit sowie seiner Publikationen.
Nähere Infos hier.

Der Vortrag zum Thema startet am Freitag, 23. Februar, um 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Freien Waldorfschule Rosenheim in der Mangfallstraße 53. Für den Workshop am kommenden Samstag, 24. Februar, von 9 bis 13 Uhr ist Anmeldung bei der Freien Waldorschule Rosenheim erforderlich. 
(Quelle Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Zweiter Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim

Zweiter Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Schulleiter und stellvertretende Schulleiter der 23 Landkreisschulen haben sich zum zweiten Schulleitungsdialog im Landratsamt Rosenheim zusammengefunden. Thematische Schwerpunkte waren KI an Schulen und die neue MINT-Region Rosenheim. Darüber hinaus war Raum für den persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Schulleitern.

Dr. Michael Heinlein und Dr. Norbert Huchler vom IISF München gaben den Schulleitern einen Einblick in die gesellchaftliche Bedeutung von KI. Foto: Landratsamt Rosenheim

Dr. Michael Heinlein und Dr. Norbert Huchler vom IISF München gaben den Schulleitern einen Einblick in die gesellchaftliche Bedeutung von KI. Fotos: Landratsamt Rosenheim

„Ich weiß, dass die Schulleitungen jetzt bereits sehr viele Termine haben. Deswegen fragt sich der ein oder andere vielleicht, warum es noch einen Schulleitungsdialog braucht. Ich sage, dass diese Termine sehr wichtig sind, um sich auch einmal informell und schulartübergreifend auszutauschen, gerade weil die Schulleitungen sehr viel Arbeit auf dem Tisch haben. Es gibt sehr viele Themen, die alle bewegen, wie zum Beispiel das Thema Künstliche Intelligenz und hier eignet sich ein Schulleitungsdialog hervorragend, um so ein Thema zu besprechen“, erklärte Katrin Röber, Bildungskoordinatorin des Landkreises Rosenheim.

KI vergleichbar mit der Einführung des Taschenrechners

Ziel des Austausches war es, die Herausforderungen und Chancen, die die neuen technischen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz für Schulen bereithalten, von unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Dazu gaben Dr. Michael Heinlein und Dr. Norbert Huchler vom Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF) München einen Einblick über die gesellschaftliche Bedeutung von KI. Der technische Fortschritt verlange, vergleichbar mit der Einführung des Taschenrechners, dass Bildungseinrichtungen Prüfungsfragen anpassen. Für Schulen sei es darüber hinaus wichtig, Kindern und Jugendlichen die nötige Reflexionsfähigkeit mit auf den Weg zu geben, damit diese gezielt KI als Werkzeug für sich nutzen können. Dafür brauche es eine Sensibilisierung für die Gestaltung sowie die Gestaltbarkeit von KI, um eigene Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und zu nutzen. Landrat Otto Lederer bestärkte die Anwesenden: „Von diesen großen gesellschaftlichen Entwicklungen sind Schulen selbstverständlich nicht ausgeschlossen. Wenn heute ein Trend entsteht, haben wir ihn morgen an den Schulen. Auch wenn es noch in keinem Lehrplan vorgesehen ist, müssen wir uns mit dem Thema auseinandersetzen.“.

Steffi Panhans, Projektleitung "MINTnetz18+" von der Technischen Hochschule Rosenheim stellte den Anwesenden die Aktivitäten des Netzwerkes vor. Foto: Landratsamt Rosenheim

Steffi Panhans, Projektleitung „MINTnetz18+“ von der Technischen Hochschule Rosenheim stellte den Anwesenden die Aktivitäten des Netzwerkes vor.

Im Anschluss stellte Steffi Panhans, Projektleitung „MINTnetz18+“ von der TH Rosenheim die Aktivitäten der MINT-Region vor. Die MINT-Regionen sind regionale Netzwerke zur Stärkung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Stadt und Landkreis Rosenheim waren lange ein weißer Fleck auf der MINT-Landkarte, den die Technische Hochschule Rosenheim unter anderem in Zusammenarbeit mit der Bildungsregion Rosenheim nun geschlossen hat.

