Infoabend zur Kindertagespflege

Infoabend zur Kindertagespflege

Rosenheim – Sinnstiftend und sinnhaft zugleich: Arbeiten in der Kindertagespflege. Einen Informationsabend zum neuen Qualifizierungskurs veranstalten Stadt- und Landkreis Rosenheim in Kooperation mit dem Bildungswerk Rosenheim am Mittwoch, 22. November.

Tagespflegepersonen arbeiten selbstständig und bieten eine familiennahe Betreuung im Haushalt des Kindes oder der Eltern oder in anderen geeigneten Räumlichkeiten an. Tagespflegepersonen benötigen eine Pflegeerlaubnis.
Der nächste Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson, angeboten durch Stadt und Land-kreis Rosenheim in Kooperation mit dem Bildungswerk Rosenheim, beginnt ab Januar 2024. Vorab sind Personen, die sich für die Kindertagespflege interessieren, zu einem kosten-losen Informationsabend am Mittwoch, 22. November, um 18.30 Uhr, ins katholische Bildungswerk Rosenheim eingeladen.
Die Anmeldung erfolgt über die Kursverwaltung Bildungswerk Rosenheim, Telefon 08031 / 23072 10, Email: info@bildungswerk-rosenheim.de

Weitere Informationen zur Qualifizierung und Tätigkeit der Kindertagespflegeperson erhält man bei den Fachberaterinnen für Kindertagespflege, für die Stadt Rosenheim im Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung unter https://www.rosenheim.de/buergerservice/kinder-jugendliche/kinderbetreuung/tagespflege
sowie für den Landkreis Rosenheim im Kreisjugendamt Rosenheim unter https://www.landkreis-rosenheim.de/familie/
(Quelle: Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tag der offenen Tür der Waldorfschulen

Tag der offenen Tür der Waldorfschulen

Rosenheim – Prien / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 21. Oktober, öffnen die beiden Freien Waldorfschulen in Stadt und Landkreis Rosenheim ihre Türen, in Rosenheim ab 9 Uhr und in Prien am Chiemsee ab 9.30 Uhr.

Interessierte Familien sind zum Kennenlernen der Schulen herzlich eingeladen. Zweifacher Fremdsprachenunterricht ab der ersten Klasse? Handwerkerepoche in der dritten Klasse, Landwirtschaftspraktikum in der neunten, was heißt das? Welche Abschlüsse können an den Waldorfschulen gemacht werden? Für diese und alle anderen Fragen gibt es an diesem Tag die Gelegenheit, Antworten zu finden. Offener Unterricht, Ausstellungen, Workshops und Schulhausführungen – die Programme sind vielfältig.

Die Entwicklung des Kindes zu beobachten und zu verstehen, ist die Grundlage für die Arbeit der Waldorfpädagogik. Der Unterricht fördert Initiative, Selbstvertrauen, praktische Aufgabenbewältigung, lösungsorientiertes Denken, Verantwortung und Teamfähigkeit. Vertrauen in sich selbst und in die Welt bilden den Boden für eine Erziehung zur Freiheit und für lebenslanges Lernen.
Lernen mit Kopf, Herz und Hand – diesen Leitsatz der Waldorfpädagogik werden die Besucher in Prien und Rosenheim beim Tag der offenen Tür mit Leben erfüllt sehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter www.waldorfschule-rosenheim.de und www.waldorfschule-chiemgau.de.
(Quelle: Presseinformation Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Fachtag für Selbstfürsorge der Kita- und Tagespflegefachkräfte

Fachtag für Selbstfürsorge der Kita- und Tagespflegefachkräfte

Rosenheim – Die Arbeit in Kindertageseinrichtungen bereichernd, kann manchmal auch negativen Stress verursachen. Deshalb organisierte das Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung zusammen mit der AOK  einen eintägigen Workshop in Rosenheim, um die Selbstfürsorge der Fachkräfte zu stärken.

„Im Alltag mit Kindern leisten Pädagogen eine überaus wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft und ermöglichen allen Kindern eine gesunde Teilhabe und deren bestmögliche Entwicklung“, sagt Sabine Hilger, Leiterin des Amtes für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung der Stadt Rosenheim. Sie und ihre Kolleginnen der pädagogischen Fachberatung wissen aber auch, dass die Arbeit in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege herausfordernd ist und manchmal auch negativen Stress verursachen kann. Dennoch empfinden die Beschäftigten ihre Tätigkeit als bereichernd und sinnstiftend. Sie alle müssen in ihrem beruflichen Alltag jeden Tag die Balance zwischen Herausforderung und Überforderung finden.
Zur Unterstützung dieser Balance organisierte das Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung zusammen mit der AOK-Gesundheitskasse einen eintägigen Workshop, um die Einsatzfähigkeit der pädagogischen Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung zu erhalten und deren Selbstfürsorge zu stärken.

