Hochwasser: Hubschrauber kreisen über Rosenheim

Hochwasser: Hubschrauber kreisen über Rosenheim

Rosenheim – Hochwasser in Rosenheim: Aktuell kreisen Hubschrauber über der Stadt(19.06 Uhr), unablässig hört man die Sirenen. Kleine Bäche verwandeln sich zu reißenden Strömen. 

Hier einige aktuelle Bilder aus dem Rosenheimer Stadtteienl Oberkaltbrunn und aus Happing.

Hochwasser Rosenheim 3. Juni. Foto: Gisela Schreienr

Aus Wiesen werden Seen im Rosenheimer Stadtteil Happing. Foto: Gisela Schreiner

Hochwasser im Rosenheimer Stadtteil Oberkaltbrunn. Foto: Martin Aerzbäck

Land unter im Rosenheimer Stadtteil Oberkaltbrunn. Foto: Martin Aerzbäck

Hochwasser Oberkaltbrunn. Foto: Martin Aerzbäck

 Der Ablauf des Dorfweihers in Oberkaltbrunn – normalerweise ein kleines Bächlein. Foto: Martin Aerzbäck

Sandsack-Barriere im Rosenheimer Stadtteil Kastenau. Foto: re

Auch in der Kastenau schützt man sich bereits mit Sandsäcken vor dem extremen Nass. Foto: re

Straße unter Wasser. Foto: re

Immer mehr Straßen stehen in Rosenheim unter Wasser. Foto: re

Die aktuelle Lage am Inn.<br />
Foto: re

So sieht die Lage aktuell am Inn aus. Foto: re

Rosenheimer wappnen sich vor den Wassermassen

Rosenheimer wappnen sich vor den Wassermassen

Rosenheim – In der Stadt Rosenheim will der Starkregen nicht aufhören. Die Probleme nehmen zu. Im Stadtteil Pang werden jetzt aktuell Straßen gesperrt (18.45 Uhr). Im Stadtteil Westerndorf am Wasen laufen Keller voll. 

In den Stadtteilen wurden bereits Sandsäcke angefordert. Und auch viele Bürger selbst helfen sich mit allem, was ihnen zur Verfügung steht, um das Wasser am Eindringen in ihre Keller und Wohnungen zu hindern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam  / Beitragsbild: Gisela Schreiner)

Hochwasser in der Stadt Rosenheim: „Lage diffus“

Hochwasser in der Stadt Rosenheim: „Lage diffus“

Rosenheim – Leider weiter keine guten Nachrichten in Sachen „Hochwasser“ in Stadt und Landkreis Rosenheim. Die Stadt Rosenheim spricht von einer „diffusen Lage“. Insbesondere Aising und Pang bereiten aktuell Probleme. 

Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Hochwasserlage im Rosenheimer Stadtgebiet gestaltet sich diffus. Während die Freiwillige Feuerwehr vor allem in Aising und Pang gefordert ist, sorgen die Pegelanstiege von Inn und Mangfall für Sperrungen der Radunterführungen. Auch die Innflutmulden sollten nicht mehr betreten werden.

 Mangfall könnte Meldestufe 4 erreichen

„Momentan lässt sich noch schwer abschätzen, wie sich die Hochwasserlage weiterentwickelt“, so Oberbürgermeister Andreas März. „Die Experten vom Wasserwirtschaftsamt gehen davon aus, dass an der Mangfall Hochwassermeldestufe drei, vielleicht sogar vier erreicht werden kann. Unser Hochwasserschutz ist aber für beide Fälle gerüstet. Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz hat die Ereignisse als „koordinierungsbedürftig“ eingestuft.“
Besonderes Augenmerk liegt auf der Kalten und der Überleitung in den Auerbach. Die Freiwillige Feuerwehr Rosenheim musste verstärkt in Aising und Pang wegen überfluteter Keller und Straßen ausrücken.
Vorsicht gilt außerdem bei kleineren Bächen, die über die Ufer treten können. Beispielsweise überflutete der Bahngraben die Pürstlingstraße, die daher gesperrt wurde.
Die aktuellen Warnungen, Pegelstände und Prognosen sind im Internet unter www.hnd.bayern.de abrufbar und werden regelmäßig aktualisiert.
Die Integrierte Leitstelle Rosenheim verzeichnete in ihrem Zuständigkeitsgebiet im Laufe des heutigen (06.03.2024) Tages Stand 17:30 Uhr über 500 Einsätze.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hochwassereinsatz der Rosenheimer Feuerwehren geht weiter

