Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein

Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein

München /  Miesbach /  Birkenstein – Arme Schulschwestern verlassen Birkenstein! Die Kongregation schließt aufgrund des Rückgangs ihrer Mitglieder zum Ende Oktober 2022 ihre Niederlassung in der bekannten Wallfahrtsstätte im Landkreis Miesbach.

„Wir bedauern sehr, dass wir diesen Gnadenort nach 173 Jahren aufgeben müssen“, sagt die Provinzoberin M. Monika Schmidt. „Unseren Schwestern, namentlich Schwester M. Eresta Mayr, Schwester M. Theofrieda Suttner und Schwester M. Irmgard Hagn, sind wir von Herzen dankbar für ihren unermüdlichen Dienst für die Wallfahrtskapelle und für ihr Dasein für die Menschen, die mit ihren Sorgen und Nöten Birkenstein aufsuchen.“ Mit Zuversicht erfülle sie, dass „seitens der Erzdiözese München und Freising Gespräche mit einer Ordensgemeinschaft laufen. So fällt uns Schulschwestern der Weggang leichter. Wir wünschen dem Wallfahrtsort Birkenstein eine gute Zukunft und Gottes Segen“, so die Provinzoberin.

Andere Ordensgemeinschaft
für Birkenstein gesucht

Die Erzdiözese München und Freising bedauert den Weggang der Armen Schulschwestern aus Birkenstein sehr. „Ihr langes und segensreiches Wirken hat Birkenstein zu dem besonderen und lebendigen geistlichen Ort gemacht, der er heute ist und den viele Menschen in Sorgen und Nöten oder auch aus Dankbarkeit aufsuchen“, sagt Generalvikar Christoph Klingan. Die Erzdiözese setzte sich dafür ein, dass dieser Weg fortgesetzt werden kann und ist daher bereits in Gesprächen mit einer Ordensgemeinschaft, die an der Aufgabe Interesse hat und gegebenenfalls ab Anfang des kommenden Jahres in Birkenstein tätig sein wird.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragbild: Hendrik Heuser)

Auszeichnung für langjähriges Ehrenamt

Auszeichnung für langjähriges Ehrenamt

Pang / Landkreis Rosenheim – Große Ehre für Josef Kaffl (Zweiter von links) und Benno Stein aus Pang. Für ihren mehrere Jahrzehnte langen ehrenamtlichen Dienst zeichnete Domkapitular Dekan Daniel Reichel die beiden Pfarrangehörigen beim Festgottesdienst am gestrigen Fronleichnamssonntag aus. 

Josef Kaffl hat seit seinem 18. Lebensjahr das festlich geschmückte Kreuz bei den Fronleichnamsprozessionen im Rosenheimer Süden getragen und damit diesen Dienst 64 Jahre lang erbracht. Benno Stein engagierte sich 60 Jahre lang als Träger des Baldachins.
Zusammen mit Veronika Wylezol, der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats, sprach der Pfarrer der Stadtteilkirche Am Wasen seinen Dank für die langjährigen Dienste aus und hieß mit den Söhnen der Geehrten jeweils ihre Nachfolger willkommen.
Michael Kaffl als neuer Kreuzträger und Benno Stein junior, der im nächsten Jahr erstmals seinen Dienst antritt.
(Quelle: Artikel; Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Feldkreuz am Priener Herrenberg wieder da

Feldkreuz am Priener Herrenberg wieder da

Prien am Chiemsee / Landkreis Rosenheim  – Für Senior-Bauer Franz Wörndl aus Prien-Ernsdorf hat das Feldkreuz auf dem Herrenberg eine wichtige persönliche Bedeutung. Als das Kreuz im Februar diesen Jahres während eines Unwetters aus der Verankerung gerissen und zerstört wurde, nahm es die Familie Wörndl in Gewahrsam und Sohn Georg Wörndl machte sich an die Restaurierung des gesamten sakralen Werkes mit Corpus Christi und Mutter Gottes.