Die Referentinnen Veronika Westphal und Sabine Cimander gaben den Teilnehmern konkrete Übungen zum eigenen Energiemanagement an die Hand, um eine resiliente Grundhaltung zu entwickeln und um einen gesunden Umgang mit Stress in der beruflichen Praxis zu finden.
(Quelle Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim, zeigt von links:  Franziska Forstmair, Fachberatung; Bettina Sewald, Fachberatung; Veronika Westphal, Referentin; Sabine Hilger, Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung; Angelika Mayer, Fachberatung; Julia Kopp, Fachberatung; Sabine Cimander, Referentin)

Positives Fazit zu erster Online-Kitaplatz-Bedarfsanmeldung

Positives Fazit zu erster Online-Kitaplatz-Bedarfsanmeldung

Rosenheim –  Zum ersten Mal fand heuer die Kitaplatz-Bedarfsanmeldung in der Stadt Rosenheim online statt. Nun wurde dazu ein positives Fazit gezogen.

Für Sabine Hilger, Leiterin des Amtes für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung stand schon lange fest: das Rosenheimer KITA-Management muss digital werden. Analog lassen sich die Herausforderungen mit neun verschiedenen Trägern, 41 Einrichtungen und rund 1.500 Anmeldungen nur noch schwer realisieren.
Anfang März dieses Jahres wurde die Kitaplatz-Bedarfsanmeldung, die Online-Lösung der AKDB, eingeführt. Darin konnten Familien ihren Kitaplatz-Bedarf bei mehreren Einrichtungen online und in verschiedenen Sprachen anmelden. Über ihre BayernID meldeten sie sich im Bürgerservice-Portal der Stadt an, wählten eine oder mehrere Wunsch-KITAs aus, gaben ihre Daten und die Daten ihrer Kinder ein und erhielten im BayernID-Postkorb die Rückmeldung der Kitaleitung. Das Angebot der jeweiligen Kita konnten die Eltern online annehmen oder ablehnen.
„Von der Erstberatung über die Schulung bis hin zur Begleitung der Kitas und Eltern – alles war perfekt geplant. Zielgerichtet und detailliert. Das Projekt zeigt, wie digitale Transformation gelingen kann“, so Sabine Hilger über die Zusammenarbeit mit der AKDB. Für 2024 ist geplant, die digitale Anmeldung auf die Kindertagespflege auszudehnen.

„Optimaler Überblick über die konkreten Bedarfe der Eltern“

Die Stadt habe jetzt nicht nur einen optimalen Überblick über die konkreten Bedarfe der Eltern. Mit den vorliegenden Informationen würden sich außerdem belastbare Prognosen für die Anzahl von künftigen schulpflichtigen Kindern machen lassen. „Mit dieser digitalen Lösung lassen sich die weiteren Planungen und Herausforderungen der Kinderbetreuung in Rosenheim noch effektiver bewältigen. Parallel dazu treiben wir unter anderem mit der Berufsfachschule für Kinderpflege aber auch die Fachkräftegewinnung voran und investieren weiter in das Kostbarste was wir haben: unsere Kinder“, so Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Foto: Stadt Rosenheim, zeigt von links: Andrea Mischke, Projektleitung Kitalösungen AKDB; Sabine Hilger, Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung; Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender AKDB; Dagmar Liepold, Stv. Leiterin Vergabeverfahrensstelle; Andreas März, Oberbürgermeister; Ulrike Bürgerhausen, Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung; Angelika Mayer, Stellvertretende Leiterin Amt für frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung)

Erstklässler entdecken die Bücherei Prien

Erstklässler entdecken die Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Vor wenigen Tagen erlebte wieder eine Vielzahl an stolzen Mädchen und Buben den ersten Tag ihrer Schulzeit. Die Bücherei Prien hatte anlässlich des Schulbeginns  zu gesonderten Öffnungszeiten für Besucher geöffnet.

Zahlreiche frischgebackene Erstklässler waren gemeinsam mit ihren Familien an diesem Tag zu der Schulstart-Aktion in die Einrichtung im Dachgeschoss des Haus des Gastes gekommen. Neben einer großen Medienauswahl passend für Leseanfänger gab es einen Basteltisch und eine Überraschungstüte für die kleinen ABC-Schützen. Außerdem erwartete die Kinder eine Bücherei-Rallye – dabei durften die Mädchen und Buben in Büchern versteckte Buntstifte aus Papier suchen und sich damit eine extra Belohnung sichern.

Derweil genossen es die Eltern bei Kaffee und Kuchen durch die Räumlichkeiten zu stöbern. „Uns ist es besonders wichtig, die Kinder in die Bücherei zu locken und sie frühzeitig ans Lesen heranzuführen. Auch dieses Jahr konnten wir wieder zum Schulbeginn dem ein oder anderen Kind gleich seinen ersten eigenen Büchereiausweis ausstellen“, freut sich Büchereileiterin Melanie Schieber.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt: Schulstart-Aktion mit Basteltisch in der Bücherei Prien: Gemeinsam mit Büchereimitarbeiterin Bianca Radlinger basteln die kleinen Besucher Lesezeichen für die ersten selbstgelesenen Bücher)

Erster Schultag für 3136 Kinder in Rosenheim

Erster Schultag für 3136 Kinder in Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Für 3136 Kinder in Stadt- und Landkreis Rosenheim ist am heutigen Dienstag, 12. September, ein ganz besonderer Tag. Denn sie erleben heute ihren ersten Schultag. Wie die Lage in den Schulen aussieht, wurde in der Pressekonferenz des Staatlichen Schulamtes Rosenheim erläutert.

