Kastenauer Brunnen für Palmsonntag geschmückt

Kastenauer Brunnen für Palmsonntag geschmückt

Kastenau / Rosenheim – Am kommenden Sonntag, 2. April, feiern katholische Gläubige Palmsonntag. Dazu gehört auch vielerorts das Schmücken der Osterbrunnen. So geschehen jetzt auch im Rosenheimer Stadtteil Kastenau.

Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. An diesem Tag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Rund um den Palmsonntag herum gibt es viele Bräuche, wie das Schmücken des Osterbrunnens. Ursprünglich kommt dieser Brauch aus der Fränkischen Schweiz. Seit den 1980er Jahren ist er auch in weiten Teilen Süd-, Mittel- und Ostdeutschlands verbreitet.
Auch in der Pfarrei Heilige Familie Kastenau ist der Brunnen im Pfarrhof jetzt bereit für den Palmsonntag. Auf dem Programm steht dann um 10 Uhr die Segnung der Palmzweige im Pfarrhof. Anschließend findet ein Familiengottesdienst mit Kindergarten und Kinderchor statt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Hannelore Maurer)

Auszeichnung für großes Engagement

Auszeichnung für großes Engagement

Rosenheim – Für ihren jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Einsatz in der Filialkirchengemeinde St. Johann Baptist und Heilig Kreuz im Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen zeichnete Fabian Orsetti, Pfarrer der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen sowie vom Pfarrverband Stephanskirchen, jetzt zwei engagierte Pfarrangehörige aus:

Josef Gilg (Zweiter von rechts) kümmerte sich 26 Jahre lang um das Grüngut und war darüber hinaus neun Jahre lang ehrenamtlich für die Friedhofspflege verantwortlich. Andreas Aerzbäck (links) war 20 Jahre Mitglied der örtlichen Kirchenverwaltung und übernahm zudem 15 Jahre die Friedhofspflege. Kirchenpfleger Franz Unterlinner (Zweiter von links) schloss sich dem Dank von Pfarrer Orsetti beim Abendgottesdienst im gut besuchten Gotteshaus an, wünschte beiden alles Gute für den Ehrenamtsruhestand und erklärte, dass die Filialgemeinde im Rosenheimer Süden auch künftig gut aufgestellt sei.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

 

„Mantel Christi“ in Kirche St. Hedwig

„Mantel Christi“ in Kirche St. Hedwig

Rosenheim – Die Wochen vor Ostern sind für Christen auch immer eine Zeit der Besinnung und innerer Einkehr. Ein guter Ort dafür ist derzeit die Kirche St. Hedwig in Rosenheim (Austraße 36, 83022 Rosenheim). Dort ausgestellt ist bis zum Karsamstag eine berührende Installation des Bad Aiblinger Multikünstlers Andreas Legath.

Sechs großflächige Bilder von Künstler Andreas Legath im Altarrraum in St. Hedwig in Rosenheim
Blick auf Werke der Installation des Malers Andreas Legath in der Kirche St. Hedwig in Rosenheim

Die Installation besteht aus sechs großformatigen Bildern und im Mittelpunkt das textile Werk „Mantel Christi“, das hinter dem Kruzifix im Altarraum hängt.
Die rostbraune Farbe des „Mantel Christi“ erinnert nicht umsonst an getrocknetes Blut. Die an sich schon blasse Christusfigur am Kreuz kommt dadurch noch stärker zur Geltung. Die Leiden des Gekreuzigten erscheinen dadurch realer, ja werden noch (be)-greifbarer.
Die großformatigen Bilder sind unten im Altarraum angeordnet, jeweils drei links und rechts des Altars. Sie tragen Titel wie „Weinstock“, „Palmen“, „Schutzengel“ oder „Engel geleiten Dich ins Paradies“. Besonders eindrucksvoll dabei das Werk mit den drei Hemden, die sich in die Höhe zu erheben scheinen – weg von der irdischen Schwere hin zur himmlischen Leichtigkeit.
Es ist nicht das erste Mal, das Andreas Legath die Kirche St. Hedwig als Ausstellungsraum für seine Kunst nutzt. 2020 war von ihm dort die Installation „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz“ zu sehen.
Zu sehen ist die Installation bis Karsamstag 2023 jeden Tag bis zum Einbruch der Dunkelheit.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Kurzfilm-Abend in Christkönig

Kurzfilm-Abend in Christkönig

Rosenheim – Ein Kurzfilm-Abend findet am heutigen Samstag, 4. März, um 19 Uhr im Pfarrsaal Christkönig (kardinal-Faulhaber-Platz 10) statt. Gezeigt wird die Filmrolle „Augenblicke“. Veranstalter ist das Erwachsenbildungs-Team der Stadtteilkirche Rosenheim am Zug.