„Schüleraustausche sind wirklich wichtig“

Neben dem Gespräch mit Experten, war auch dieses Jahr wieder Raum für weitere Themen, die die Schulen betreffen. Rosenheims Landrat Otto Lederer nutzte die Gelegenheit um die Bedeutung von Schüleraustauschen zu betonen. „Schüleraustausche sind kein nice to have, sondern wirklich wichtig.“ Angesichts jüngster Entwicklungen sagte er „Es ist wichtiger denn je Schülerinnen und Schüler für Europa zu begeistern“.

Die Veranstaltung ist auf Initiative von Katrin Röber, Bildungskoordinatorin des Landkreises Rosenheim im Rahmen der Zertifizierung von Stadt und Landkreis Rosenheim zu „(Digitalen) Bildungsregion“ entstanden. Bereits 2023 war die Auftaktveranstaltung zum Thema „W3 – Wissen.Werte.Wir“ ein Erfolg. Der Schulleitungsdialog soll in Zukunft jährlich stattfinden und Raum für fachlichen sowie persönlichen Austausch bieten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Landratsamt Rosenheim)

Buß- und Bettag: Tag der Besinnung

Buß- und Bettag: Tag der Besinnung

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Der heutige Mittwoch, 22. November, ist nach wie vor in vielen Kalendern als Buß- und Bettag vermerkt. Dabei ist dieser protestantische Feiertag seit 1995 kein gesetzlicher Feiertag mehr. 

Der Buß- und Bettag ist in Deutschland ein Feiertag der evangelischen Kirche, dessen Ursprung zurückgeht auf das 16. Jahrhundert. Im Laufe der Geschichte wurden Buß- und Bettage immer wieder von der Kirche in Notzeiten ausgerufen. Denn Kriege, Krankheiten oder Hungersnöte galten lange Zeit als Strafe Gottes, die man anzuwenden erhoffte, durch Buße, also das Erkennen der eigenen Schuld und dem Bitten um Vergebung bei Gott.  

Ein einheitlicher Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem letzten Sonntag im Kirchenjahr wurde laut Wikipedia 1852 und 1878 von der Eisenacher Konferenz evangelischer Kirchenleitungen vorgeschlagen. In Preußen wurde dieser Vorschlag im Jahr 1883 Gesetz. Erst durch das „Reichsgesetz über die Feiertage“ im Jahr 1834 wurde der Buß- und Bettag aber dann ein gesetzlicher Feiertag im gesamten Deutschen Reich.
Im Jahr 1995 war es damit aber dann wieder vorbei. Nur in Sachsen wird an diesem gesetzlichen Feiertag weiter festgehalten. 

In Bayern gibt es ein spezielles Problem mit diesem Tag: Die Eltern müssen arbeiten, Schüler haben schulfrei. Das sorgt für Probleme und zunehmend Nichtverständnis. Grund dieser Regelung ist, dass das Kultusministerium evangelischen Lehrkräften an diesem Tag den Kirchenbesuch ermöglichen will. Unterrichtsfrei, so erklärt eine Lehrkraft im Gespräch mit Innpuls.me, bedeutet aber nicht arbeitsfrei. An vielen Schulen gibt es heute die sogenannten „pädagogischen Tage“ für die Lehrkräfte. Das hilft aber den arbeitenden Eltern aber auch nicht weiter. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nein! Aus Liebe zur Klarheit in der Erziehung

Nein! Aus Liebe zur Klarheit in der Erziehung

Rosenheim – Manchmal fällt uns Eltern das schnelle „Ja“ leichter, als einfach „Nein“ zu sagen. Zu diesem Thema veranstaltet das Bildungswerk Rosenheim, am 1. Dezember von 19.30 bis 21.30 Uhr, ein Online Seminar.

