Vortrag über Gewalt in den Religionen

Vortrag über Gewalt in den Religionen

Brannenburg-Degerndorf / Landkreis Rosenheim – „Im Namen Gottes? – Gewalt und Gewaltlosigkeit in den Religionen“ ist der Titel eines Vortrags von Dr. Andreas Renz am Donnerstag, 13. Oktober, in der Michaelskirche in Brannenburg-Degerndorf (Kirchenstraße 10, 83098 Brannenburg-Degerndorf). Der Eintritt ist frei. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Portrait Dr. Andreas Renz

Referent Dr. Andreas Renz. Foto: re

Der Vortrag wird veranstaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde Brannenburg und dem Orden der Teresianischen Karmeliten (Deutschland) in Kooperation mit dem Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach, dem Pfarrverband Oberes Inntal, dem Bildungswerk Rosenheim e.V. Katholischen Erwachsenenbildung, dem Evangelischen Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V. und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München.
Dr. Andreas Renz ist Leiter des Fachbereichs Dialog der Religionen im Ordinariat München und Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München.

Inhalt des Vortrags: Vor allem die monotheistischen Religionen werden heute vielfach als intolerant wahrgenommen und für Gewalt und Krieg verantwortlich gemacht. Tatsächlich gehört Gewalt zur Geschichte und Realität nahezu aller Religionen, wobei die Religion in den meisten Fällen weniger die Ursache als vielmehr die Legitimierung liefert. Der Vortrag geht diesen gewaltfördernden Traditionen auf den Grund, fragt aber auch nach den friedensfördernden Potentialen.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrverband Brannenburg-Flintsbach / Beitragsbild: re)

Heute ist Erntedank und Schutzengelfest

Heute ist Erntedank und Schutzengelfest

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland  – Bei der katholischen Kirche gibt es am heutigen Sonntag, 2. Oktober, gleich zwei Dinge zum Feiern. Erstens ist Erntedank. Außerdem ist heute das Schutzengelfest.

Rituale zum Erntedank waren bereits im Römischen Reich und im antiken Griechenland bekannt. Die Christen übernahmen diesen Brauch und integrierten ihn in ihren Glauben. Die Bräuche rund um das Erntedankfest sind regional sehr verschieden. In vielen Kirchen wird heute nach wie vor der Altar mit Obst, Gemüse, Getreide und Brot geschmückt und Gott für seine Gaben gedankt.

Schutzengelfest gerät
immer mehr in Vergessenheit

Immer mehr in Vergessenheit gerät dagegen das Schutzengelfest, das ebenfalls am 2. Oktober in der katholischen Kirche begangen wird. Dabei wird in besonderer Weise den Engeln als helfende Boten Gottes gedacht. Nach der katholischen Lehre steht jedem Gläubigen eines dieser himmlischen Wesen zur Seite. Daher auch der Ausspruch: „Da hast du aber einen guten Schutzengel gehabt“, wenn man bei einem Unfall unverletzt oder nur mit ein paar harmlosen Schrammen davongekommen ist.
Die Verehrung der Schutzengel hat sich vor allem im 14. und 15.Jahrhundert verbreitet. Papst Klemens X hat das Schutzengelfest dann für die katholische Kirche im Jahr 1670 festgeschrieben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mariensingen für den guten Zweck

Mariensingen für den guten Zweck

Rosenheim – Ein Mariensingen für den guten Zweck findet am Freitag, 7. Oktober, im Rosenheimer Stadtteil Pang statt. Beginn ist um 19 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt am Grünthalweg.

Auf dem Programm stehen Gesang, Musik und die Mariengeschichte, vorgetragen in besonderer Weise, von verschiedenen Gruppen. Organisator ist der Panger Pfarrgemeinderat unter Leitung von Vorsitzender Veronika Wylezol. Es werden Spenden für die Rosenheimer Leibspeise von Peter Kaiser gesammelt. Zudem besteht die Möglichkeit fair gehandelte Weltwaren zu erwerben.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Foto-Archiv: Martin Aerzbäck, entstand im Jahr 2021)

Bergmesse auf Hochries abgesagt

Bergmesse auf Hochries abgesagt

Update: Die Bergmesse wurde abgesagt aufgrund ungünstiger Wetterprognosen. Einen Ersatz-Termin gibt es nicht.