Bei der Pressekonferenz zum Schulstart in Stadt und Landkreis Rosenheim, von links: Schulrätin Susanne Danzl, Schulamtsdirektorin Angelika Elsner, Schulamtsdirektor Herbert Unterreiner, Schulamtsdirektor Markus Kinzelmann und Schulrat Wolfgang Baumann. Foto: Josefa Staudhammer

Bei der Pressekonferenz zum Schulstart in Stadt und Landkreis Rosenheim, von links: Schulrätin Susanne Danzl, Schulamtsdirektorin Angelika Elsner, Schulamtsdirektor Herbert Unterreiner, Schulamtsdirektor Markus Kinzelmann und Schulrat Wolfgang Baumann. Foto: Josefa Staudhammer

Insgesamt steigen die Zahlen der Schüler in Stadt und Landkreis Rosenheim im Schuljahr 2023/24 leicht von 17683 auf 17911 Schüler, ganz besonders macht sich diese Entwicklung in den Grundschulen bemerkbar. “Daran merkt man, das wir ein Zuzugsgebiet sind und vor allem auch viele junge Familien zu uns kommen”, sagte dazu Schulamtsdirektor Herbert Unterreiner. Aufgrund dieses Plus an Schülern gibt es in diesem Jahr 6 Grundschulklassen mehr.

Acht Klassen weniger in den Mittelschulen

In den Mittelschulen gibt es dieses Jahr hingegen acht Klassen weniger. Laut den aktuellen Zahlen des Staatlichen Schulamtes Rosenheim ging dort die Zahl der Schüler um 125 zurück, das bedeutet einen Rückgang um 2,3 Prozent.
Die Klassenstärke beträgt in dieser Jahrgangsstufe rechnerisch 19,38 Schüler.  “Dies ist durchaus positiv”, meint Unterreiner. Damit sei eine enge Beziehung zwischen Lehrer und Schüler möglich und diese sei in Mittelschulen auch notwendig.
Der Fachkräftemangel macht auch vor den Schulen nicht halt. Laut Schulamtsdirektorin Angelika Elsener der Schulamtsdirektorin stellt dies heuer aber in den Schulen in Stadt und Landkreis Rosenheim kein Problem dar. Dank 127 Neuzugängen bei den Lehrern und zusätzlich 27 Förderlehrkräften sei es möglich, den regulären Stundenplan an Grund- und Mittelschulen nach Stundentafel durchzuführen. “Außerdem gibt es noch 115 mobile Reserven, die spontan einspringen können, wenn es zu Engpässen kommt, beispielsweise bei einer Krankheitswelle” betont Angelika Elsner.

Digitalisierung weiter wichtiges Thema

Ein wichtiges Thema bleibt die Digitalisierung. Hier soll die Plattform „BayerCloud“ in den Schulen weiter ausgebaut werden. Diese ermöglicht den Schülern und Lehrern zum Beispiel Zugang auf PowerPoint. Außerdem kann sie für Videokonferenzen genutzt werden. Demnächst soll es auch möglich sein, dort Texte zusammen zu bearbeiten und Präsentationen zu teilen.
Wichtig sei dieses Jahr auch die Ausstattung der Schüler mit Tablets oder Notebooks, um damit das Lernen zu erleichtern.

Künstliche Intelligenz ist heuer ein großes Thema

Ein sehr großes Thema spielt in den Schulen mittlerweile die Künstliche Intelligenz, wie etwa Chat-GPT. “In der Zukunft wird wahrscheinlich wieder mehr Wert auf das Mündliche gelegt”, meint Unterreiter. So könne weiterhin sichergestellt werden das, dass Gelernte auch verstanden würde. Aufgabe der Lehrer sei es aber auch, den Schülern den Umgang mit  der Künstlichen Intelligenz beizubringen. So begrüße er auch, dass es kein allgemeines Verbot dafür gibt.

Es geht auch dieses Jahr wieder darum, Schüler mit Migrationshintergrund zu unterstützen. Der Migrationsanteil bei den Grundschulen der Stadt Rosenheim liegt bei deutlich über 50 Prozent. Bei den Mittelschulen bewegt sich der Anteil zwischen 56 und 84 Prozent. Um diese bei der Integration zu unterstützen, gibt es 13 Deutschklassen für Schüler, die kaum oder gar keine Deutschkenntnisse besitzen.
Bei der Ganztagsbetreuung setzen die Eltern mittlerweile immer mehr auf die kostenlosen Angebote. Derzeit gibt es 64 Kurzgruppen, die bis 14 Uhr betreuen und 33 die sich bis 17 Uhr um die Schüler kümmern.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Josefa Staudhammer)