Sprechstunde zum Thema „Hochwasser“

Sprechstunde zum Thema „Hochwasser“

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Bei Hochwasser bleibt wenig Zeit zum Handeln. Markt Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) bietet darum ab sofort  Sprechstunden an, um rechtzeitig vorzusorgen.

Mit der richtigen Vorbereitung können mögliche Schäden durch Hochwasser verringert oder sogar ganz vermieden werden. Aber manche Maßnahmen brauchen Vorlauf. Deshalb gilt: Je früher und gründlicher man Vorsorgemaßnahmen plant und umsetzt, desto besser sind Bürger für einen plötzlich auftretenden Ernstfall gewappnet.
Unter dem Motto „Wie können Sie sich schützen?“ möchte der Markt Bruckmühl zum Thema Hochwasser- und Starkregenvorsorge eine Sprechstunde bzw. eine Beratungsgespräch vor Ort mit dem Schwerpunkt Eigenvorsorge anbieten.
Die
Sprechstunde richtet sich an interessierte Hausbesitzer, die sich zu diesem  Thema informieren und beraten lassen wollten. Interessierte können sich im Rathaus bei Elisabeth Ellmayer unter der Telefon. 08062/59-401 oder per E-Mail an elisabeth.ellmayer@bruckmuehl.de über die Kosten informieren und einen Termin für eine Beratungsstunde bei Dipl.-Ingenieur Herbert Prax vereinbaren.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hochwasser, Rosenheim, 1940

Hochwasser, Rosenheim, 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1940. Die historische Aufnahme dokumentiert das Hochwasser in diesem Jahr in Rosenheim. 

Der „Fluss“ ist normalerweise die Kufsteinerstraße. Das Gebäude müsste der einstige Aisinger Hof sein. Daneben erkennt man eine Tankstelle. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Bormann / Bildtext: Karin Wunsam)

Infos zum Sturzflut-Risikomanagement in Bruckmühl

Infos zum Sturzflut-Risikomanagement in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – In Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) gibt es an zwei Tagen eine Informationsveranstaltung zum Thema: „Hochwasser-Sturzflutrisikomanagement“.

Präsentiert wird das Konzept für das Sturzflutrisikomanagement. Eingeladen sind betroffene Anlieger und Interessierte aus den umliegenden Bereichen:

  • Am Dienstag, 19. Dezember, 19 Uhr, im Festsaal der Kulturmühle in Bruckmühl für den Einzugsbereich Mittenkirchen.
  • Am Mittwoch, 20. Dezember, 19 Uhr, ebenfalls im Festsaal der Kulturmühle für den Einzugsbereich Götting.Interessierte und Anwohner werden gebeten, sich rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn in der Kulturmühle, Bahnhofstraße 10 in Bruckmühl einzufinden.
    (Quelle: Pressemitteilung  Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Infoveranstaltung zur Trinkwasser-Notversorgung

Infoveranstaltung zur Trinkwasser-Notversorgung

Rosenheim – Das Hochwasser im Ahrtal hat deutlich gemacht, wie essentiell sauberes Trinkwasser für das Leben ist. Die NAVIS veranstaltet deshalb am Samstag, 18. November eine Infoveranstaltung mit Vorführung.

Die NAVIS Trinkwasser-Spezialisten haben im Notfall bewiesen, dass sie in der Lage sind, die Bevölkerung über Wochen hinweg mit sauberem Wasser zu versorgen. Jetzt haben interessierte „Neuhelfer “ die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und live zu erfahren, was sie auch in Bayern leisten können.  Um 10 bis 13 Uhr und um 14 bis 15, in der Rosenheimer Hauptfeuerwache Küpferlingstraße findet die Veranstaltung statt. Eine  Anmeldung ist erforderlich unter: hans.kerschbaumer@navisev.de
(Quelle: Pressemitteilung NAVIS e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Infoveranstaltung zur Trinkwasser-Notversorgung

Hochwasser: Die Lage am Inn entspannt sich

Rosenheim / Wasserburg /Tirol – Unser Beitragsbild entstand am gestrigen Montag um 17 Uhr bei der Bahnunterführung am Inn im Rosenheimer Ortsteil Kastenau. Da stieg der Wasserpegel noch. Am heutigen Dienstag zum Glück Entspannung am Inn  – sowohl in Rosenheim als auch in Wasserburg.