Hochries – Am kommenden Sonntag, 25. September findet wieder die traditionelle Bergmesse auf der Hochries statt – allerdings nur bei schönem Wetter:

Veranstalter sind der Trachtenverein Grainbach und die Sektion Rosenheim des Deutschen Alpenvereins. Beginn ist um 11.30 Uhr.
(Quelle: Artikel: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten / Archiv-Foto: Rainer Nitzsche)

Gemeinsamer Empfang als Dank

Gemeinsamer Empfang als Dank

Rosenheim / Landkreis – Mit einem gemeinsamen Jahresempfang haben sich das Evangelische-Lutherische Dekanat Rosenheim und die Bezirksstelle Rosenheim der Diakonie Bayern bei ihren Mitarbeitenden, den zahlreichen Ehrenamtlichen sowie bei Kooperationspartnern bedankt! Der Einladung nach Bad Aibling folgten rund 150 Gäste. 

Mit einem gemeinsamen Jahresempfang haben sich das Evangelische-Lutherische Dekanat Rosenheim und die Bezirksstelle Rosenheim der Diakonie Bayern bei ihren Mitarbeitenden, den zahlreichen Ehrenamtlichen sowie bei Kooperationspartnerinnen bedankt

Dekanin Dagmar Häfner- Becker und Dr. Andreas Dexheimer, Leiter der Bezirksstelle Rosenheim der Diakonie Rosenheim, begrüßen die Gäste. Foto: Diakonie Rosenheim

Viele Beschäftigte im sozialen Bereich, egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich tätig, hatten in den vergangenen zwei Jahren mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen:
Erst wurde durch die Pandemie-Einschränkungen die Betreuung hilfsbedürftiger Menschen stark erschwert oder mitunter fast unmöglich gemacht. Dann fanden sich die Mitarbeitenden stationärer Einrichtungen gar gemeinsam mit den betreuten Menschen in einer verhängten Quarantäne wieder. Zudem waren Beschäftigte des Sozial- und Gesundheitswesens lange einer erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt. Und jetzt, wo sich die Corona-Gesamtsituation endlich ein wenig entspannt hat, sehen sich Mitarbeitende vieler sozialer Einrichtungen, wie den Tafeln, durch den Krieg in der Ukraine mit der großen Zahl geflüchteter Menschen aus den Kriegsgebieten konfrontiert.

Dank für die
geleistete Arbeit

Hinzukommen verschärfte finanzielle Notlagen durch gestiegene Energiepreise und den allgemeinen Anstieg der Inflation. Auch diese finanziellen Sorgen bekommen die Beschäftigten sozialer Einrichtungen wie der Telefonseelsorge, der Schuldner- und Insolvenzberatung oder den Sozialkaufhäusern besonders hautnah mit, weil sie in ihrer täglichen Arbeit mit den davon am stärksten betroffenen Menschen zu tun haben!
In diesen schwierigen Zeiten haben sich das Evangelisch Lutherische Dekanat Rosenheim und die Bezirksstelle Rosenheim der Diakonie Bayern bei Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Kooperationspartnern mit einem gemeinsamen Jahresempfang für die geleistete Arbeit und Einsatzbereitschaft bedankt!
Rund 150 Gäste waren der Einladung des Dekanats und der Bezirksstelle gefolgt und fanden sich in den Räumlichkeiten der Diakonie Rosenheim in Bad Aibling ein. Dort wurden die Anwesenden von Dagmar Häfner-Becker, Dekanat Rosenheim, und Dr. Andreas Dexheimer, Bezirksstelle Rosenheim der Diakonie Bayern, herzlich begrüßt.
Dekanin Häfner-Becker ging auf die Herausforderungen der vergangenen beiden Jahre ein und bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Durchhalten, die sehr gute Zusammenarbeit sowie ihren Einsatz für die Menschen. Sie hoffe sehr, dass durch einen Abend wie diesen das Versprechen Gottes, den Menschen Frieden, Geborgenheit und „Wohnung“ zu geben, spürbar werde – auch wenn das Leben natürlich nicht immer so leicht sei, wie bei einem Empfang.
Dr. Dexheimer betonte die Werte, für die die Diakonie Rosenheim, bei der die Bezirksstelle Rosenheim angesiedelt ist, seit fast fünf Jahrzenten steht. Neben den berufsethischen Prinzipien der Sozialen Arbeit seien das: Menschenwürde, Barmherzigkeit, Nächstenliebe, Toleranz und Akzeptanz, Vielfalt, Gerechtigkeit, Rechtstreue und Nachhaltigkeit.
Werte, die auch von der Kirche geteilt und unter anderem in Fortbildungen mit der ehemaligen Stadtdekanin Münchens, Barbara Kittelberger, vertieft werden. Zudem ging der Bezirksstellenleiter auf die strukturellen Entwicklungen der letzten zwei Jahre innerhalb der Diakonie Rosenheim ein. So wurden von der neuen Geschäftsleitung nicht nur einige Organisationseinheiten neu aufgestellt, eine Vielfaltsbeauftragte eingesetzt oder ein neues Corporate Design entwickelt, sondern ebenso die Zusammenarbeit mit der Mitarbeitendenvertretung verbessert. Im Intranet wurden für Mitarbeitende etliche neue Partizipationsmöglichkeiten und Kommunikationskanäle geschaffen und eine Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsstelle eingerichtet.

