Dauerregen in der Region Rosenheim: Stand Samstagmorgen (14.9.2024)

Dauerregen in der Region Rosenheim: Stand Samstagmorgen (14.9.2024)

Rosenheim –  Es regnet weiter kräftig am heutigen Samstagmorgen (14.9.2024) in der Region Rosenheim. Folge: Die Pegel der Gewässer steigen.  Hier der aktuelle Stand (8.30 Uhr):

Mangfall Rosenheim - Unterführung Sperrung Hochwasser. Foto: Innpuls.me

In der Stadt Rosenheim wurden bereits am gestrigen Abend die Unterführungen der Mangfall gesperrt. Fotos: Josefa Staudhammer

Bereits am gestrigen Freitag (13.9.2024) wurden vielerorts erste Vorkehrungen getroffen (wir berichteten) . In der Gemeinde Raubling (Landkreis Rosenheim) können Bürger Sandsäcke abholen.  In Kolbermoor wurden an der Mangfall vorsorglich Stahl-Spundwände gesetzt.  Und in der Stadt Rosenheim wurden zum Abend hin dann die Unterführungen für Fußgänger und Radfahrer an der Mangfall gesperrt.  Die Lage an Mangfall und Inn zu diesem Zeitpunkt entspannt. 

Innstaustufe Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Viel Wasser, aber die Lage noch entspannt war am gestrigen Freitagabend (13.9.2024<) bei der Innstaustufe in Rosenheim.

Mittlerweile sind die Flusspegel  in der Stadt aber jetzt seigend.  Wie der Hochwassernachrichtendienst Bayern mitteilt. hat die Mangfall in Rosenheim Meldestufe 1 überschritten, ebenso wie die Traun und die Sur in der Region – bedeutet dort kann es bereits stellenweise zu Ausuferungen kommen.

Alles kein Vergleich allerdings zu Österreich, Tschechien und Polen.  In Tschechien wurde in vielen Regionen bereits die dritte Hochwasserstufe ausgerufen. Auf der Socialmedia-Plattform X kursieren Videos, die zeigen, wie sich in einem Dorf nahe der Grenze zu Polen Wassermassen ihren Weg durch die Straßen bahnen und in Häuser eindringen.
Land unter auch in Polen. Dort wurden bereits erste Orte evakuiert, ebenso auch in Österreich.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Steigende Pegel in Stadt und Landkreis Rosenheim

Steigende Pegel in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim / Landkreis –  Der Hochwassernachrichtendienst Bayern hat für Stadt und Landkreis Rosenheim aktuell (13.9.2024) eine Hochwasserwarnung vor Ausuferungen und Überschwemmungen herausgegeben. 

Gültig ist die Warnung derzeit bis Montag, 16. September, 11 Uhr. Aufgrund der anhaltenden Niederschläge in der Region kommt es zu steigenden Pegelständen „Nach den aktuellen Prognosen muss damit gerechnet werden, dass die Mangfallpegel in Feldolling und Rosenheim im Laufe des Samstags die Meldestufe 1 überschreiten. Die Inn-Pegel Rosenheim und Wasserburg erreichen nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich knapp Meldestufe 1“, heißt es in der Mitteilung. Auch an den kleineren Gewässern im Landkreis Rosenheim, insbesondere an den Wildbächen seien erhöhte Abflüsse möglich. Die Vorhersage der genauen Niederschlagsverteilung- und Intensität variiere aber noch.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

DWD-Warnung vor Dauerregen in der Region Rosenheim

DWD-Warnung vor Dauerregen in der Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis / Region – Schon seit Tagen liest man immer wieder von Meldungen über eine brisante Wetterlage, die sich in den kommenden Tagen zuspitzen könnte. Nun gibt es eine Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen auch für die Region Rosenheim.

Screenshot DWD: Unwetterwarnung vor Dauerregen in der Region Rosenheim

Der DWD warnt vor ergiebigem Dauerregen am Alpenrand. Foto: Screenshot DWD

Österreich, Tschechien und Polen könnte es besonders hart treffen

Vor allem betroffen sind laut aktuellen Modellrechnungen Teile von Österreich, Tschechien und Polen. Dort trifft man auch schon erste Vorbereitungen. In Österreich gibt es bereits erste Sicherheitssperren von Straßen in den höheren Lagen, denn dort kommt der viele Niederschlag nicht als Regen sondern aufgrund des Temperatursturzes in Form vom Schnee vom Himmel herunter. Gerechnet wird zudem mit Murenabgängen und Überschwemmungen.

Unwetterwarnung in der Region Rosenheim aktiv

Doch auch in der Region Rosenheim konnte es zu Problemen kommen. Der DWD hat eine Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen herausgegeben, gültig vom heutigen Donnerstag, 20 Uhr, bis Sonntag, 15. September, 6 Uhr. Erwartet werden Niederschlagsmengen zwischen 60 Liter pro Quadratmeter und 90 Liter pro Quadratmeter.