Wie kann das „Nein“ gut, klar und kindgerecht geäußert werden, damit es ein wertvolles in Kontakt treten mit den Kindern ist? Lasst Euch für den positiven Aspekt des „Neins“ von der Dipl. Psychologin Manuela Eimannsberger begeistern, die als zweifache Mama die ganz normalen familiären Alltagssituationen kennt und praxisbezogen mit Humor darauf eingeht.
Teilnahmegebühr sind 15 Euro.

Technische Voraussetzungen für das Angebot:
– Online-Angebot: Erforderlich ist ein Laptop, Tablet mit (eingebautem) Mikrofon und Kamera (oder Smartphone) mit Internetzugang.
– Den Zugangslink zum Online-Kurs erhalt man per E-Mail spätestens am Tag der Veranstaltung
– Eine genaue Anleitung und ein Erklärvideo zu Zoom sowie weitere Online-Angebote finden Sie auf unserer Homepage unter
www.bildungswerk-rosenheim.de/index.php
Anmeldung beim Bildungswerk Rosenheimer unter Telefon 08031 23072-0 oder www.bildungswerk-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bildungswerke Rosenheim / Beitragsbild re)

Neugierde wecken und Wissen stärken

Neugierde wecken und Wissen stärken

Landkreis Rosenheim – Das „Haus der kleinen Forscher“ ist mit dem neuen Namen „Stiftung Kinder forschen“ im Landkreis Rosenheim wieder aktiv. Der Rosenheimer Kreisausschuss unterstützt das Projekt. Er beschloss einstimmig, 16.000 Euro für den Zeitraum von zwei Jahren zur Verfügung zu stellen. Landrat Otto Lederer sprach von einer sinnvollen Maßnahme, die auch gut zu unserer Bildungsregion passe.

Damit werden Fortbildungen für Fach- und Lehrkräfte in den sogenannten MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik unterstützt, die ihr Wissen anschließend in Kindertageseinrichtungen, Horten sowie Grundschulen weitergeben. Die Koordination dieser Angebote übernimmt die Technische Hochschule (TH) Rosenheim als Netzwerkpartner in Zusammenarbeit mit der Stiftung. Der Landkreis Rosenheim ist mit dem Kreisjugendamt und der Bildungskoordination Kooperationspartner. Zwischen der TH und dem Landratsamt wird es in den nächsten zwei Jahren regelmäßig Gespräche zum Projekt geben. Am Ende steht eine Evaluierung, die über die Weiterführung des Projektes entscheidet.
„Rund eineinhalb Jahre habe ich die Stiftung auf der Suche nach einem neuen Netzwerkpartner für die Region unterstützt. Im Rahmen dessen konnte ich auch selbst eines der Experimente ausprobieren. Hier ging es zum Beispiel darum, Materialien zu finden, um heißes Wasser in einem Glas möglichst lange warm zu halten. Dadurch, dass die Übungen von den Kindern selbst durchgeführt werden, bleibt das Erlernte natürlich viel besser im Gedächtnis“, erklärt Bildungskoordinatorin Katrin Röber. Sie hofft, dass dadurch mehr Kinder, vor allem Mädchen, begeistert vom „Erforschen“ bleiben und später vielleicht sogar einen MINT-Beruf ergreifen.
Romy Huber, Gruppenleiterin des Fachbereiches Kindertagesbetreuung im Kreisjugendamt Rosenheim, erklärt: „Die Heranführung an die Themengebiete MINT sind im Bereich der frühkindlichen Bildung fest im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan verankert. In jungen Jahren begegnen Kinder diesen Angeboten offen und haben eine natürliche Neugier darauf. Aus diesem Grund ist es uns im Fachbereich ein wichtiges Anliegen, die „Stiftung Kinder forschen“ in den Kindertageseinrichtungen im Landkreis Rosenheim bekannt zu machen und das Interesse dafür zu wecken.“

Bereits seit 2008 engagiert sich die gemeinnützige „Stiftung Kinder forschen“ für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kindertagesstätten- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Technik und Bildung für nachhaltige Entwicklung (MINT).
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)