Seit über 30 Jahren stellt das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der diözesanen Medienstellen eine Kurzfilmrolle zusammen und zeigt sie in Kinos und Pfarreinrichtungen. Präsentiert werden berührende, nachdenkliche und erheiternde Kurzfilme der Katholischen Filmarbeit – bspw. Welche Frisur passt zu einem Bewerbungsgespräch? Die Weltbevölkerung halbieren, um den Planeten zu retten? 
Im Anschluss an die Vorführungen gibt es Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
(Quelle: Mitteilung Pfarrzentrum Christkönig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weltgebetstag auch in Rosenheim

Weltgebetstag auch in Rosenheim

Rosenheim / Frasdorf / München – Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen in mehr als 150 Ländern der Erde am morgigen Freitag, 3. März den Weltgebetstag der Frauen. Auch in Rosenheim und Frasdorf finden Gottesdienste statt.

Der Weltgebetstag der Frauen beschäftigt sich jedes Jahr am ersten Freitag im März mit der Lebenssituation von Frauen in einem anderen Land. Weine Wurzeln gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück, in Deutschland wurde er erstmals 1949 mit ökumenischen Gottesdiensten gefeiert.
Die Gottesdienstordnung verfassen in jedem Jahr Frauen eines Landes für die ganze Welt. Heuer ist Taiwan an der Reihe. Das Motto lautet „Glaube bewegt“.  Mit der Kollekte aus den Gottesdiensten werden Frauen- und Mädchenprojekte rund um den Globus unterstützt.

Gottesdienst in der
Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter

Vielerorts finden dazu am morgigen Freitag Veranstaltungen statt. In Rosenheim wird um 19 Uhr ein Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter (Krainstraße 23) gefeiert.

Gottesdienst in der
Pfarrkirche St. Margareth

In Frasdorf im Landkreis Rosenheim (Pfarrverband Oberes Priental) wird um 14 Uhr in der der Pfarrkirche St. Margareth (Hauptstraße 24) ein Gottesdienst gefeiert. Anschließend geht es zum Treffen in die „Teestube“.
Weitere Infos zum Weltgebetstag gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

So geht es weiter mit Wallfahrtsort Birkenstein

So geht es weiter mit Wallfahrtsort Birkenstein

Birkenstein / Miesbach / München – Ende Oktober 2022 verließen die Armen Schulschwestern die bekannte Wallfahrtsstätte Birkenstein im Landkreis Miesbach (wir berichteten). Nun steht fest, wie es weitergeht.

Die Erzdiözese München und Freising übernimmt die Gebäude und konnte eine Ordensgemeinschaft für eine Neuansiedlung an dem bedeutenden geistlichen Ort gewinnen, um diesen zu erhalten und zu stärken.

Garser Missionsschwestern betreuen
zukünftig Birkenstein

Von April 2023 an werden vier Schwestern aus der Kongregation der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser, auch Garser Missionsschwestern genannt, in Birkenstein wohnen und wirken. Neben der Mitarbeit von zwei Schwestern in der Wallfahrtsseelsorge zusammen mit dem Wallfahrtskuraten wird eine Mitschwester auch einen pastoralen Dienst in einem Pfarrverband übernehmen. Die vierte Schwester wird Aufgaben in der Hausgemeinschaft wahrnehmen. Da das unmittelbar mit der Wallfahrtskapelle verbundene Klostergebäude einiger Sanierungsmaßnahmen bedarf, werden die Schwestern vorübergehend in das sogenannte Gästehaus Regina einziehen.

„Die Erzdiözese ist sehr dankbar, dass die Ordensgemeinschaft, die international und im Erzbistum in der Mission und schwerpunktmäßig in der Pastoral tätig ist, diesen Dienst übernimmt“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, der die Schwestern in einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 16. April 2023, seitens der Erzdiözese begrüßen und in ihren Dienst am Wallfahrtsort einführen wird. Die Schwestern des 1957 in Gars gegründeten Ordens arbeiten außer in Deutschland auch in Japan, Bolivien, Chile, Österreich und in der Ukraine in der Seelsorge sowie im pflegerischen und sozialen Bereich.

Exerzitienhaus könnte
bald errichtet werden

Um das geistliche Angebot des Ortes weiter auszubauen, prüft die Erzdiözese derzeit auch die Errichtung eines Exerzitienhauses in Birkenstein. Menschen, die mit ihren Anliegen zur Gottesmutter Maria in Birkenstein kommen, sollen dort seelsorgliche Begleitung und innere Einkehr erfahren können. 
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Archiv Hendrik Heuser)