Warnung auch im Berchtesgadener Land

Noch größere Niederschlagsmengen erwartet man im Berchtesgadener Land. Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes dort sind Gesamtmengen von 80 bis 120 Liter pro Quadratmeter wahrscheinlich. In Staulagen könnten Menten bis 140 Liter pro Quadratmeter erreicht werden.
Folge: Kleinere Bäche und Flüsse könnten gerade im südlichen Landkreis über die Ufer treten. Hochwasser ist auch an Salzach und Saalach möglich. In Höheren Lagen gibt es auch dort Neuschnee bis 5 Zentimeter. In den Berchtesgadener Alpen ist sogar mit 20 Zentimeter Neuschnee zu rechnen.
Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat eine Empfehlung an die Bürger herausgegeben. Darin wird gebeten, überflutete Abschnitte zu meiden und das Verhalten im Straßenverkehr generell anzupassen.
Außerdem empfiehlt das Landratsamt während der Starkregen- und Schneeperioden keine Bergtouren unternehmen und Urlaubsgäste auf die bestehenden Gefahren hinzuweisen. Auch nach Abklingen der Regenfront sei noch mit erheblichen Schneemengen auf den Bergen zu rechnen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild. Symbolfoto re / Foto: Screenshot DWD)

Hochwasser-Katastrophe: 1,5 Millionen Soforthilfen ausgezahlt

Hochwasser-Katastrophe: 1,5 Millionen Soforthilfen ausgezahlt

Landkreis Rosenheim – Das Hochwasser aufgrund Starkregens im Frühjahr diesen Jahres hat für gewaltige Schäden im Landkreis Rosenheim gesorgt. 1,5 Millionen Euro Soforthilfen wurden insgesamt  für Privathaushalte ausgezahlt, informiert das Rosenheimer Landratsamt. 

Im Rahmen der Soforthilfeaktion konnten Privathaushalte aus dem Landkreis Rosenheim einen entsprechenden Antrag bei der Behörde einreichen. Der Antragszeitraum endete jetzt zum 31. August 2024. Insgesamt sind bis dahin 656 Anträge beim Landratsamt Rosenheim eingegangen. Fast alle sind bereits bearbeitet, so dass insgesamt schon 1,5 Millionen Euro Soforthilfen an die berechtigten Bürger ausgezahlt werden konnten.

Im Landkreis Rosenheim war das Soforthilfeprogramm am 5. Juni 2024 angelaufen, nur einen Tag nach dem entsprechenden Beschluss des bayerischen Kabinetts. Bereits innerhalb der ersten vier Wochen konnten über 520 Anträge bearbeitet und über eine Million Hilfsgelder an die Betroffenen im Landkreis überwiesen werden. Die ersten Haushalte hatten bereits rund eine Woche nach der Hochwasser-Katastrophe das Geld auf dem Konto.

„Halten in Krisenzeiten zusammen“

„Unser vorrangiges Ziel war es, den Menschen in dieser schwierigen Zeit schnell und unbürokratisch zur Seite zu stehen. Ich bin stolz darauf, dass wir durch unsere Umsetzung des Soforthilfeprogramms, vielen Betroffenen rasch und effektiv helfen konnten. Dieses entschlossene Handeln zeigt einmal mehr, dass wir im Landkreis Rosenheim in Krisenzeiten zusammenhalten“, sagte Landrat Otto Lederer.
Ein besonderer Dank gelte der Bayerischen Staatsregierung, die die finanziellen Mittel für dieses Soforthilfeprogramm bereitgestellt hat. Ohne diese schnelle und umfassende Unterstützung wäre die rasche Hilfe für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in dieser Form nicht möglich gewesen.

Privathaushalte im Landkreis Rosenheim konnten im Rahmen des Soforthilfe-Programms für unbrauchbaren Hausrat bis zu 5.000 Euro erhalten, bei Ölschäden bis zu 10.000 Euro. Für Rückfragen hatte das Landratsamt für den gesamten Antragszeitraum ein Bürgertelefon eingerichtet. Hier gingen in Spitzenzeiten bis zu 25 Anrufe am Tag ein, bei denen in erster Linie Fragen zur Antragsstellung und zur genauen Zahlungsabwicklung beantwortet werden konnten.
„Das Bürgertelefon hat sich als entscheidende Schnittstelle erwiesen, um den Betroffenen schnell und unkompliziert Informationen und Unterstützung zukommen zu lassen und so die reibungslose Umsetzung des Soforthilfe-Programms maßgeblich zu ermöglichen“, betonte Lederer.

Das Landratsamt ist ausschließlich für die Auszahlung der Soforthilfe an Privathaushalte zuständig. Unternehmen wenden sich an die Bezirksregierung von Oberbayern. Ansprechpartner für landwirtschaftliche Betriebe ist das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anhaltender Regen lässt Flusspegel steigen

Anhaltender Regen lässt Flusspegel steigen

Rosenheim – Der anhaltende Regen in der Region Rosenheim lässt am heutigen Montag (19.8.2024) die Flusspegel von Inn und Mangfall steigen. Meldestufe 1 wird aber Stand jetzt wohl nicht überschritten.

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis 14 Uhr vor Dauerregen. In den kommenden Tagen zeigt sich dann die Sonne wieder und damit steigen auch wieder die Temperaturen – bis zum Samstag sogar wieder bis 31 Grad.🌞😎🏖️
Mit Blick auf die Hochwasserlage in Rosenheim kann damit Entwarnung gegeben werden. Laut Hochwassernachrichtendienst Bayern bleibt der Wasserstand der Mangfall bei knapp unter der Meldestufe 1. Und auch beim Inn gibt es keinerlei Grund zur Sorge.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Nach Gewitterfront – Hohe Flusspegel in Rosenheim

Nach Gewitterfront – Hohe Flusspegel in Rosenheim

Rosenheim – Nach dem gestrigen Gewitterabend (12.7.2024) sind die Flusspegel in Rosenheim wieder ganz schön stark gestiegen. Der Wasserstand an der Mangfallmündung / Inn ist aktuell kurz vor der Meldestufe 2. 

Das viele Holz, das im Inn treibt, zeugt von einer wilden Gewitternacht. Glücklicherweise ist nicht davon auszugehen, dass die Pegel noch viel weiter steigen. Darum kann der Anblick der imposanten Wassermassen auch mal bei einem Spaziergang genossen werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)