Hochwasser am Inn in Rosenheim. Blick zur Eisenbahnbrücke. Foto: Innpuls.me

Am gestrigen Montagabend war die Hochwasserlage in Rosenheim noch angespannt. Um 17 Uhr standen viele Unterführungen unter Wasser. Fotos: Karin Wunsam

Radlweg am Inn - Unterführung in der Kastenau unter Wasser. Foto: Innpuls.me

Die Wasserstände sind derzeit weiter rückläufig. Der Inn-Pegel Rosenheim / Mangfallmündung liegt aktuell, laut Hochwassernachrichtendienst bei 4,06 Meter. Der Scheitelpunkt wurde am gestrigen Montagabend um 23 Uhr mit gut 4,50 Meter erreicht.
In Wasserburg rechnete man gestern Nachmittag sogar mit dem Erreichen der höchsten Warnstufe 4. Zum Glück kam es aber dann doch nicht so weit. Grund für diese positive Wendung war wohl vor allem, dass das Regengebiet über Tirol schneller weiterzog als prognostiziert. 
Auch in Wasserburg ist der Wasserstand am Inn weiter rückläufig und liegt aktuell bei 5,06 Meter. Der Scheitelpunkt wurde am frühen Morgen gegen 1 Uhr erreicht und lag bei rund 5,50 Meter – bedeutete Meldestufe 3.

Das Tief  soll im Laufe des heutigen Dienstag nach Osten in die Adria weiterziehen. Der Regen soll damit in der Nacht zum morgigen Mittwoch nachlassen.

Noch ein Blick in das Nachbarland Tirol: Auch von dort wird eine Entspannung der Lage gemeldet. Die Schäden sind gebietsweise aber groß und es kommt auf Straße und Schiene zu zahlreichen Einschränkungen, wie aktuell beispielsweise die ÖBB auf Facebook meldet. Also vorab informieren, wer dort hin will.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hochwasser: Aktuelle Info der Stadt Rosenheim

Hochwasser: Aktuelle Info der Stadt Rosenheim

Rosenheim – Wegen des Pegelanstiegs an Inn und Mangfall sind die dortigen Fahrradunterführungen im Rosenheimer Stadtgebiet gesperrt worden. Derzeit ist aber, laut Stadt Rosenheim, nicht davon auszugehen, dass das Hochwasser über die Dämme steigt.

Die Fahrrad- und Gehwege an den Unterführungen sowie auch Nebenwege in Gewässernähe wurden bereits überflutet. Die Innflutmulden sollten nicht mehr betreten werden.

Meldestufe 3 wird wohl nach Mitternacht erreicht

Das Rosenheimer Wasserwirtschaftsamt erwartet nach derzeitigen Prognosen, dass der Inn in Rosenheim nach Mitternacht seinen Höchststand mit Meldestufe 3 (großes Hochwasser) erreicht. Für die Mangfall ist aktuell ein Pegelhöchststand bei Meldestufe 1 vorhergesagt.

„Das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim und die Verbund – die Kraftwerksbetreiber an den Inn-Staustufen – haben in den vergangenen Jahren an Inn und Mangfall zahlreiche Maßnahmen gegen Hochwasser geplant und umgesetzt. Die Deiche und Dämme wurden ertüchtigt und Hochwasserschutzeinrichtungen erstellt. Zusätzlich beobachten unsere Freiwilligen Feuerwehren in Rosenheim die Deiche und die Mangfall. Momentan gehen wir davon aus, dass die Hochwasserlage zwar angespannt, aber stabil verläuft“, so Oberbürgermeister Andreas März. „Die Situation kann sich allerdings stündlich ändern.“

Die aktuellen Warnungen, Pegelstände und Prognosen sind im Internet unter www.hnd.bayern.de abrufbar und werden regelmäßig aktualisiert.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)