Hochwassereinsatz der Rosenheimer Feuerwehren geht weiter

Rosenheim – Während die Hochwasser-Lage in der Region Rosenheim am vergangenen Wochenende relativ entspannt blieb (wir berichteten), kämpfen die Menschen in vielen anderen Orten in Bayern auch am heutigen Montag (9.6.2024) gegen die Fluten. Unterstützt werden sie dabei auch von unseren heimischen Feuerwehren.

Hochwassereinsatz der Rosenheimer Polizei in Baar-Ebenhausen und Petershausen im Landkreis Dachau. Foto: Kreisfeuerwehrverband Rosenheim

Unermüdlich stemmen sich die Einsatzkräfte gegen die Fluten – mit dabei viele Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Rosenheim. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Rosenheim

Während die ersten Kräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Rosenheim nach 24 Stunden am gestrigen Sonntagabend wieder nach Hause zurückkehren. Ein zweites Kontingent an Hilfskräften aus Rosenheim machte sich dafür am Sonntagmittag auf den Weg in die Katastrophengebiete, um dort die Nacht zu verbringen. 

Hochwassereinsatz der Rosenheimer Polizei in Baar-Ebenhausen und Petershausen im Landkreis Dachau. Foto: Kreisfeuerwehrverband Rosenheim

Die Lage in den Hochwassergebieten ist auch am heutigen Montag noch angespannt. 

Besonders dramatisch war die Lage im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm. 100 Helfer haben dort die ganze Nacht und den gestrigen Sonntagvormittag durchgearbeitet. In der Gemeinde Baar-Ebenhausen wurden Dämme aufgeschüttet und geschützt werden, Sandsäcke wurden befüllt und transportiert.
Nach dramatischen Stunden mit teilweisen Dammbrüchen wurden mehrere Siedlungen durch die Wassermassen geflutet. 

Einsatz wird noch mehrerer Tage dauern

Das zweite Hilfeleistungskontingent ist  mit mehr als 70 Kräften und Spezialgerät seit dem gestrigen Sonntagnachmittag in der Gemeinde Petershausen im Landkreis Dachau im Einsatz. Unzählige Keller mussten dort ausgepumpt und Umweltschäden durch aufgeschwommene Heizöltank verhindert werden.
Die Nacht auf den heutigen Montag verbrachten die Rosenheimer Helfer in einer Unterkunft in der Kreisstadt Dachau. Doch mittlerweile sind sie bereits wieder im Einsatz. „Dieser Einsatz wird aufgrund der Größe des vom Hochwasser betroffenen Gebiets voraussichtlich mehrere Tage andauern“, berichtet der Rosenheimer Kreisbrandrat Richard Schrank. Am heutigen Montagabend würde man die Feuerwehrler aus Rosenheim durch frische Kräfte aus der Heimat austauschen, welche mit der Feuerwehrtechnik zur Ölwehr vertraut sind.
Richard Schrank und ein Team der Kreisbrandinspektion Rosenheim sind zudem vom Bayerischen Innenministerium mit der landesweiten Koordination aller erforderlichen Ölwehr-Einsätze in den betroffenen Landkreisen beauftragt worden.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Kreisfeuerwehrverband Rosenheim)