Dabei wurde er bei den Ausbesserungs- und Anstricharbeiten von einem Spezialisten für Restaurationen unterstützt. Nun konnte Wegkreuz wieder an seinem angestammten Platz angebracht werden und so werden sich auch viele Wanderer und Vorbeikommende wieder freuen, dass es nicht dauerhaft verschwunden ist, sondern wieder ein guter Grund ist, an diesem Platz innezuhalten.
(Quelle: Artikel, Beitragsbild: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten)

Fronleichnam in Prien am Chiemsee

Fronleichnam in Prien am Chiemsee

Prien am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – „Heute stehen nicht Autos im Mittelpunkt des wunderschönen Marktplatzes von Prien, sondern die bleibende Gegenwart Gottes“ – mit diesen Worten hieß Pfarrvikar Gottfried Grengel die Teilnehmer am Festgottesdienst mit anschließender Prozession durch den Ort am Morgen des Fronleichnamstages in der Priener Ortsmitte willkommen.
(Quelle: Text und Beitragsfoto: Anton Hötzelsperger. Weitere Impressionen auf den Samerberger Nachrichten. )

Fronleichnam in Aschau im Chiemgau

Fronleichnam in Aschau im Chiemgau

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim  – Nach zwei Jahren die der Pandemie geschuldet waren, gab es in diesem Jahr zum Hochfest Fronleichnam am Fuße der Kampenwand wieder eine Prozession. Betend und singend zog die Fronleichnamsprozession der Pfarrgemeinde von Aschau im Chiemgau mit Baldachin, den Fahnen der Dorfvereine, den Vereinen und der Musikkapelle durch den blumen- und fahnengeschmückten Ortskern.

Der Prozession ging der Festgottesdienst in der katholischen Aschauer Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ voraus. Ortspfarrer Paul Janßen segnete mit dem Allerheiligsten das Dorf, die Werkstätten, die Schule sowie die Fluren und Felder. Die zwei aufgebauten Altäre wurden vom Katholischen Frauenbund und von der Kolpingfamilie hergerichtet. Die Gebirgsschützenkompanie Aschau gab dabei das Ehrengeleit. Die aktiven Dirndl der beiden örtlichen Trachtenvereine Hohenaschau und Niederaschau trugen die Madonnenfigur und das Standbild der heiligen Notburga bei der Prozession. Im Mittelpunkt stand das Brot, das symbolisch in der goldenen Monstranz durch den Ort getragen wurde. Vier Himmelträger flankierten Pfarrer Paul Janßen und dahinter folgte die Kirchengemeinde.
(Quelle: Pressemeldung Tourist-Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Fotos: H. Reiter)

Frauen in Tracht tragen Figur, Fronleichnam Aschau im Chiemgau
Fronleichnam Aschau im Chiemgau, Baldachin wird durch die Strassen von Aschau im Chiemgau getragen, Fronleichnamsprozession
Heute ist Fronleichnam

Heute ist Fronleichnam

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – Am heutigen Donnerstag, 16. Juni ist Fronleichnam – ein katholisches Fest. Über einen gesetzlichen und damit arbeitsfreien Feiertag dürfen sich heute neben Bayern auch Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland freuen.

Das Wort „Fronleichnam“ setzt sich aus dem altdeutschen Wort „Fron“ und „Leichnam“ zusammen. Fron bedeutet „Herr“ . Und der Begriff „Leichnam“ hat nichts mit Tod zu tun, sondern kommt von „licham“ für „Leib“. Anders als Ostern, Weihnachten und Pfingsten geht dieses Fest nicht direkt auf die Bibel zurück. Es erinnert an das letzte Abendmahl.
Fronleichnam wird immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. Papst Urban IV. führte das Fest im Jahr 1264 ein. Im Jahr 1270 gab es dann erstmals eine Fronleichnamsprozession und zwar in Köln.
Neben den Prozessionen, die mancherorts nicht zu Fuß, sondern auch per Schiff unternommen werden, ist es in vielen Kirchengemeinden nach wie vor Brauch, wunderschöne Blumenteppiche mit christlichen Motiven zu legen, wie beispielsweise auf unserem Beitragsbild in der Stiftskirche St. Margareta in Baumburg in Altenmarkt an der Alz.
Die große Fronleichnamsfeier mit Festgottesdienst und Prozession auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim startet heute um 9 Uhr mit Beteiligung vor allem vieler Trachtenvereine.
(Quelle: Beitragsbild -Archiv: Karin Staudhammer)