Fachkräftemangel bleibt
ein Problem

Neben diesen strukturellen Veränderungen blieb  auch in den vergangenen Jahren der Fachkräftemangel ein Problem. In einigen Bereichen, besonders in der Kindertagesbetreuung oder in stationären Einrichtungen, war es sehr herausfordernd, gut qualifizierte und persönlich geeignete Fachkräfte zu finden. Denn selbstverständlich dürfen trotz personeller Engpässe weder die Qualität der Arbeit noch der Kinderschutz zu kurz kommen! Um den Kinderschutz zu gewährleisten, werden in allen Kindertagesstätten regelmäßig Schutzkonzepte erarbeitete oder weiterentwickelt.
Zum Schluss bedankte sich auch Dr. Dexheimer bei allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden für ihr verantwortungsbewusstes Engagement, trotz erschwerter Bedingungen in den vergangenen zwei Jahren. Zudem bedankte er sich bei den Kirchengemeinden und dem Dekanat für die konstruktive Zusammenarbeit sowie bei der Sozialverwaltung, der Sozialpolitik, dem Bildungs- und Gesundheitssystem. Denn: „Soziale Probleme können wir nicht alleine lösen!“
In lockerer Atmosphäre sowie bei Getränken und gutem Essen ergaben sich bis in den Abend hinein zahlreiche interessante Gespräche. Diese dienten nicht nur dem Austausch, sondern trugen nach zahlreichen virtuellen Meetings in der Vergangenheit auch zu einem besseren Kennenlernen bei. 
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Diakonie Rosenheim)

Rosenheimer Feldmesse mit Bergblick

Rosenheimer Feldmesse mit Bergblick

Rosenheim – Eine Feldmesse mit Bergblick findet am Sonntag, 18. September, um 10.30 Uhr am Pfarrerberg zwischen den Rosenheimer Stadtteilen Pang und Westerndorf am Wasen statt. Das Thema lautet „Komm‘, Du bist wertvoll!“.

Organisator ist der Stadtteilkirchenrat der Stadtteilkirche-Am Wasen unter Leitung von Reinhold Gietl. Alle interessierten Christen sind eingeladen, den gemeinsamen Gottesdienst in einer einzigartigen Umgebung zu feiern. Der Stadtteilkirchenrat empfiehlt die Anfahrt mit dem Fahrrad. Möglichkeiten zum Treffpunkt bestehen um 10 Uhr vor den Pfarrkirchen in Oberwöhr und Heilig Blut, von wo aus jeweils zusammen losgeradelt wird. Kirchenmusiker Andreas Penninger und die Wasner Musi unter Leitung von Hans Rutz umrahmen die Messe musikalisch. Zelebranten sind die beiden Pfarrvikare Mathias Klein-Heßling und Pater Dariusz Burdalski. Bei Bedarf können Sitzgelegenheit mitgebracht werden.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)