Dauerregen: Pegelstand der Mangfall in Rosenheim deutlich gestiegen

Dauerregen: Pegelstand der Mangfall in Rosenheim deutlich gestiegen

Rosenheim – Es regnet und regnet. Auch wenn die Lage in der Region Rosenheim nach wie vor entspannt ist (wir berichteten), macht sich der Dauerregen natürlich auch hier bemerkbar. Der Pegelstand der Mangfall ist über Nacht deutlich gestiegen, wie unser aktuellen Beitragsbild zeigt (1.6.2024, 13.30 Uhr)

Hochwasser - Mangfallunterführung Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Die Pilze des Streetart-Kunstwerks bei der Mangfall-Unterführung in der Innstraße bekommen langsam nasse „Füße“. Die Gehwege sind aber aktuell noch begehbar. Das könnte sich aber bald ändern. Viel fehlt jetzt nicht mehr, dann werden die Unterführungen überflutet. Nach Berechnungen des Hochwassernachrichtendienstes Bayern wird der Pegelstand in den kommenden steigen. Außerdem ist ein Ende des Regens derzeit noch nicht absehbar. 
Der DWD warnt für die Region Rosenheim noch bis Sonntag, 2. Juni, 8 Uhr vor markanten Wetter mit Dauerregen (Stufe 2 von 4). 

In vielen anderen Orten in Bayern wird die Lage dagegen immer schlimmer. Immer mehr Landkreise rufen den Katastrophenfall aus. Mittlerweile werden auch schon Menschen zum Teil mit Booten und Hubschraubern aus ihren Häusern gerettet. Evakuierungen laufen. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Innpuls.me)

Aktuell sind die Mangfallunterführungen in Rosenheim noch nicht gesperrt. Fotos: Innpuls.me

Dauerregen in Bayern: so ist die Lage aktuell

Dauerregen in Bayern: so ist die Lage aktuell

Rosenheim / Region / Bayern – Am heutigen 1. Juni beginnt der meteorologische Sommer. Statt Sonnenschein gibt es aber Dauerregen – und der sorgt in großen Teilen Bayerns zunehmend für extreme Probleme. In der Region Rosenheim gibt es aber nach wie vor noch keinen Grund zur Sorge.

Bemerkbar macht sich das viele Nass mittlerweile aber auch schon in der Stadt Rosenheim. Die Wasserpegel von Inn und Mangfall steigen. An der Mangfallmündung / Inn wird in den kommenden Stunden, laut Hochwassernachrichtendienst Bayern, Meldestufe 1 wohl überschritten.

Screenshot Wasserstand Rosenheim o.d. Mangfallmündung  / Inn. Screenshot Hochwassernachrichtendienst Bayern.

Der Wasserstand Rosenheim o.d. Mangfallmündung / Inn lag um 9.15 Uhr bei 319 cm über Pegelnullpunkt. Screenshot Wasserstand. Screenshot Hochwassernachrichtendienst Bayern.

Während in unserer Region also noch alles im grünen Bereich ist, schaut es in vielen anderen Orten in Bayern leider gar nicht gut aus. Extrem angespannt ist die Lage bereits in den schwäbischen Landkreise Unterallgäu und Aichach Friedberg. Dort kommt es bereits zu Evakuierungen. „Die Rückhaltemöglichkeiten sind voll und laufen teilweise über“, heißt es auf der Seite des Landratsamts Unterallgäu. Bislang zählte die Kreiseinsatzzentrale dort bereits 225 Feuerwehreinsätze. Die Feuerwehren befüllen mit Hochdruck Sandsäcke. Circa 150 in Babenshausen, Zell (Bad Grönebach) und Dirlewang sind angehalten, ihre Wohnungen zu verlassen .
Der Landkreis Grünzburg hat bereits am gestrigen Freitag den Katastrophenfall ausgerufen. Dort haben die Pegel am heutigen Morgen bereits das Niveau eines hundertjährigen Hochwassers erreicht oder sogar überschritten.

Bei uns in der Region Rosenheim gilt die DWD-Warnung vor Dauerregen (Stufe ) derzeit noch bis zum morgigen Sonntag, 2. Juni, 8 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)